Die Veranstaltungsreihe “Zukunft der qualifizierten Entrauchung” war im März an sechs verschiedenen Veranstaltungsorten im Bundesgebiet Treffpunkt für viele Fachingenieure der technischen Gebäudeausrüstung, Facility Manager und Brandschutzsachverständige, die die Experten der Industrie treffen und deren Wissensvorsprung wollten, um sich über den Stand der Technik qualifizierter Entrauchungsanlagen sowie über Auswirkungen durch zukünftige Veränderungen im deutschen Baurecht zu informieren. Schüco International KG, Bielefeld und STG-Beikirch GmbH & Co. KG, Lemgo, als Veranstalter hatten dazu Persönlichkeiten aus Forschung und Lehre gewinnen können, mit denen sie interessierten Planern und Baufachleuten normgerechte Systemlösungen sowie mögliche Auswirkungen und Folgeschäden bei falscher Planung und Ausführung des Rauchabzugs in Gebäuden vorstellten und auch ausführlich darüber diskutierten. Beide Unternehmen sehen sich traditionell als Partner von Architekten und Verarbeitern und legen deshalb viel Wert auf individuelle Beratung und guten Service. Die Hersteller blicken inzwischen schon auf sieben Jahre gemeinsame erfolgreiche Vermarktung von Natürlichen Rauch- und Wärmeabzugs-Geräten (NRWGs) zurück.
Artikel-Schlagworte: „NRWG Natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte“
Erfolgreiche Fachseminare zur Entrauchung
Mittwoch, 8. Mai 2013ift Brandschutzforum 2011
Dienstag, 31. Mai 2011
Für Feuer- und Rauchschutzelemente gelten weltweit besonders strenge Regeln. Nahezu 250 Besucher aus 13 Ländern informierten sich deshalb über neue Regeln und Normen in Europa. In diesem Jahr lag der Fokus auf der europäischen Bauproduktenverordnung und der prEN 16034 „Fenster, Türen und Tore mit Feuer-/Rauchschutzeigenschaften“ sowie den Produktnormen für Innentüren, Fassaden und Natürliche Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (NRWG). Außerdem wurden nationale Zulassungsverfahren aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen und den USA sowie der Umgang mit den EXAPs (erweiterter Anwendungsbereich) im Detail vorgestellt. Alle Vorträge sind in deutsch und englisch online verfügbar (www.ift-rosenheim.de/literatur).
ift Brandschutzforum 2011 – Neue Regeln fordern zum Handeln – [259 KB]
ZVEI Akademie für Sicherheitssysteme
Dienstag, 3. Mai 2011![]()
RWA-Veranstaltungen
Elektromotorisch und Pneumatisch
Termine
- 13.-15. Juli 2011 · Frankfurt am Main · Nr. 11RWA3
- 7.-9. September 2011 · Frankfurt am Main · Nr. 11RWA4
- 23.-25. November 2011 · Frankfurt am Main · Nr. 11RWA5
Referenten
- Andreas Budde (Jofo Pneumatik)
- André Burger (STG Beikirch)
- Jan König (BTR Hamburg)
- Erwin Schaller (aumüller aumatic)
- Marcus Schnabel (K+G Pneumatik)
- Klaus Seyfarth (D+H Mechatronic)
Teilnahmegebühr
- Euro 750,-: 3 Tage “Elektromotorisch” und “Pneumatisch” inkl. 2 Prüfungen und Sachkundenachweis
Internationales ift Brandschutzforum 2011 am 11. und 12. Mai in Nürnberg
Montag, 4. April 2011Brandschutzanforderungen kennen und richtig anwenden
Neue Prüfnormen für Feuerschutzabschlüsse, das Brandverhalten von Baustoffen in Fenstern und Fassaden sowie geänderte Regeln für Zulassungsverfahren haben großen Einfluss auf die Klassifizierung und damit auch die Marktchancen von neuen und bestehenden Produkten. Auch die Produktnorm für Fassaden DIN EN 13830, die zukünftige Produktnorm für Feuer- und Rauchschutzabschlüsse prEN 16034, die Spielregeln für die CE-Kennzeichnung sowie die neue Bauproduktenverordnung halten wichtige Änderungen bereit. Das ift Brandschutzforum am 11. und 12. Mai 2011 in Nürnberg verschafft einen aktuellen Überblick über die neuesten Entwicklungen.
Schulungstermine 2011
Mittwoch, 2. Februar 2011Lernen Sie auch im Jahr 2011 wieder neue Informationen zum Thema Fensterautomation in unseren Schulungen kennen. Seit vielen Jahren bietet STG-BEIKIRCH umfassende Schulungen über Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) nach dem Prinzip der natürlichen Entrauchung (NRA) an.
Lassen Sie sich in unserem Schulungszentrum theoretisch und praxisnah von unseren erfahrenen Produktmanagern über unsere Produkte, die erforderlichen Vorschriften, Gesetze und Richtlinien sowie über die Einbausituation und Bedingung der entsprechenden Produkte schulen. Nach der DIN 18 232 dürfen z. B. nur Sachkundige diese Anlagen verbauen. Ob Sie Techniker, ein Installationsbetrieb, Elektriker oder eine Wartungsfirma sind, lassen Sie sich schulen, erweitern Sie Ihre Kompetenz und erhalten Sie den Nachweis als Sachkundiger in unseren Schulungen.
Neue Merkblätter zu RWA
Dienstag, 1. Februar 2011Drei neue Merkblätter zu den Themen kraftbetätigte Fenster, Instandhaltung und Schnittstellen für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sind beim ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie erschienen.
Sie erläutern Planern, Errichtern und Betreibern gesetzliche Grundlagen und Normen sowie daraus resultierende Pflichten. Die Merkblätter wurden von der Fachgruppe RWA der ZVEI-Arbeitsgemeinschaft Errichter und Planer erstellt.
Das zwölfseitige Merkblatt 82008 zur “Risikobeurteilung und Schutzmaßnahmen für kraftbetätigte Fenster (nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG)” berücksichtigt sowohl die Fensternorm EN 14351, Teil 1, als auch die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (MaschRL). Diese Richtlinie wurde durch das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) Ende 2009 in geltendes deutsches Recht umgesetzt.
Ressourcen schonen – Energie sparen, die ESSMANN GROUP auf der BAU 2011
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Vom 17. bis 22. Januar 2011 findet in München die BAU 2011 statt. Erwartet werden rund 1900 Aussteller aus etwa 40 Ländern, sowie mehr als 210.000 Besucher aus rund 150 Ländern.
Die Messe präsentiert Architektur, Materialien und Systeme für den Industrie- und Objektbau, den Wohnungsbau und den Innenausbau. Zukunftsweisende Themen wie “Nachhaltiges Bauen” spielen im Zuge von Klimawandel, abnehmenden Ressourcen und steigenden Energiepreisen eine wichtige Rolle. In der Bauwirtschaft dreht sich alles um dieses Thema, ist sie doch einer der größten Verbraucher von Energie und Ressourcen.
Windrichtungsabhängige Entrauchungsanlagen
Dienstag, 19. Oktober 2010
Wissen wie’s weht
Besonders zu Beginn eines Brandes hängen die Ausbreitung und Ableitung von Rauchgasen und die Einschichtung einer raucharmen Schicht wesentlich von der Raumströmung ab. Windbedingte Druckdifferenzen können die stabile Schichtung zerstören, insbesondere wenn Rauchabzugsöffnungen über mehrere Außenwände eines Rauchabschnitts verteilt sind.Nach den Vorgaben der DIN 18232-2 ist deshalb durch eine windabhängige Steuerung dafür zu sorgen, dass bei Windgeschwindigkeiten über einen Meter/Sekunde nur die Zuluftöffnungen und Rauchabzüge geöffnet werden, die sich in den windabgewandten Außenwänden befinden.Das Merkblatt VdS 3122 der VdS Schadenverhütung GmbH unter dem Titel „Winderkennungseinrichtungen zur Steuerung windbeeinflusster Rauch- und Wärmeabzugsanlagen“ beschreibt für Planer und Anwender, in welchen Fällen Winderkennungseinrichtungen erforderlich sind, welche Gerätetypen dafür verwendet und wo diese angebracht werden sollten, um eine zuverlässige Entrauchung sicherzustellen.
24V RWA-Beschlag für Lichtkuppeln nach DIN EN 12101-2
Donnerstag, 20. August 2009Ab 1. August 2009 bietet die ESSMANN GmbH ein 24 Volt betriebenes natürliches Rauch- und Wärmeabzugssystem (NRWG LK 24V 160) für ESSMANN Lichtkuppeln classic inkl. Lüftungsfunktion an.
Der neue 24 Volt Öffnerbeschlag kombiniert den elektrischen Öffnungsmechanismus zur täglichen Be- und Entlüftung (variabler Lüftungshub bis 60 Grad) mit dem CE-zertifizierten Rauch- und Wärmeabzug nach DIN EN 12101-2 ohne zusätzlichen Lüftungsmotor.
Nach der Auslösung kann das NRWG einfach und schnell elektrisch geschlossen werden, was einen manuellen Schließvorgang nicht mehr notwendig macht. Im Gegensatz zu den pneumatischen RWA-Systemen entfällt bei der jährlichen Wartung der Austausch von CO2-Flaschen. Dies reduziert spürbar die Wartungskosten.
Die DIN EN 12101 2:2003 und ihre Folgen
Dienstag, 18. August 2009Normgerecht entrauchen
Im Bereich der RWA mangelte es bislang an einer klaren Rechtsgrundlage bezüglich der zu verwendenden Produkte. Stattdessen dienten in der Vergangenheit gleich mehrere Normen und Richtlinien als grobe Orientierung – allerdings ohne einen rechtlich einwandfreien Rahmen vorzugeben. Dieser ist nun mit der DIN EN 12101-2:2003 geschaffen. Die Diskussionen verstummen dennoch nicht.
Am 9. April 2003 wurde die Europäische Norm DIN EN 12101-2:2003 (Rauch und Wärmefreihaltung – Teil 2: Festlegungen für natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte) vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) angenommen. Sie hat mit der Veröffentlichung im Deutschen Amtsblatt vom 17. März 2004 den Status einer deutschen Norm erlangt. Die neue DIN EN 12101-2:2003 löste die bis dahin in Deutschland verwendete DIN 18232-3 (Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 3: Prüfungen) ab.

