Archiv für die Kategorie „FAQ’s“
Dienstag, 9. Februar 2010
Unter Punkt 6.2.7.15 der VDE 833-2 wird festgestellt:
„Ansaugöffnungen von Ansaugrauchmeldern sind wie punktförmige Rauchmelder DIN EN 54-7 zu planen“. Deshalb ist eine Ansaugöffnung wie ein punktförmiger Melder zu sehen..
Entscheidend nach der Norm ist aber, dass die Brandkenngröße Rauch den Melder erreicht. Die Rauchströmungen innerhalb der Aufzugsschächte werden durch die Aufzugsfahrkörbe beeinflusst. Deshalb wird ein weiterer punktförmiger Rauchmelder unterhalb des Fahrkorbs angeordnet. Hierdurch wird eine Rauchdetektion in unmittelbarem Fahrkorbbereich erreicht, was als deutlicher Vorteil gegenüber herkömmlichen Ansaugsystemen gesehen wird, da sich der Rauch genau an dieser Stelle staut und erst dann an der Kabine vorbei strömt.

Schlagworte:DIN EN 54-7, Fahrkorb, Hekatron, Punktmelder
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Samstag, 9. Januar 2010

Hersteller der im Markt angebotenen Punktmelder- und Ansaugsysteme berufen sich daher auf Zulassungen/Prüfungen des TÜV und der Dekra.
Die DIN VDE 0833-2 gilt, wie dem Anwendungsbereich und dem Titel „Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall – Teil 2: Festlegungen für Brandmeldeanlagen“ zu entnehmen ist, für Brandmeldeanlagen. Die Rauchdetektion wird zwar beschrieben, nicht jedoch explizit für Aufzugschächte. Die Anlehnung an Hochregalläger entspricht nicht einer Rauchdetektion in Aufzugschächten. Auch wenn die DIN VDE 0833-2 für ähnliche Anwendungen herangezogen werden kann, ist zu bemerken, dass sie für Ansaugrauchmelder in Aufzugsschächten lediglich die Erleichterung beinhaltet, dass die Rohrsysteme entlang von Aufzugsschächten vertikal installiert werden dürfen. Diese Vorgaben erfüllen ebenso Punktrauch-melder, wenn diese min. alle 12m installiert werden und einer unter dem Fahrkorb.
Schlagworte:Ansaugsystem, DIN VDE 0833, Fahrkorb, Punktmelder, Rauchdetektion, TÜV
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Montag, 14. September 2009
Folgender Aufbau ist für eine RWA-Anlage in einer Schwimmhalle eines Hallenbades vorgesehen:

* RWA-Zentrale in der begehbaren Zwischendecke der Schwimmhalle
* RWA-Antriebe in der Fassade (oben), AP-Verkabelung über die Zwischendecke,
die Motoranschlußleitungen werden durch die Zwischendecke an die Anschlußdose verlegt.
* RWA-Taster im Schwimmeisterraum in der Schwimmhalle
Die komplette Anlage befindet sich innerhalb eines Brandabschnittes (bzw. eines Raumes).
Die Zwischendecke hat keinerlei technische Zusatzfunktion.
Es gibt keine BMA im Hallenbad. Die RWA-Anlage soll nur manuell ausgelöst werden.
Es ist vorgesehen, den RWA-Taster mit Funktionserhalt E30 zu verkabeln (für mögliche Erweiterung, z.B. zusätzlicher Auslöse-Taster im Foyer).
Schlagworte:E30, E90, Funktionserhalt, Kabel, Verkabelung
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Mittwoch, 9. September 2009
Der Rauchabzug ist ein wesentliches Element des Baulichen Brandschutzes. Bei einem Brand entstehen zum Großteil Wärme, Rauch und heiße Brandgase. Entgegen früheren Ansätzen ist der Rauchabzug vom Wärmeabzug zu unterscheiden.
Er leitet Rauch, der im Brandfall entsteht, aus dem Inneren eines Gebäudes nach außen ab.Die Ziele beim Einsatz von Rauchabzugs-Anlagen sind vielfältig. Sie dienen z. B. dazu, Personen die Fluchtwege rauchfrei zu halten oder Feuerwehren den Löschangriff zu ermöglichen.
Anlagen zur Rauch- und Wärmefreihaltung können in den unterschiedlichsten Ausführungen realisiert werden.
Es werden maschinelle und natürliche Anlagen unterschieden: Bei maschinellen Anlagen werden die
Verbrennungsprodukte über Ventilatoren abgeführt. Bei natürlichen Anlagen werden die
Verbrennungsprodukte über Luken (Dach- oder Wandöffnungen) abgeführt.
Bei den natürlichen Rauchabzugsanlagen (NRA) werden die abzuleiteten Gase durch nachströmende Luft
ersetzt. Dieses wird über Öffnungen in der Fassade realisiert. Hier ist es in der Regel erforderlich,
die nachströmende Luft impulsarm, d.h. mit niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten (< 1 m/s), einzuführen.
Die Anlagen werden manuell oder automatisch durch Brandmelder bzw. durch eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Die Auslösung der NRA muss von Hand möglich sein und ebenfalls muss diese durch automatische Auslöser erfolgen.
Schlagworte:BMA, Brand, Brandmelder, Feuer, Fluchtwege, NRA Natürliche Rauchabzugsanlage, Rauch, Wärme
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Mittwoch, 9. September 2009
Nein, Aufzugsschächte gehören gem. LBO zu den Treppenräumen.
Die Geometrische Öffnung muss min. 0,1qm bzw. 2,5% der Grundfläche des Schachtes entsprechen. Ausnahme ist Brandenburg mit 5% und min. 0,2qm. Baden Württemberg min. 0,1qm, 5%
Schlagworte:Aufzugschächte, LBO, Treppenräume
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Freitag, 10. Juli 2009

Am Beispiel eines kl. Versuchsballon zeigt die Fa. Mingardi eindrucksvoll auf, wie der Markt bzgl. EN 12101-2 irritiert wird.
Auf der Homepage unter http://www.drfg.de/News wird mit folgendem Hinweis unter ”
NRWG Zertifikate für RWA Anlagen
geworben: …. Mit Erfolg wurde jüngst unser Kettenantrieb Micro 02 in Verbindung mit mehreren Schüco Fenster wie dem AWS 65, AWS 70 HI. und AWS 75 SI geprüft. Diese EN DIN 12101-2 Zertifikate stehen Ihnen zum herunterladen bereit….
Achten Sie u.a. auf die Anmerkungen des ift zur orientierenden Prüfung der Wärmebeständigkeit auf Blatt 5 Pkt. 3.3 in den Zertifikaten!
Schlagworte:ift, Mingardi, Schüco, Zertifikat
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