Archiv für Juni 2009

Wirtschaftliche Entrauchung von Aufzugsschächten mit LiSE

Donnerstag, 25. Juni 2009

Piktogramm LiSEBrandschutz für Liftanlagen unter Einhaltung der Energieeinsparungs-Verordnung (EnEV) ist ein wichtiges Thema, mit dem sich die Produktentwickler verschiedener Herstellerfirmen seit einiger Zeit intensiv beschäftigen. Dabei ist die seit der Einführung der EnEV im Jahre 2002 dauerhaft angebrachte Öffnung in den Schächten, wie man sie häufig noch vorfindet, nicht mehr statthaft.

Gebäude sind so auszuführen, dass die wärmeübertragenden Umfassungsflächen dauerhaft luftundurchlässig sind. In Deutschland setzen die Planer und Betreiber von Aufzugsanlagen bisher vorwiegend auf die Ansaugmethode, bestehend aus einem Rohrsystem mit entsprechendem Zubehör zur Heranführung von Brandrauch an die RWA-Zentrale. Doch es gibt inzwischen auch wirtschaftlichere Alternativen!

LiSE – wirtschaftlich und zuverlässig!
Zusammen mit Hekatron, dem Spezialist für die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Systemen des anlagentechnischen Brandschutzes aus Sulzburg/BW entwickelte STG-BEIKIRCH eine interessante und wirtschaftlichere Alternative zu den bisher üblichen Ansaugsystemen. LiSE heißt das zuverlässige Entrauchungssystem aus Lemgo. Es basiert auf dem Prinzip der punktförmigen Rauchmelder mit weiteren bewährten Systemkomponenten. Entgegen bisheriger Stellungnahmen aus dem Markt kann es sicher und zuverlässig den Rauch im Schacht detektieren. Das Besondere daran ist, das System arbeitet mit einer geschlossenen Rauchabzugsöffnung, die mittels Detektion durch automatische Melder oder manuelle Auslösung geöffnet wird. Dadurch wird die Öffnung nur im Bedarfsfall, entweder zur Lüftung oder zum Rauchabzug betätigt. Auf diese Weise vermeidet man unnötige Energie- und Wärmeverluste und erfüllt gleichzeitig die Vorgaben der geltenden EnEV. Mit LiSE wird die darin geforderte Dichtheit der wärmeaustauschenden Umfassungsflächen und die Mindestluftwechselrate entsprechend dem Stand der Technik hinreichend sichergestellt.

Der Tauglichkeitsnachweis ist gemäß TÜV-Gutachten  STET-FR-2008-10 (8105019260), Mai 2009 gewährleistet.

Liftschachtentrauchung einfach und effektiv

LiSE ist einfach und sicher anzuwenden. Durch seine technikneutrale Ausstattung passt LiSE in jeden Aufzugsschacht, unabhängig von Hersteller und Aufzugstyp. Die automatische Rauchdetektion erfolgt durch punktförmige Rauchmelder. Die Detektoren werden oberhalb der Aufzugsschachtgrube in maximalen Abständen von 12 Metern zueinander und darüber hinaus noch im Schachtkopf angeordnet. Diese Rauchmelder wirken auf eine RWA-Zentrale, in der die Freigabe der Rauchzugsöffnungen automatisch veranlasst wird. Gleichzeitig erhält die Aufzugssteuerung die automatische Anweisung, die Evakuierungsebene anzusteuern und die Aufzugskabine zum Aussteigen zu öffnen. Die Schachtentrauchung geschieht durch eine Lichtkuppel oder ein Lamellenfenster, deren Öffnungsvorgang durch geeignete Antriebe sichergestellt wird.

System mit bewährten Komponenten

LiSE überzeugt durch und durch mit bewährten Komponenten. Zum System gehören die RWA-Zentrale, die punktförmigen, Streulicht-Rauchmelder (DIN EN 54-7), die eigens für die Anwendung im Liftschacht entwickelt wurden, außerdem die RWA-Bedienstelle, der Antrieb zum elektrischen Öffnen und Schließen der Rauchabzugsklappen im Aufzugsschacht, bzw. im Maschinenraum sowie die Lichtkuppel oder der Lamellenlüfter für Liftschachtentrauchung oder –Entlüftung.

Das LiSE-Entrauchungssystem von STG-BEIKIRCH erweist sich als wirtschaftlichere und kostengünstigere Liftschachtentrauchung gegenüber marktüblichen Ansaugsystemen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Die Projektabwicklung erfolgt mit vordefinierten und geprüften Produkten als Standardmodulen komplett über den Aufzugslieferanten. Das System garantiert durch seine bewährten Systemkomponenten eine einfache Handhabung und kostengünstige Anschaffung, Vorteile, die sich in Euro und Cent für Hersteller und Betreiber langfristig rechnen. Darüber hinaus ist LiSE die praktische und effiziente Lösung für Neuanlagen, eignet sich aber genauso gut für die Umrüstung des Altbestandes durch Wartungsverträge. LiSE verspricht zudem eine einfache und kostengünstige Wartung. Die Eigenstromaufnahme ist gering, weil keine permanente Rauchansaugung vorhanden ist. Der Vertrieb erfolgt direkt über uns, den Hersteller, STG-BEIKIRCH.

Sie wollen mehr Infos über unsere LiSE ? Dann klicken Sie doch gleich unter

www.liftschachtentrauchung.de und erfahren Sie mehr Details über das Funktionsprinzip und die Systemkomponenten von LiSE.

Schloss Linderhof entraucht

Donnerstag, 25. Juni 2009

Das historische Haupttreppenhaus im Schloss Linderhof im Ettal, eines der 3 Königsschlösser von König Ludwig II aus Bayern, wurde im Frühjahr 2009 mit einer RWA-Anlage von STG-BEIKIRCH ausgerüstet.
Das Schloss Linderhof ist das einzige Schloss das Ludwig II vollendet und bewohnt hat. Schon im Jahre 1869 ließ Ludwig II das damalige Forsthäuschen für seine Zwecke umbauen und ausstaffieren. Mit insgesamt 6 Bauphasen wurde aus einem Försterhäuschen in Form eines Almhüttenbaus ein Schloss mit einer reich ornamentierten Fassade, die vor Üppigkeit schwelgt.
Seine Schlösser, die nie ein Fremder betreten sollte, wurden seit dem Tode Ludwigs II. von Millionen Menschen besucht.

Viele Menschen an einem Ort, das bedeutet ein hohes Risiko für Gefahrensituationen, umso wichtiger und notwendiger ist es, Vorkehrungen dagegen zu treffen.
Vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen schützen nicht nur Menschen und Sachwerte, sondern sind auch für den Erhalt von solchen bedeutungsvollen baulichen Anlagen, wie das Schloss Linderhof erforderlich. Brandschutz gehört dabei zu den wichtigsten Maßnahmen. Hierzu lieferte STG-BEIKIRCH eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage, die die giftigen Brandgase mit Hilfe von elektromotorischen Antrieben, aus dem Gebäude abführt. Die bestehende RWA-Anlage konnte die heutigen Anforderungen des im Jahre 1878 fertig gestellten Schlosses nicht gewährleisten.

Zur Entrauchung werden im Treppenhaus zwei waagrechte Klappen in der historischen Decke und zwei Flügel im darüber liegenden Glasdach im Brandfall geöffnet. Die Klappen und Flügel werden mit den STG-BEIKIRCH Linearantrieben vom Typ M2 und M9 geöffnet und durch die Kompaktzentrale 8A sowie durch die Treppenhauszentrale TRZ Basic angesteuert.

RWA Schulungen 2009

Montag, 22. Juni 2009

2009_schulung

STG-BEIKIRCH bietet Ihnen auch im nächsten Jahr umfassende Schulungen zum Thema
Fensterautomation an. Erfahren Sie mehr über Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA)
nach dem Prinzip der natürlichen Entrauchung (NRA).

Lassen Sie sich in unserem Schulungszentrum von unseren erfahrenen Referenten
über unsere Produkte, die erforderlichen Vorschriften, Gesetze und Richtlinien sowie
über die Einbausituationen und Bedienung der ents
prechenden Produkte schulen. Nach
der DIN 18 232 dürfen z. B. nur Sachkundige diese Anlagen verbauen. Ob Sie Techniker,
ein Installationsbetrieb, Elektriker oder eine Wartungsfirma sind, lassen Sie sich schulen,
erweitern Sie Ihre Kompetenz und erhalten Sie den Nachweis als Sachkundiger in unseren
Schulungen.


Oder frischen Sie Ihr Wissen auf. Besuchen Sie unseren RWA Auffrischungskurs zur Verlängerung
bestehender STG-BEIKIRCH Sachkundenachweise mit Inhalten über Neuheiten zu RWA Gesetzen,
Richtlinien und Produkte. Anmeldung sowie weitere Informationen finden Sie hier http://www.stg-beikirch.de/index.php?haupt_id=33&sub_id=6

MZ2 Modulzentrale für Rauchabzug und Lüftung

Samstag, 13. Juni 2009

Die Bedeutung der Natürlichen Entrauchung nimmt nicht zuletzt aufgrund neuester DIN-Änderungen immer mehr zu. Die wichtigste Aufgabe des vorbeugenden Brandschutzes besteht darin Flucht- und Rettungswege rauchfrei zu halten. Mit Hilfe von Rauch- und Wärmeabzugs-anlagen (kurz RWA) wird der Rauch effektiv aus dem Gebäude abgeführt, rettet Leben, schützt Rettungsmannschaften und reduziert Brandfolgeschäden. Diese Anlagen erfordern höchste Qualität, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Sicherheit.

Alle diese Forderungen erfüllt die neue MZ2-Serie. Außerdem ist es möglich die MZ2 mit der LON Netzwerktechnologie (Local Operating Network), basierend auf der Gebäudeleittechnik, zu verlinken.

Mit dem Ziel höchster Flexibilität wurde die MZ2 entwickelt. Wir konstruieren kleine kompakte Systeme, bestehend aus einem Control Panel, 24 V Antrieben und Sensoren etc., um damit RWA-Anlagen in Treppenhäusern sowie komplizierte RWA-Zentralen mit oder ohne LON Netzwerktechnologie in großen Projekten anzusteuern. Ähnliche Systeme wurden von uns bereits im neuen Terminal Dock E des Züricher Flughafens (Schweiz) eingebaut, bei dieser Anlage handelt es sich übrigens um die europaweit größte auf LON basierende RWA-Anlage.

Die MZ2 ist wirklich etwas neues. Gerade zur Ansteuerung von RWA- und Natürlichen Lüftungsanlagen. Denn sie ist ein digital programmiertes Kontrollsystem, dessen Konfiguration vor Ort mit einem PC und der entsprechenden Software geändert werden kann. Diese Software besteht aus einer digitalen graphisch dargestellten Oberfläche (GUI), die das Programmieren der Systeme deutlich vereinfacht und damit verkürzt. Das macht das Programmieren quick and easy. Und das spart nicht nur Kosten…

Konventionelle Systeme benötigen eine feste Kabeltopologie, mit vorher festgelegten Adressen und Hierarchien. Aufgrund der Kabelführung ist der Montageort im Vorfeld festzulegen. Änderungen der Konfigurierung sind nur durch Umverdrahtung realisierbar.

Die MZ2-Module sind steckbar und somit platzsparend. Montage und Umbau gestalten sich einfach, die Wartung unkompliziert. Aufbau und Funktion sind in Anlehnung an VdS und TÜV.

Natürlich ist die MZ2 kompatibel zu allen bisherigen Anschlusskomponenten.

modulare_rwa_bus_steuerzentrale_mz2