Alle über Rauchwärmeabzugsanlagen (RWA). Rauchwärmeabzugsanlagen sind technische Systeme, die in Gebäuden eingesetzt werden, um im Brandfall Rauch und Wärme aus dem Gebäude abzuleiten. Diese Anlagen sind ein wichtiger Bestandteil des Brandschutzes und tragen dazu bei, die Sicherheit von Personen zu erhöhen und die Ausbreitung von Rauch und Feuer zu verhindern.
Praxisgerechte Konzepte für Umbau und Modernisierung
Brandschutz bei Umbauten und Modernisierungen stellt Planer, Genehmigungsbehörden und Bauleiter immer wieder vor komplexe Herausforderungen. Bestehende Gebäudestrukturen erfordern oft individuelle Lösungen, die sowohl den aktuellen rechtlichen Anforderungen gerecht werden als auch wirtschaftlich und technisch realisierbar sind. Die Fachtagung bietet fundiertes Praxiswissen, mit dem Sie diese Herausforderungen souverän meistern.
Expert:innen präsentieren erfolgreiche Konzepte und Lösungsansätze aus der Praxis. Lernen Sie, wie Sie bestehende Gebäude brandschutztechnisch sicher und gleichzeitig wirtschaftlich sinnvoll ertüchtigen. Schwerpunkte bilden dabei häufig auftretende Problemfelder wie Bestandsschutzregelungen, Umgang mit Abweichungen und effektive Lösungen bei komplexen Umbauten.
Profitieren Sie von wertvollen Hinweisen zur Zusammenarbeit mit Behörden, Tipps für effiziente Planungsabläufe und praktischen Empfehlungen zur Umsetzung aktueller technischer Vorschriften. Nutzen Sie außerdem die vielfältigen Möglichkeiten zum fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie Referentinnen und Referenten zum Brandschutz in Bestandsbauten!
Anerkennung der Kammern Die Teilnahme an der Fachtagung wird als Fortbildung von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen mit 7 Fortbildungspunkten, Ingenieurkammer-Bau NRW mit 7 Fortbildungspunkten, Architektenkammer Baden-Württemberg mit 7,5 Unterrichtsstunden, Ingenieurkammer Baden-Württemberg 4 Fortbildungspunkten, Architektenkammer Niedersachsen mit 8 Fortbildungsstunden im Bereich 2 „Technik und Ausführung“ und Ingenieurkammer Hessen mit 7 Unterrichtseinheiten anerkannt.
An wen richtet sich die Fachtagung? Die Veranstaltung ist insbesondere interessant für Brandschutzplaner:innen, Architekt:innen, Ingenieur:innen, Behördenvertreter:innen, Sachverständige, Bauleiter:innen und alle, die mit dem Brandschutz im Bestand betraut sind.
Verpflegung und Rahmenprogramm: In der Tagungsgebühr ist eine ganztägige Verpflegung mit Getränken inklusive. Die Vorabendveranstaltung am 4. November ist separat zu buchen.
Abendveranstaltung: Get Together: Das gesellige Get Together mit Buffet und Getränken findet am 04.11.2025 um 18 Uhr statt.
Entrauchungsanlagen, Brandmeldetechnik, Sprinkler, RWA-Anlagen, Brandschotts, Alarmierungseinrichtungen: Die Liste der brandschutztechnischen Anlagen in der Technischen Gebäudeausrüstung ist lang, die Anforderungen des Baurechts sind anspruchsvoll und die Thematik ist äußerst komplex.
Bei vielen Planern, Anlagenbauern und Installateuren besteht daher eine große Unsicherheit in Bezug auf die richtige Umsetzung des gebäudetechnischen und baulichen Brandschutzes. Lösungen für die wichtigsten Anforderungen rund um das Thema Brandschutz in der Technischen Gebäudeausrüstung liefert das Fachforum.
Branchen- und Firmenexperten beleuchten die unterschiedlichen Aspekte der Planung und Installation von brandschutztechnischen Einrichtungen in Gebäuden. Dabei wird zu allen Themenblöcken ausreichend Zeit für intensive Frage- und Antwortrunden geboten, so dass Teilnehmer konkrete Handlungsempfehlungen und praktische Tipps für den Berufsalltag aus der Veranstaltung mitnehmen können. Vertiefende Informationen gibt es in einer begleitenden
Fachausstellung.
Besonderheit:
Für den Key-Note-Vortrag konnten wir in diesem Jahr Dr. Michael Buser, Leiter Risk Engineering bei SÜDVERS GmbH gewinnen.
Am Ende der Tagesveranstaltungen laden wir zu exklusiven Führungen unter dem Aspekt des Brandschutzes ein:
Führung durch das Stadion des FC Köln unter dem Motto „Brandschutz und Besonderheiten des RheinEnergie Stadions“
Programm in Köln 04.11.2025:
9:00 Uhr
Einlass
9:30 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
Manja Dietz, Chefredakteurin BS-Brandschutz und SHK-Prof
9:45 Uhr
Entrauchung von Garagen – Nachweisführung durch Strömungssimulationen
Thomas Volle, Bereichsleiter TGA, Helios Ventilatoren
10:15 Uhr
Rauchableitung – Maschinell, mit der Lüftungsanlage oder kombiniert?
Rainer Will, Vertriebs- und Beratungsingenieur, Belimo
10:45 Uhr
Key-Note-Vortrag Spannungsfeld Brandschutz
Dr. Michael Buser, Leiter Risk Engineering SÜDVERS GmbH
11:30 Uhr
Kaffeepause und Besuch der begleitenden Ausstellung
12:00 Uhr
Massivholz. Lehm. Bestand. Brandschutz ohne Kompromiss Brandschutztechnische Lösungen für Planung, Einbau und Sanierung am Beispiel von Brandschutzklappen
Nils Zander, Produktmanager im Bereich Brandschutz & Entrauchung, Wildeboer Bauteile GmbH
12:30 Uhr
Brandschutz-Drehzahlregelung – Geschichtlicher Überblick und NFPA-Vergleich
Reiner Kelch, Director Systems and Application, Systemair GmbH
13:00 Uhr
Mittagspause und Besuch der begleitenden Ausstellung
14:00 Uhr
Bei „Leib und Leben“ besser mit Brief und Siegel! – TECEsystem-Pro – vorgefertigte Installationswände mit Einblasdämmung sichern vertikalen und horizontalen Brandschutz.
Robert Schilling, Fachreferent TECE Academy
14:30 Uhr
Drei Jahrzehnte nach der Brandkatastrophe – Bestandssanierung des lüftungstechnischen Brandschutzes am Flughafen Düsseldorf
Erik Huse, Vertrieb/Planerberatung Region Nord, Oppermann Regelgeräte GmbH
15:00 Uhr
Kaffeepause und Besuch der begleitenden Ausstellung
15:15 Uhr
Führung durch das Stadion des FC Köln unter dem Motto „Brandschutz und Besonderheiten des RheinEnergie Stadions“
Das Fachforum Brandschutz 2025 ist bei den Architekten- und Ingenieurkammern als Fortbildungsveranstaltung angefragt. Folgende Anerkennungen liegen vor: Architektenkammer NRW mit 5 FBP, Architektenkammer Hamburg (Grundsätzlich anerkannt nach § 5 Absatz 1 Satz 1 der Fortbildungssatzung), Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein mit 6 UE, Ingenieurkammer Bayern mit 5,75 FBP, Ingenieurkammer-Bau NRW mit 5 FBP, Ingenieurkammer-Sachsen mit 5 UE, Ingenieurkammer Baden-Württemberg mit 3 FBP. Das Fachforum Brandschutz wird als Fortbildung von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) anerkannt.
Am 3. und 4. Dezember 2025 bringen die VdS-BrandSchutzTage Interessierte aus dem In- und Ausland nach Köln, um aktuelle Trends und Erkenntnisse zu entdecken, zu diskutieren und sich auszutauschen. Sie verbinden eine große internationale Fachmesse, praxisorientierte Fachforen und den VdS-BrandSchutzTalk auf der Messebühne sowie separat buchbare Fachtagungen miteinander.
Die Veranstaltung ist einer der größten Branchentreffs für den vorbeugenden baulichen, organisatorischen und anlagentechnischen Brandschutz im europäischen Raum – mit stetig wachsenden Besucherzahlen. Im letzten Jahr wurde ein neuer Rekord erreicht: Über 4.600 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus insgesamt 20 Ländern kamen in die Koelnmesse, um das Programm mitzuerleben.
Sonderfläche Baulicher Brandschutz
Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist die neue Sonderfläche „Baulicher Brandschutz“ mit rund 150 m². Geplant sind eindrucksvolle Live-Demonstrationen, die Anwendungen und Produkte aus dem baulichen Brandschutz erlebbar machen. Begleitet wird die Sonderfläche von einem eigenen Fachforum, das Vorträge und Diskussionen rund um das Thema bietet.
Parallel dazu finden die etablierten Fachtagungen „Baulicher Brandschutz“ (03.12.2025) und „Bauen und Brandschutz in NRW“ (04.12.2025) statt – mit jährlich rund 300 Teilnehmenden. Ausreichende Pausen ermöglichen den Besuch der Messe und der Sonderflächen. Für Unternehmen aus dem baulichen Brandschutz ergibt sich somit eine Gelegenheit, Zielgruppen mit hohem Fachinteresse direkt anzusprechen und ihre Lösungen einem breiten Publikum vorzustellen.
Die Sonderfläche zum Thema Sprinkleranlagen ist ebenfalls wieder Teil des Messekonzepts. U. a. enthält sie wieder Live-Vorführungen zum Mitmachen und Ausprobieren. Außerdem demonstriert das VdS-Labor mit einer Sprinkler-Prüfeinrichtung, wie Sprinklerköpfe aus Altanlagen auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden.
Programm in Foren und Fachtagungen
Nicht fehlen dürfen das Programm auf der Messebühne, bestehend aus Zukunftsforum Brandschutz, Ausstellerforum und VdS-BrandSchutzTalk, sowie die VdS-Fachtagungen in den angrenzenden Sälen. Folgende Themen werden dem Fachpublikum in der Koelnmesse präsentiert:
Feuerlöschanlagen international mit Simultanübersetzung Dt.-Engl. (03.-04.12.2025)
Fortbildungsseminar für Brandschutzbeauftragte (03.-04.12.2025)
Baulicher Brandschutz (03.12.2025)
Bauen und Brandschutz in NRW (04.12.2025)
Brandmeldeanlagen (04.12.2025)
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (04.12.2025)
Auf geführten Messerundgängen können die Besucherinnen und Besucher einen guten Überblick über interessante Innovationen gewinnen. Studierende der Hochschule Furtwangen werden wieder ein Konzept für die Rundgänge erarbeiten, darunter auch spezielle Führungen für Schülerinnen und Schüler. Die Idee: junge Zielgruppen für das Thema Brandschutz mit seinen vielfältigen Berufsbildern zu begeistern. Das Angebot wird seit Jahren laut den Veranstaltern insbesondere von Berufsschülern sehr gut angenommen.
Die Brandschutzbranche trifft sich am 17. und 18. November 2025 in Dresden zu den 26. Eipos-Sachverständigentagen Brandschutz. Die Fachveranstaltung für Planer und Sachverständige findet wie gewohnt in der Messe Dresden statt und bietet zusätzlich online die Möglichkeit zur Teilnahme. „Innovation trifft Praxis“ ist das Motto der Tagung, die aktuelle Herausforderungen im Brandschutz aufgreift: risikobasierte Nachweisverfahren, neue Erkenntnisse zu Lithium-Ionen-Batterien und die optimale Klassifizierung von Bestandsbauteilen. Ein zentrales Thema bleibt der Umgang mit dem Bestand. Von der Bestandserfassung bis hin zu konkreten Details. Aktuelle Merkblätter und neue Lösungsansätze an realen Beispielen sollen wertvolle Anregungen liefern.
Die Sachverständigentage bieten nicht nur fundierte Fachvorträge und aktuelle Einblicke in die Branche, sondern schaffen auch Raum für den fachlichen Austausch unter Kolleginnen und Kollegen. Neue Impulse für die Praxis und die Möglichkeit zur Erweiterung des beruflichen Netzwerks machen die Sachverständigentage zu einer Plattform, auf der Wissen, Erfahrung und Innovation zusammenfinden. Mit über 800 Teilnehmenden aus ganz Deutschland, einer umfangreichen Fachausstellung und hochkarätigen Referierenden sollen die Eipos-Sachverständigentage ein Pflichttermin für alle Brandschutzprofis werden. Weitere Informationen und die Anmeldung sind auf der Webseite des Veranstalters möglich.
WatchmanSHE ist die intelligente Fernüberwachung für (RWA-) Steuerungen – standortunabhängig und in Echtzeit. Die sofortige Störungsmeldung via App senkt Betriebskosten, spart CO₂ und trägt zur Einhaltung gesetzlicher Betreiberpflichten bei. Nachrüstbar und herstellerunabhängig, für Neu- und Bestandsanlagen.
24/7 automatisierte Kontrolle – weniger Aufwand, mehr Sicherheit
Ihre Herausforderung: Regelmäßige Kontrolle und Wartung von RWA-Anlagen sind nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern entscheidend für die Sicherheit. Doch mit Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen wächst der Aufwand für Betreiber.
Unsere Lösung: Der WatchmanSHE bietet die Möglichkeit, den Status Ihrer RWA-Steuerungen 24/7 automatisch zu überwachen und damit die Betreiberpflichten einfach und effizient zu erfüllen.
Warum WatchmanSHE? Ihre Vorteile auf einen Blick
✔ Automatisierte Überwachung
24/7 Kontrolle der Steuerungs-LEDs (Grün, Gelb, Rot), ohne personellen Aufwand.
Datenübertragung in Echtzeit an die Kingspan Connect Cloud.
✔ Sofort informiert
Statusänderungen werden über die Kingspan Connect App direkt auf Ihr Mobilgerät gemeldet.
Angaben zur Störungsart ermöglichen gezielte Maßnahmen, sofort und ohne Verzögerung.
✔ Effiziente Problemlösung
Fachfirmen können automatisch benachrichtigt werden und erhalten alle notwendigen Informationen vorab.
Schnelle Fehlerbehebung schon beim ersten Einsatz, dies spart Kosten und Zeit.
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Reduzieren Sie Servicefahrten und senken Sie CO₂-Emissionen.
Nachrüstbar für fast alle bestehenden RWA-Anlagen.
Wie funktioniert WatchmanSHE?
LED-Überwachung: Das Gerät kontrolliert kontinuierlich die Statusanzeigen Ihrer RWA-Steuerung.
Echtzeitübertragung: Statusdaten werden direkt an die Kingspan Connect Cloud gesendet.
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Dokumentation: Alle Ereignisse werden im Dashboard gespeichert und sind jederzeit nachvollziehbar.
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Mit WatchmanSHE profitieren nicht nur Sie, sondern auch Ihre Kunden von den zahlreichen Vorteilen der automatisierten Überwachung.
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Ihre Vorteile auf einen Blick
Zeit sparen: Reduzieren Sie Kontrollaufwand durch automatisierte Überwachung.
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Sicherheitsstandards erfüllen: Erfüllen Sie Vorgaben und Richtlinien zuverlässig und effizient.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.kingspan-stg.de Kontaktieren Sie uns: Remote-STG@kingspan.com
Mangelhafte Brandschutzkonzepte oder -nachweise führen zu fehlerhaften Baugenehmigungen und damit zu erheblichen Rechtsunsicherheiten für alle Projektbeteiligten. Ein wirksames und rechtssicheres Brandschutzkonzept erfordert von Beginn an ein umfassendes Verständnis aller am Bau Beteiligten für das Zusammenwirken von baulichem, anlagentechnischem und organisatorischem Brandschutz.
Architekten, Brandschutzsachverständige, Mitarbeiter des vorbeugenden Brandschutzes, Prüfsachverständige, Fachplaner und Facherrichter benötigen daher fundierte Kenntnisse, um schlüssige und verlässliche Sicherheits- und Brandschutzkonzepte erstellen und kompetent bewerten zu können.
Das neue BHE-Seminar „Konzepterstellung Brandschutz – Das müssen Verfasser von Brandschutzkonzepten und Prüfsachverständige wissen“ bietet die Möglichkeit, Fachwissen zu vertiefen oder aufzufrischen. Erfahrene Brandschutz-Experten erklären, wie man kosteneffiziente und rechtssichere Brandschutzkonzepte erstellt. Es wird auch erklärt, wie man Widersprüche und falsche Interpretationen von Regeln und Vorschriften versteht und umsetzt.
Inhalte im Überblick:
Rechtliche Grundlagen MBO, LBO, M VV-TB, MLAR MLÜAR
Brandschutzkonzepte/Brandschutznachweise
Betriebssichere und wirksame Anlagen vs. Forderungen im Brandschutzkonzept
Forderungen des vorbeugenden Brandschutzes
Anforderungen aus Brandschutzordnung und Zusatzregeln (ASR etc.)
Auswahl und Anwendung tangierender Normen (u.a. für den Bereich Sicherheitsbeleuchtung)
Verfahren für Sonderfälle / Abweichungen / Einzelzulassungen
Identifikation notwendiger Informationen für die TGA (BMA, SiBel, RWA, SAA, HAA usw.)
Brandmelde- und Alarmierungskonzept / Übernahme und Ermittlung aller Informationen
Alarmierungsanlagen vs. Alarmierungseinrichtungen – wo ist der Unterschied?
Abgrenzung zu tangierten „Dritten“ (Lüftungstechnik, Sprinkler etc); Brandfallmatrix
Rückgabe, Bearbeitung und ggf. Korrektur fehlerhafter Konzepte
Kingspan STG und Colt International nehmen an der neuen Fachmesse für innovative Gebäudehüllen teil.
Die neue Fachmesse rund um die innovative Gebäudehülle öffnet ihre Türen vom 12. bis 14. Februar 2025 in der Messe Dortmund.
Im Mittelpunkt der INOLOPE EXPO stehen fortschrittliche Technologien und nachhaltige Lösungen für die Gebäudehülle wie intelligente Fassadenelemente, energieeffiziente Systeme und ressourcenschonende Ansätze.
Wir stellen auch aus und präsentieren gemeinsam mit Colt International unsere innovativen Produkte auf der INOLOPE EXPO. Besuchen Sie uns in Halle 7, Stand E02.
Parallel findet übrigens die bekannte Fachmesse Elektrotechnik für Gebäudetechnik, Energietechnik und Industrietechnik statt.
Der BHE-Fachkongress „Brandschutz“ findet 2025 zum zehnten Mal in Fulda statt. Die Veranstaltung ist eine gute Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen und Trends zu informieren. Es gibt ein vielfältiges Vortragsprogramm, das spannende Einblicke in Lösungen und Konzepte zum Brandschutz gibt. Es gibt Vorträge über neue Techniken, aktuelle Herausforderungen und Regeln. Außerdem gibt es eine Podiumsdiskussion. Dabei geht es um Probleme bei der Installation von Brandmeldeanlagen. Fünf Experten sprechen darüber, welche Urteile es dazu gibt, wie viel es kostet und was man dagegen tun kann. Sie können sich an der Diskussion beteiligen und Erfahrungen austauschen.
In der Fachausstellung können Sie bewährte und neue Lösungen zum Brandschutz erleben und sich von Anbietern beraten lassen.
Am Abend findet der Branchentreff statt. Hier können Sie in entspannter Atmosphäre Kontakte knüpfen und sich mit Fachleuten austauschen.
Fritjof Fähnders hat sich auf Servicetechnik spezialisiert. Foto: RW Technischer Gebäudeservice.
Mechatronische Elemente fordern Mitarbeiter, die sich Fachkompetenz für Einbau, Konfiguration und Reparatur von Motoren samt Steuerung aneignen. Fritjof Fähnders ist tätig für RW Technischer Gebäudeservice, eine Firma, die sich mit etwa 40 Mitarbeitern auf Gebäudetechnik spezialisiert hat. Aktuell wird ein Schulungszentrum von Daimler Truck mit Metallbau Schmidt aus Malsch umgesetzt. Einbau und Reparatur von Antrieben gehören zu Fähnders täglichem Geschäft.
metallbau: Herr Fähnders, Sie montieren und warten Fenster und RWA-Antriebe. Wie·sieht Ihr Alltag aus? Fähnders: Ich leite das vierköpfige Team der Abteilung RWA. Dazu betreue ich die Messsteuer-Regeltechnik, koordiniere die normale Wartung von der RWA-, der Lüftung- und der MSR-Technik. Zudem plane ich und montiere vor Ort.
metallbau: Welche Antriebe verwenden Sie? Fähnders: Also im Normalfall verbauen wir als Kooperationspartner Kingspan STG-Geräte. Wenn nichts Spezielles ausgeschrieben wird, verwenden wir diese. Tatsächlich gibt es nur wenige Anforderungen, die Kingspan STG nicht anbietet, weshalb wir etwa 95 % aus deren Sortiment bedienen können.
metallbau: In den Leistungsverzeichnissen bzw. den Ausschreibungen werden in der Regel Öffnungsmotoren ausgeschrieben, aber die konkreten Modelle selten benannt. Fähnders: Genau: Die eigentlichen Antriebe werden selten präzise ausgeschrieben. Sie sind in der Regel abhängig von dem jeweiligen Fensterhersteller bzw. von dem ausgewählten Profilrahmensystem. Aber meist sind die Antriebe frei wählbar, sofern kein NRWG gefordert ist.
metallbau: Was ist ein NRWG? Fähnders: Ein „Natürliches Rauch- und Wärmeabzugsgerät“ ist eine geprüfte Einheit aus Fenster und Antrieb, die mechanisch oder elektrisch öffnet und Rauch- und Brandgase nach außen
ableitet. Aber es gibt eigentlich keine RWA-Klappen mehr, die heutzutage nicht elektrisch funktionieren. Ich denke an Öffnungsanlagen, die etwa über eine Feder gesteuert sind und sich rein mechanisch öffnen. Es gibt wohl noch Lichtkuppeln, die mit Hilfe von Überdruck aus einer C0²-Patrone aufgeschossen werden. Sie funktionieren quasi wie Airbags in einem Auto.
metallbau: Wie hat sich die Motorentechnik bei RWA-Klappen, bei Fenstern und Türen in den letzten zehn Jahren entwickelt? Fähnders: Also die neueren Antriebe sind definitiv leiser. Das Kräfteverhältnis hat sich verbessert bei den neueren Antrieben. Heute hole ich mit derselben Motorleistung ein höheres Drehmoment aus diesen Antrieben heraus. Neuere Antriebe sind leichter zu konfigurieren, z. B. durch Software oder eine modulare Aufbauweise. Aber die grundsätzliche Technik hat sich in den
letzten 25 Jahren nicht wesentlich verändert.
metallbau: Sind die heutigen Antriebe von der Wartung her nicht bessere Black-Boxes, die man im Schadensfall nur als Ganzes austauschen kann? Fähnders: Normalerweise muss man meist tatsächlich den kompletten Antrieb tauschen. Kingspan STG-Antriebe sind im Gegensatz zu anderen reparierbar, was auch zur Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens passt. Oft sind Reparaturen aber kaum günstiger als ein Komplettaustausch.
metallbau: Wie sind die Schnittstellen angelegt? Gibt es einheitliche Steckverpindungen, etwa innerhalb des Kingspan STG Systems? Fähnders: Ja, die neue Antriebsserie ist per Plug & Play konfigurierbar. Frühere Modelle werden nach wie vor separat an das Stromnetz über eine herkömmliche Abzweigdose mit Federklemmen angeschlossen. Der Trend geht aber zu Plug-and-Play-Anschlüssen mit vor konfektionierten Kabeln und daran integrierten Buchsen.
metallbau: Wie steht es mit der Einbindung der Öffnungsmotoren in ein zentrales BUS-System? Fähnders: Meist sind RWA-Klappen oder auch sich automatisch öffnende Fassadenfenster in ein größeres BUS-System integriert, werden also über eine zentrale Computersteuerung auf- und zugefahren. Wir decken den Bereich Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR-Technik) mit ab. Diese arbeitet etwa mit separaten Thermometern und Windmessern und dient der unmittelbaren Regelung von Fensteransteuerungs- und Lüftungsanlagen.
metallbau: Ist der Aufwand für den Einbau in den letzten zehn Jahren zurückgegangen? Fähnders: Heutzutage ist es einfacher, weil insbesondere Kingspan STG nun mehr Montageschablonen für seine Antriebe vorhält. Das macht alles wesentlich einfacher, da man damit
sowohl am Fenster selber wie auch an dessen Rahmen die entsprechenden Punkte anzeichnen kann. Das kann schon im Werk erfolgen -oder durch den Metallbauer. Unser Unternehmen ist ja
eine Partnerfirma von Kingspan STG und es stehen häufiger größere Projekte an, wo wir hinfahren und vor Ort montieren.
metallbau: Hat Kingspan STG eigentlich einen festen Partner, der für die Motoren die passenden Fensterrahmen baut? Fähnders: Grundsätzlich kann man Kingspan STG-Antriebe in jedes Fenster einbauen. Es gibt allerdings unterschiedliche Antriebe für verschiedene Funktionen. Die Ausnahmen bilden wie gesagt NRWGs, die feste Einheiten für ihre bauliche Zulassung bilden.
metallbau: Und wie funktioniert jetzt bei normalen Fenstern die Schnittstelle zum Fensterantrieb? Ist das etwa genormt wie bei einer Strom-Steckdose? Fähnders: Da jedes Fenster unterschiedlich groß ist, wird jeder Antrieb entsprechend berechnet. Zu berücksichtigen sind die Flächen, eine mögliche Schneelast, Windlasten und ob das Fenster sich nach innen oder außen öffnet. Man muss sich im Klaren sein, dass ein Antrieb, der an ein Fenster angeschraubt wird, rechtlich eine Maschine wird. Vorher sind Antrieb und Fenster zwei unterschiedliche Leistungen Wenn man aber beides miteinander verbindet, dann wird -juristisch gesehen -aus beiden eine einzige Maschine. Entsprechend der geltenden Maschinenbaurichtlinie bedeutet das, dass damit eine zusätzliche Gefahrenbeurteilung für dieses motorbetriebene Fenster erforderlich ist.
metallbau: Welche Arbeiten überwiegen bei Ihnen: Die Wartung oder die Montage von Fensterantrieben?
Fähnders: Das ist unterschiedlich, denn es kommt wirklich auf die Objekte an. Ich hatte schon Objekte, bei denen wir 120 Antriebe montieren mussten. Bei größeren Objekten machen diese Arbeiten die Fensterbauer meistens aber gleich mit. Wir kommen dann nur noch zum Anschließen.
metallbau: Wo schlummern bei der Montage die Fehlerquellen? Fähnders: Das Problem ist meist, wenn ein Elektriker die Arbeiten ausführt, der auch Steckdosen verlegt. Oft wählen diese Kollegen zu kleine abelquerschnitte aus, wodurch die Leitungen schnell überlastet werden. Der häufigste Fehler dabei ist, dass von der Arbeitsspannung der Motoren ausgegangen wird. Die liegt standardmäßig bei 24 Volt. Aus der niedrigen Volt-Zahl wird dann vorschnell geschlossen, dass ein einfacher Telefondraht mit einem 0,8er-Querschnitt ausreicht. Bei 24 Volt ist aber die Leistungsaufnahme (gemessen in Ampere) erheblich höher als bei der regulären Steckdosenspannung von 230 Volt. Dementsprechend ist ein größerer Querschnitt erforderlich. Tatsächlich bietet Kingspan STG dazu technische Diagramme an, die die Problematik beschreiben. So ein kleiner Standardfensterantrieb hat eine Kraft von 300-450 Newton, was eine Leistungsaufnahme von rund einem Ampere erfordert. Das dazugehörige Netzteil benötigt für ein Fenster allein schon 75 Watt Leistung, man kann sich also leicht vorstellen, dass die Leitungen schnell sehr warm werden!
metallbau: Bei Fensteröffnern handelt es sich doch meist um Schneckenantriebe, die mit einem Elektromotor irgendwelche Gewinde rausfahren? Fähnders: Richtig, es gibt Spindelantriebe und Kettenantriebe. Beides läuft über Getriebe, die etwa eine Kette bewegen oder eine Zahnstange bzw. eine Spindel ein- und ausfahren.
metallbau: Und nach welchen Kriterien suchen Sie die Motorenleistungsfähigkeit aus? Fähnders: Sie müssen den passenden Antrieb bestimmen nach der Schneelast, nach Öffnungsweite und Öffnungswinkel. Es ist zu klären, ob es sich um ein Standardfenster mit einer Größe von 80 x 80 cm handelt, oder ob es ein größeres Fenster für ein Treppenhaus ist. Denn dort ist gemäß den geltenden Entrauchungsvorschriften mindestens ein Quadratmeter Fensterfläche erforderlich, also ein Maß von mindestens 1,00 X 1,00 m. Wenn ich etwa ein Fenster als motorisierten Drehflügel ausführe, benötige ich oft sogar zwei Antriebe, um sicherzustellen, dass das Fenster sauber öffnet und schließt und sich nicht bei der Bewegung verzieht. Auch muss bei größeren Fenstern dafür gesorgt werden, dass die Motoren synchron laufen.
metallbau: Gibt es auch unbeherrschbare Probleme? Fähnders: Es gibt auch mal Aufgaben, bei denen ich mir selber nicht weiterhelfen kann. Dann rufe ich bei Kingspan STG in der zentralen Technik an. Das ist wirklich die absolute Notfallhilfe.
Ich hatte einmal die Reparatur von zwei Rauchklappen, die hydraulisch über Öldruck angetrieben waren. Da wusste ich die Klappengewichte nicht und habe sie nur anhand der vorliegenden
Pläne auf 200-250 kg geschätzt. Und diese Schätzung habe ich mir von Kingspan STG vor der Ausführung aus Haftungsgründen bestätigen lassen. Sie kamen zu dem gleichen Ergebnis, berieten mich aber zudem hinsichtlich der idealen Positionierung der Montagepunkte, um eine optimale Kraftübertragung sicherzustellen.
metallbau: Worauf ist eigentlich bei der Montage von Ihrer Seite immer am meisten zu achten? Fähnders: Meistens ist es das Platzproblem. Die neueren Motoren benötigen jetzt nur noch 32 mm Aufbauhöhe, die alten hatten noch 40-45 mm. Man sollte zudem am Fenster noch Platzreserven haben, um bei der Montage auch gut arbeiten zu können.
metallbau: Gibt es eigentlich von Kingspan STG auch rahmenintegrierte Motorenlösungen? Fähnders: Ja, die gibt es! Persönlich bin ich kein Freund davon: Das integrierte System sieht zwar sehr schön aus, ist aber nicht, wartungsfreundlich. Wenn so ein Antrieb mal kaputt ist, muss
meist das ganze Fenster ausgebaut werden.
metallbau: Bilden Sie sich regelmäßig fort? Fähnders: Natürlich. Bei sicherheitstechnischen Anlagen fordert jeder Hersteller einen Sachkundenachweis, der regelmäßig aufgefrischt werden muss. Bei Kingspan STG zum Beispiel gilt
dieser für drei Jahre, Schulungen finden in Lemgo statt (https//www.kingspan-stg.de). Für eine Fortbildung bei D+H muss man nach Ammersbek (https//www.dh-partner.com), und für
eine Fortbildung bei Aumüller Äumatic nach Thierhaupten (http// www.aumueller-gmbh.de).
Autor: Robert Mehl
Foto: RW Technischer Gebäudeservice.
Hurra – wir gehören zu Deutschlands Innovationselite!
Wir freuen uns riesig – wir haben zum ersten Mal das begehrte Gütesiegel TOP 100 für die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands erhalten. Ranga Yogeshwar wird uns bzw. unserem Chef Frank Wienböker bei der Preisverleihung am 28. Juni in Weimar persönlich zu diesem Erfolg gratulieren.
Diese Auszeichnung bestärkt uns darin, immer wieder neue Wege zu gehen – für unsere Kunden – für mehr Sicherheit – und für die besten Mitarbeitenden der Welt!
Den Dialog zwischen Architekten, Bauingenieuren und Ausstellern aktiv fördern – unter diesem Motto starten wir geführte Rundgänge zu ausgesuchten Messe-Highlights der BAU in München.
Die Messerundgänge werden von Redakteuren der Bauwelt und der DBZ geleitet. In den ca. 2 1/2 Stunden je Rundgang werden ca. 10 bedeutende Aussteller besucht. Auf den Ständen werden Sie von kompetenten Ansprechpartnern empfangen, die ihre Produkt- und Systemneuheiten speziell für Architekten vorstellen.
Pro Rundgang verlosen wir einen Wertgutschein in Höhe von 40 € für ein „kulinarisches Highlight“
Start der Rundgänge:
17. April 14.00 Uhr
18. April 10.30 Uhr & 14.00 Uhr
19. April 10.30 Uhr & 14.00 Uhr
20. April 10.30 Uhr & 14.00 Uhr
21. April 10.30 Uhr & 14.00 Uhr
Treffpunkt: Bauverlag Messestand Halle C2, Stand 507
Alle Teilnehmenden werden mit einem Audio-Headset ausgestattet.
Sichern Sie sich schnell Ihren Rundgang, da die Anzahl begrenzt ist.
Pro Rundgang verlosen wir einen Wertgutschein in Höhe von 40 € für ein „kulinarisches Highlight“.
Nach erfolgreicher Anmeldung zum Rundgang, erhalten alle Teilnehmer einen Gutscheincode vom Bauverlag, um sich ein personalisiertes eTicket zu erstellen. Dieses eTicket berechtigt zum kostenfreien Eintritt auf die Messe.
Vertiefen Sie in diesem Online-Seminar Ihr bestehendes Fachwissen und bringen Sie es auf den neuesten Stand der aktuellen RWA-Normen und Richtlinien.
Erfahren Sie darüber hinaus Grundsätzliches von NRA-Anlagen und die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Weiterhin werden im Online-Seminar die technischen Schnittstellen von NRWG nach EN 12101-2 behandelt.
Inhalt:
Neues aus dem Baurecht
Neues aus der Normung
Umsetzung in der Praxis
Dokumentation und Abnahme nach VOB
Arbeitsschutz auf Dächern und Leitern
Risikobewertung nach Maschinenrichtlinie
Herausforderung Funktionsgehalt
Fach-und Sachkunde an RWA-Anlagen
Die Zielgruppe
RWA-Errichter und Instandhalter
Elektroplaner
Brandschutzsachverständige und Behördenvertreter
Grundkenntnisse von RWA und NRA werden von den Teilnehmern vorausgesetzt.
Ihr Nutzen
Sie erhalten aktuelles RWA-Spezialwissen mit den Hintergründen der neuesten Richtlinien für die tägliche Praxis. Sie können damit besser mit Auftraggebern und Auftragnehmern umgehen. ZVEI-zertifizierten Errichtern wird das Seminar für die alle drei Jahre geforderte Auffrischungsschulung gemäß ZVEI-Merkblatt 82007 anerkannt.
Das One Forty West in Frankfurt hat eine Höhe von 145 m und stellt durch stark differierende Umweltbedingungen besonders hohe Anforderungen an die Rauchschutz-Druckanlagen Bild: One Forty West / Commerz Real AG
Mit der Gebäudehöhe steigen die Anforderungen an den Brandschutz. Jede Person muss sich darauf verlassen können, dass das Gebäude im Brandfall nicht zur tödlichen Falle wird. Für das neue One Forty West in Frankfurt mit 145 m Höhe sorgt eine Rauchschutz-Druckanlage mit anspruchsvollen Regelkonzepten für sichere Fluchtwege im Brandfall.
Das Hybrid-Hochhaus One Forty West in Frankfurt am Main ist mit seinen 145 m Höhe im doppelten Sinn das Highlight im neu entstandenen Senckenberg-Quartier. Wohnen, Hotel und Gastronomie – alles unter einem Dach. Im Erdgeschoss befinden sich Lobbys und ein Restaurant, auf den Etagen 2 bis 23 ein Hotel. Ab einer Höhe von 84 m beginnen die Wohnungen auf den Etagen 24 bis 40. Die gestaltprägenden Balkone ziehen sich in 3 km langen Bändern um den Turm, der aus der Feder des Architekturbüros CMA Cyrus Moser stammt und 2021 fertiggestellt wurde.
Mit der Gebäudehöhe steigen die Anforderungen an den baulichen Brandschutz. Jede Person muss sich darauf verlassen können, dass das von ihr betretene oder genutzte Gebäude im Brandfall nicht zur tödlichen Falle wird, denn im Brandfall entsteht sehr schnell ein toxisches Brandrauchgemisch, das in der Regel schon nach zwei bis vier Minuten lebensgefährdende Konzentrationen erreicht. Eine auf die gebäudespezifischen Anforderungen hin geplante Rauchschutz-Druckanlage (RDA) bietet Gebäudenutzern und der Feuerwehr sichere Flucht- und Rettungswege und minimiert das Haftungsrisiko für Eigentümer sowie Betreiber. Das gilt insbesondere für Büro- und Wohnhochhäuser, in denen tausende Menschen arbeiten und leben.
Saubere Luft in Fluchtwegen
Messschrieb mit einer Druckspitze von 240 Pa: Der Abbau erfolgt in ähnlicher Geschwindigkeit wie der Aufbau und endet mit einem geringfügigen Überschwingen Bild: STG-Beikirch
Eine RDA hält, je nach Gebäudeart und -nutzung, die baurechtlich vorgeschriebenen und zu schützenden Flucht- und Rettungswege – z. B. Treppenräume, Feuerwehraufzugsschächte und Fluchttunnel – inklusive der angebundenen Vorräume – durch kontrollierten Überdruck rauchfrei. Dabei durchströmen die RDA-Systeme die Flucht- und Rettungsbereiche mit Frischluft und verhindern so das Eindringen von Rauch und toxischen Brandgasen. Bei geschlossenen Türen sorgt die RDA für einen kontinuierlichen Überdruck, sodass beim Öffnen der Tür eine sofortige Durchströmung der angrenzenden Bereiche erfolgt. Der Überdruck im Flucht- und Rettungsbereich wird ständig mit dem atmosphärischen Druck verglichen und nachgeregelt. Dabei ist zu gewährleisten, dass die Fluchttüren ins Treppenhaus jederzeit ohne großen Kraftaufwand per Hand zu öffnen und zu schließen sind. Bei geöffneten Fluchttüren muss die Luft aus dem Treppenhaus mit ausreichender Geschwindigkeit in die Nutzungseinheit der Brandetage strömen, sodass keine Rauchgase ins Treppenhaus gelangen können. Beim Öffnen und Schließen der Türen muss der Überdruck innerhalb weniger Sekunden wiederhergestellt sein.
Nur aktiv geregelte RDA-Systeme erfüllen die Ansprüche
RDA-Konzepte von STG-Beikirch basieren generell auf einer aktiven Regelung – das gilt auch für kleinere Anlagen in Gebäuden mit geringer Höhe. Bei Gebäuden mit mehr als 60 m Höhe oder bei niedrigeren mit einer komplexen Geometrie müssen die Umwelteinflüsse mit in die technische Umsetzung der RDA einbezogen werden. Auch Außentemperaturen und Jahreszeiten spielen bei der Regelung eine große Rolle.
Ausgangslage
Das One Forty West verfügt über ein sogenanntes Helixtreppenhaus und einen Feuerwehraufzug, die über zwei Abströmschächte in das RDA-Konzept eingebunden werden mussten. Somit stand schon in der Planung fest, dass nur ein aktiv geregeltes RDA-System den erhöhten Erfordernissen gerecht werden konnte.
Lösungskonzept
Das Bild zeigt einen der 46 Etagenverteiler der Rauchschutz-Druckanlage Bild: STG-Beikirch
Die Grundlage des RDA-Konzeptes sind voll aktiv regelnde Systeme. So sind z.B. die an der Druckregelung beteiligten Klappen motorisch in Sekundenschnelle verstellbar und können innerhalb kürzester Zeit auf Druckveränderungen reagieren. Dadurch können Volumenströme von bis zu 75.000 m3/h regelungstechnisch beherrscht werden.
Wie beschrieben müssen Rauchschutz-Druckanlagen einen definierten Überdruck in den Fluchtwegen gegenüber der Gebäudeumgebung sowie eine Mindestdurchströmung durch geöffnete Türen sicherstellen. Neben den funktionalen Eigenschaften sind zunehmend auch die dynamischen Eigenschaften, also die Verzögerung bis zum Erreichen der Mindestdurchströmung und des Druckabbaus beim Schließen der Türen, zu beachten.
In Anlagen von STG-Beikirch werden diese Anforderungen durch eine stetige PID-Regelung mit unterlagerter Druckwertanalyse realisiert. Durch diese Regelung werden Umwelteinflüsse wie Sommer-/Winterbetrieb mit unterschiedlichen Temperaturen, veränderte Leckagen im Gebäude, thermische Einflüsse wie Auf-/Abtrieb, witterungsbedingte Schwankungen im barometrischen Druck usw. bis zu den Regelgrenzen ausgeregelt.
Durch die dynamische Vier-Quadranten-Betrachtung des Druckverlaufs mit mathematischer Analyse von Scheitelpunkten und Steigung werden öffnende oder schließende Türen aufgrund der Druckänderungen erkannt und entsprechende steuerungstechnische Maßnahmen ausgeführt. Damit erreichen die Anlagen eine gute Dynamik trotz wechselnder Bedingungen im Gebäude. Sofern die baulichen Gegebenheiten entsprechend den Richtlinien ausgelegt sind, werden aktuelle Vorgaben erreicht bzw. unterschritten.
Um im One Forty West die extrem differierenden thermischen Verhältnisse für den Sommer- und Winterfall regelungstechnisch sicher in den Griff zu bekommen, wurde erstmals die von STG-Beikirch neu entwickelte Regelungssoftware „Fast Pressure Adjustment“ verwendet. Sie ermöglicht Regelungszeiten für Druckspitzenabbau und Zuluftaufbau innerhalb der nach DIN EN 12101-6 geforderten Zeiten.
Weiterhin sollten Kabelwege und -querschnitte möglichst gering gehalten werden, daher wurden insgesamt 46 Etagenverteiler eingesetzt. Diese sind über einen selbstüberwachten LON-Ringbus miteinander verbunden und steuern die Entrauchungs- und Überströmklappen sowie die Differenzdrucksensoren an. Diese Ringstruktur sowie die implementierten „Watchdogs“ und die zu 100 % redundant ausgeführten Zuluft- und Abluftventilatoren gewährleisten eine hohe Ausfallsicherheit und runden das RDA-Konzept ab.
Annik Erdmann und Frank Fürstenau, STG-Beikirch, Lemgo
Endlich ist es wieder soweit – am 14.09.2022 laden wir Sie ganz herzlich zu unserem exklusivem Praxisseminar plus Besichtigung der Anlagentechnik ins ONE FORTY WEST/Frankfurt ein.
Entdecken Sie mit uns die Rauchschutz-Druckanlagen der Zukunft!
Die Kooperationspartner Helios Ventilatoren und Kingspan | STG-Beikirch laden zum RDA-Kompetenztag ein – ein Branchentreff für Planer, Architekten und Sachverständige.
Die Veranstaltung zum Thema Rauchschutz-Druckanlagen verspricht praxisnahe Einblicke in die Zukunft von sicheren Treppenräumen im Brandfall.
Im Fokus steht dabei das Erleben von Anwendungen und Systemlösungen durch die Besichtigung der Anlagentechnik im ONE FORTY WEST.
Alles Wissenswerte rund um Rauchschutz-Druckanlagen, deren Planung und Sachverständigenabnahme präsentieren die Hersteller gemeinsam mit den namhaften Sachverständigen Dieter Gröschner und Christoph Sommer.
Vranstaltungs-Details Zeitplan:
08:30 Come together
09:00 Seminarbeginn
17:00 Ende der Veranstaltung
Inhalte: • Grundlagen zur Funktionsweise von Druckbelüftungs- und Spüllüftungsanlagen und entsprechende Anforderungen aus dem Baurecht.
• Von der Planung bis zur Abnahme, Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte.
• Nachweis über die Wirkweise mittels CFD-Simulation, sowie Vorstellung verschiedener Ergebnisse
• Sonderlösungen und Ausführungsmöglichkeiten bei Druckbelüftungsanlagen.
• Schutzziele und Einsatzmöglichkeiten von Spüllüftungsanlagen. Referenten: Thomas Volle, Tobias Janeck, Christoph Sommer und Dieter Gröschner Unser Highlight für Sie: Besichtigung der Druckbelüftungsanlage im ONE FORTY WEST Teilnehmerkreis:
Anlagenbauer, Planer, Architekten, Sachverständige und Behörden Veranstaltungsort:
ONE FORTY WEST
Senckenberganlage 13
60325 Frankfurt am Main Folgende Leistungen sind enthalten:
– Seminarunterlagen und Teilnahmezertifikat
– Mittagessen mit Getränken, Snacks in den PausenStornierungsbedingungen:
Eine Stornierung bzw. Absage der Teilnahme ist bis 3 Tage vor dem Veranstaltungstag möglich. Danach berechnen wir eine Stornierungsgebühr in Höhe von 100 EUR.
Der FVLR hat zusammen mit anderen Fachverbänden ein neues Merkblatt zur Luftdichtigkeit von Öffnungen zur Rauchableitung in Aufzugsschächten erarbeitet.
Ein neues Merkblatt zur Luftdichtigkeit von Öffnungen zur Rauchableitung in Aufzugsschächten gibt wichtige Impulse. Es wurde vom FVLR zusammen mit anderen Fachverbänden erarbeitet. Das neue Merkblatt zur Luftdichtigkeit von Öffnungen zur Rauchableitung in Aufzugsschächten ist vor allem für Architekten, Planer, TGA-Planer, Lüftungsbauer, Bauherren und Monteure interessant. Aus Brandschutzgründen
Öffnungen zur Rauchableitung dürfen mit Abschlüssen versehen werden
Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG), das seit dem 1. November 2020 in Kraft ist, sind Gebäude allerdings so zu errichten, dass sie nach den anerkannten Regeln der Technik dauerhaft luftundurchlässig sind. Die freien Querschnitte der Öffnungen zur Rauchableitung stellen jedoch eine permanente Leckage in der Gebäudehülle dar. Damit verbunden sind erhebliche Energieverluste der Gebäude. Damit die Dichtheitsanforderung nun auch bei den Öffnungen zur Rauchableitung in Aufzugsschächten erfüllt werden kann, wurde der § 39 der Musterbauordnung angepasst. Ab sofort dürfen die Öffnungen zur Rauchableitung auch mit Abschlüssen versehen werden. Voraussetzung ist, dass diese im Brandfall selbsttätig und zusätzlich von mindestens einer Stelle aus manuell geöffnet werden können.
Die Auswahl der Bauprodukte für Gebäude und Aufzugsschächte ist entscheidend
Eine weitere Änderung: Im Rahmen der Überprüfung der Luftdichtigkeit durch den Blower-Door-Test von Gebäuden wurden die Öffnung bisher temporär verschlossen. Mit einer Aktualisierung der DIN EN ISO 9972:2018-12, als Grundlage für die Nachweisführung durch den Blower-Door-Test, ist dies zukünftig nicht mehr erforderlich. Wichtig ist jedoch, dass die permanenten Öffnungen in der grundsätzlichen Auslegung des Gebäudes berücksichtigt werden. Kommen Abdeckungen wie zum Beispiel Lichtkuppeln oder Flachdachfenster zum Einsatz, reduzierenden sie die Energieverluste natürlich erheblich. Aber auch diese Produkte können keine 100-prozentige Luftdichtigkeit garantieren. Daher sollten nur Bauprodukte zum Einsatz kommen, für die entspreche Nachweise über die Luftdichtigkeit vorliegen. Diese Werte können dann in der Auslegung berücksichtiget werden.
Merkblatt ist kostenfrei über die Webseite des FVLR verfügbar
Das neue Merkblatt ist ab sofort kostenfrei über die Webseite des FVLR oder über die beiden anderen Verbände, dem Fachverband Luftdichtigkeit im Bauwesen e.V. (FLiB) und der Gütegemeinschaft Rauch-und Wärmeabzugsanlagen e. V (GRW), erhältlich.
Möglichkeiten und Potenzial der Schullüftung mit automatisierter Fensterlüftung zur Minimierung der Raumluftbelastung mit krankheitserregenden Viren wie SARS-CoV-2
Das Whitepaper fasst die Untersuchungsergebnisse der offiziellen Stellungnahme des iTGs (Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden) zusammen. Im Fokus der ITG-Untersuchung: die Minimierung der Belastung von Raumluft mit krankheitserregenden Viren wie z. B. SARS-CoV-2.
Gemäß den anerkannten Regeln der Technik müssen Fachkräfte von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) ihr Fachwissen regelmäßig auffrischen. Diese Veranstaltung bietet Ihnen die Möglichkeit, ihr bestehendes Know-how zu vertiefen und auf den aktuellen Stand zu bringen. Der Besuch der Veranstaltung dient außerdem der Verlängerung des BHE-Zertifikats „Fachfirma RWA“.
Das Seminar wendet sich an alle Personen, die bereits über Grundlagenkenntnisse bzw. Berufserfahrung im Bereich RWA verfügen und ihr Wissen erweitern, intensivieren oder aktualisieren möchten.
Halten sich mehrere Personen in geschlossenen Räumen auf, sollte so oft und so gut wie möglich gelüftet und die verbrauchte Luft durch Frischluft von außen ausgetauscht und ersetzt werden. An Schulen ist das regelmäßige Lüften z. B. auch zur Verminderung der Kohlendioxidbelastung während des Unterrichtes wichtig.
Die kontrollierte natürliche Lüftung gehört damit zu den wichtigsten primären Präventionsmaßnahmen zur Corona-Risikominimierung und trägt für einen wirksamen Infektionsschutz und zusätzlich maßgeblich zur allgemeinen Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen bei.
Die sachgerechte Raumlüftung – mit einem hygienisch anforderungsgerechten Luftwechsel – ist ein wichtiger Baustein zur Risikoreduzierung einer Infektion durch Aerosole in Innenräumen. Entscheidend ist hier die Menge der ausgewechselten Luft während des Lüftens.
Hier finden Sie übrigens eine Planungshilfe für die Luftwechselberechnung.
Die nutzerunabhängige Frischluftzufuhr durch die kontrollierte natürliche Lüftung (KNL) erreicht einen schnellen „natürlichen“ Luftaustausch mit minimalem Energieverbrauch. Winddruck sowie unterschiedliche Innen- und Außentemperaturen sorgen für die nötige Luftbewegung und den angestrebten Luftaustausch. Dabei reagieren die Lüftungssysteme auf unterschiedliche Parameter wie die Raumtemperatur, den CO2-Gehalt in der Raumluft, die Außentemperatur oder plötzlich auftretenden Niederschlag.
Intelligente Lüftungslösungen, die sich in die Gebäudeleittechnik einbinden lassen, sorgen auch bei komplexen Lüftungsszenarien in großen Gebäuden für einen effektiven Luftwechsel und damit für eine sichere Atmosphäre.
Die zeitgesteuerte Lüftung ermöglicht zum Beispiel das Lüften in Form einer Lüftungsspülung vor Arbeitsbeginn. Taster und Fernbedienungen ermöglichen zusätzlich Fenster individuell zu öffnen und schließen.
Lösungen zur kontrollierten natürlichen Lüftung bieten auch im Hinblick auf die Ansteckungsgefahr über in der Luft schwebende Aerosole im Vergleich zu Klimaanlagen entscheidende Vorteile. Wie auch aus Veröffentlichungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS)1 sowie des Umwelt Bundesamts2 zu entnehmen ist, liegen Klimaanlagen aus zwei Gründen im Hintertreffen. Erstens wird innerhalb einer raumlufttechnischen Anlage (RLT-Anlage) meist zu wenig Frischluft von außen zugeführt. Denn solche Anlagen kühlen die Raumluft ab und wälzen sie anschließend um, damit bleibt die Luftwechselrate also äußerst gering. Zweitens sind raumlufttechnische Anlagen in der Regel nur mit zweistufigen Filtersystemen ausgestattet. Aber nur hochabscheidende HEPA Filter garantieren einen Rückhalt infektiöser Partikel aus der Raumluft zuverlässig.
Lüftungssysteme sorgen für ein sicheres und gesundes Raumklima – mit deutlich geringeren Investitions- und Betriebskosten als beim Einsatz einer Klimaanlage. Sie können die Infektionsgefahr durch virenkontaminierte Aerosole in Räumen signifikant reduzieren, wenn sie anforderungsgerecht installiert und betrieben werden.
Die Studie KonLuft – Energieeffizienz von Gebäuden durch kontrollierte natürliche Lüftung bestätigt übrigens die Praxistauglichkeit dieser Lüftungslösungen. Gleichzeitig kann das automatisierte, elektromotorische Öffnen und Schließen von Gebäudeöffnungen wie Fenstern, Klappen und Lichtkuppeln in ein RWA-Konzept integriert werden für den natürlichen Rauchabzug (NRA).
Wie das bedarfsgerecht und wirtschaftlich umgesetzt werden kann, darüber informiert der VFE in einem aktuellen Whitepaper.
Die Umsetzung einer kontrollierten natürlichen Lüftung ist meist kurzfristig und ohne aufwändige und kostenintensive Maßnahmen möglich
Sie kann maßgeblich zur Minimierung der SARS-CoV-2 Belastungen in der Raumluft beitragen
Eine automatisierte Fensterlüftung bietet neben der Verbesserung der Luftqualität auch weitere Vorteile wie z. B. die Umsetzung einer Nachtauskühlung oder Temperatur- und CO2-geführte Lüftungsprogramme
Die Wirksamkeit ist bei klassischen Raumgeometrien von Klassenzimmern (11x7x3 m, Erdgeschoss, Fenster nur auf einer Fassadenseite) gegeben
Unter winterlichen Verhältnissen kann eine vergleichbare Raumluftqualität wie in der Übergangszeit auch durch kürzere Lüftungsphasen erreicht werden
Eine mögliche Abkühlung der Raumluft durch die Fensterlüftung unter winterlichen Bedingungen wird kurze Zeit nach dem Lüftungsvorgang wieder durch übliche Heizsysteme kompensiert
Gelegentlich geäußerte sicherheitsbedenken hinsichtlich einer möglichen Unfallgefahr lassen sich z. B. durch eine Öffnungsbegrenzung problemlos vermeiden
1 Bundesministerium für Arbeit und Soziales, SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel, Seiten 8-9, URL:
Die EU harmonisiert die Normen für punktförmige Wärme- und Rauchmelder. Die aktualisierten Normen werden zum 31. August 2022 dann verpflichtend.
Für Wärme- und Rauchmelder gelten nach der Harmonisierung durch die EU ab Ende August 2022 verpflichtend neue Normen. Das Technische Komitee CEN/TC 72
hat die beiden gängigen Normen EN 54-5: 2017 + A1:2018, „Wärmemelder – Punktförmige Melder“, und 54-7: 2018, „Rauchmelder – Punktförmige Rauchmelder
nach dem Streulicht-, Durchlicht- oder Ionisationsprinzip“, harmonisiert. Neu sind vor allem verstärkte Anforderungen an die EMV-Resilienz der Produkte.
Die aktualisierten Standards sind ab Ende der Übergangsfrist zum 31. August 2022 EU-weit verpflichtend.
Viele VdS-anerkannte Wärme- und Rauch-Melder erfüllen die EU-Normen bereits
Der VdS wurde für Prüfungen nach diesen beiden Normen DAkkS-akkreditiert sowie EU-notifiziert und kann Hersteller jetzt auch bezüglich dieser Zertifikate
vollumfänglich unterstützen. Übrigens erfüllen nahezu alle VdS-anerkannten Melder die neuen EN-Anforderungen bereits seit Jahren.
Der VdS will seinen Partnern umfassend und zeitoptimierend zur Seite stehen – etwa durch das Erbringen aller relevanten Prüfleistungen aus einer Hand.
Deswegen deckt der VdS auch diese neuen Zertifizierungsvorgaben direkt mit ab.
Wie gewohnt immer inklusive sind alle relevanten Normen bei VdS-anerkannten Produkten.
Details zu den neuen harmonisierten Standards finden sich auf: www.vds.de/en54-5-7
Kontrollierte natürliche Lüftung: effektive Lösung für gesunde Raumluftqualität
Eine sachgerechte Raumlüftung sorgt für einen hygienisch anforderungsgerechten Luftwechsel inklusive thermischer Behaglichkeit: verbrauchte Luft mit zu hoher Konzentration an Kohlendioxid (CO2), Feuchtigkeit und Schadstoffbelastung wird schnell und effi zient gegen Frischluft ausgetauscht. Damit ist sie auch ein entscheidender Baustein, das Risiko einer Infektion durch SARS-CoV-2-kontaminierte Aerosole in Innenräumen zu senken. Die regelmäßig hohe Frischluftzufuhr über Fensterlüftung oder Lüftungstechnik ist eine der wirksamsten Methoden, um die Konzentration Aerosol-getragener Corona-Viren zu minimieren. Darauf weist auch die Innenraumlufthygiene- Kommission (IRK) am Umweltbundesamt in einer Stellungnahme im August 2020 hin. Nur in diesem Zusammenspiel kann das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Kombination mit der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln in Innenräumen ausreichend wirksam sein.
Einfach und normenkonform erstellen: Lüftungskonzepte mit kontrollierter natürlicher Lüftung (KNL)
Ob Neubau oder Modernisierung, wirksame Lüftungskonzepte mit nutzerunabhängiger Frischluftzufuhr sind für den aus energetischer und hygienischer Sicht anforderungsgerechten Gebäudebetrieb eine rechtliche Voraussetzung. Effektive, betriebssichere Lösungen bieten technische Konzepte mit kontrollierter natürlicher Lüftung (KNL), die auf einem Luftwechsel durch automatisierte Fenster basieren. Um Fachplanern und Architekten eine einfache, schnelle und normenkonforme Erstellung von Lüftungskonzepten mit KNL-Anlagen zu ermöglichen, hat der Verband Fensterautomation und Entrauchung e.V. (VFE) eine webbasierte Planungssoftware entwickelt, die kostenlos auf der Website des Verbands genutzt werden kann.
Luftwechselratenfür Wohn- und Nichtwohngebäude: in fünf Schritten zum Ergebnis
„Die KNL-Planungshilfe berechnet für Wohn- und Nichtwohngebäude in nur fünf Schritten, ob und welche lüftungstechnischen Maßnahmen notwendig sind“, so Michael Fröhlcke, Projektverantwortlicher und Mitglied des VFE. „Neben der Reduzierung des Planungsaufwands profitieren die Anwender auch von der Gewährleistung maximaler Fehlerfreiheit und Planungssicherheit.“
Das Software-Tool analysiert zunächst, ob die natürliche Infiltration durch die Gebäudehülle ausreicht, um den geforderten Mindestluftwechsel zum Feuchteschutz automatisch und nutzerunabhängig zu gewährleisten. Dafür werden Daten zum Projekt und den Klimabedingungen sowie Informationen zum Gebäude, den Nutzungseinheiten und Räumen sowie den Fenstern eingegeben. Sind lüftungstechnische Maßnahmen notwendig, berechnet das Tool direkt den jeweils benötigten Luftwechsel pro Raum sowie die sich einstellenden Luftvolumenströme durch die automatisierte Fensterlüftung für die verschiedenen Lüftungsstufen. Die Ergebnisübersicht kann anschließend als PDF heruntergeladen und dem Bauherrn zur Erfüllung der Dokumentationspflicht übergeben werden.
Normenkonforme Berechnung gemäß DIN 1946-6, EN 16798-3 und DIN-Fachbericht 4108-8
Den Berechnungen der KNL-Planungshilfe liegen alle geltenden einschlägigen nationalen und europäischen Normen sowohl für die Lüftung in Wohngebäuden (DIN 1946-6) als auch in Nichtwohngebäuden (EN 16798-3) zugrunde. Sie orientieren sich an den anerkannten Regeln der Technik für die natürliche Fensterlüftung. Für die Berechnung der Luftvolumenströme werden die in der DIN-Fachbericht 4108-8 hinterlegten Berechnungsalgorithmen verwendet. Weitere Informationen zur KNL-Planungshilfe des VFE sowie kostenloser Zugang unter: www.zentrum-fuer-luft.de
Breitgefächerte Einsatzmöglichkeiten
„Das Tool ist einfach und intuitiv zu bedienen und bietet Planern und Architekten breit gefächerte Einsatzmöglichkeiten für die Planung KNL-basierter Lüftungskonzepte „, sagt Projektleiter Fröhlcke. „Sie reichen von Büro-, Industrie- und Wohngebäuden über Gastronomie, Hotels, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen bis hin zu Lern-, Sport- und Freizeitstätten.“ Insbesondere für Gebäude mit hohen Nutzerfrequenzen ist ein kontinuierlicher Luftaustausch mit hohen Außenluftvolumenströmen und minimierten Umluftanteilen wichtig für eine optimale Raumluftqualität – und das nicht nur in Corona-Zeiten, betont Fröhlcke.
Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht vollständig absehbar
Fachkräftemangel weiterhin wichtige Herausforderung
Frankfurt am Main/Brücken, 24. Juni 2020 – Mit plus 4,6 Prozent konnte der Markt für elektronische Sicherheitstechnik in Deutschland auch 2019 ein stabiles Wachstum verzeichnen. Der Umsatz stieg auf knapp über 4,6 Milliarden Euro. Während die Branche strukturell auch für die Zukunft von einem stetigen Wachstum ausgeht, müssen die Auswirkungen der Corona-Krise zum Teil noch verarbeitet werden.
„Die Sicherheitstechnik schlägt sich noch recht gut,“ erklärt Dirk Dingfelder, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Sicherheit. So rechnet die Branche laut Umfrage des ZVEI mit Umsatzeinbußen von circa zwölf Prozent für das laufende Jahr. „Zwar erwarten fast alle Firmen Umsatzrückgänge, aber 77 Prozent glauben, diese Verluste zumindest teilweise kompensieren zu können. 13 Prozent sind sogar der Überzeugung, diese im Lauf der Zeit wieder vollständig aufholen zu können.“
Die Auswirkungen des Fachkräftemangels sind nach wie vor deutlich zu spüren. „Laut einer aktuellen BHE-Umfrage haben in der Corona-Krise nahezu alle Sicherheitsfachfirmen den Personalabbau vermieden“, schildert Norbert Schaaf, Vorstandsvorsitzender des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V., den unvermindert hohen Druck beim Thema Fachkräftemangel.
Als zukünftige Impulsgeber sehen beide Verbände neben Digitalisierung und Vernetzung von Sicherheitssystemen den Fernzugriff. „Remote Services, für die wir gerade eine europäische Norm vorbereiten, werden einen weiteren Aufschwung erleben,“ erklären Dingfelder und Schaaf. Beide erwarten – ausgelöst durch die Corona-Krise – einen deutlichen Schub für digitale und serviceorientierte Geschäftsmodelle.
Wachstum in allen Segmenten
Die Brandmeldetechnik, die stark von der Baukonjunktur abhängig ist, hat nach wie vor den größten Anteil am Gesamtumsatz der Sicherheitsbranche. 2019 konnten alleine in diesem Bereich rund 2,2 Milliarden Euro erwirtschaftet werden. Dies bedeutet einen Anstieg um knapp fünf Prozent. Den größten Zuwachs verzeichnete die Videosicherheitstechnik mit einem Plus von 5,6 Prozent auf 607 Millionen Euro. Auch die Zutrittssteuerungssysteme konnten mit plus 5,1 Prozent auf 370 Millionen Euro deutlich zulegen. Zudem befinden sich die Überfall- und Einbruchmeldeanlagen (+ 3% auf 886 Mio. €) sowie die Sprachalarmierungstechnologien (+ 2,7% auf 113 Mio. €) weiter auf Wachstumskurs. Die übrigen Gewerke wie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA), Rufanlagen nach DIN VDE 0834, Fluchttürsysteme, Personenhilferuf und sonstige Systeme und Komponenten verzeichneten mit 5,1 Prozent ebenfalls einen deutlichen Zuwachs.
ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.
Pressekontakt: Ingrid Pilgram, Telefon +49 69 6302-259, E-Mail: ingrid.pilgram@zvei.org
Diese Presseinformation sowie eine Grafik und weiterführende Informationen finden Sie im Internet unter www.zvei.org/presse und www.bhe.de.
Falls Sie sich von diesem Informationsservice abmelden möchten, informieren Sie uns bitte per E-Mail an presse@zvei.org.
ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.
German Electrical and Electronic Manufacturers´ Association
Kommunikation und Marketing
Lyoner Straße 9, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 6302-425, Fax: +49 69 6302-351
E-Mail: presse@zvei.org, http://www.zvei.org
Das Anfrageportal von STG Beikirch hat ein neues Update bekommen. Dort finden Kunden die Standardprodukte, so wie auch Ersatzteile von STG Beikirch für den Rauch- und Wärmeabzug und die natürliche Lüftung, sowie elektromotorische Linear- und Kettenantriebe für Fenster in Dächern und Fassaden. Das neue Design ist übersichtlich strukturiert und unter dem Reiter „Mein Konto“ können vergangene Aktivitäten und Preisanfragen eingesehen werden. Die Such-und Filtereinstellungen helfen dabei, die gewünschten Produkte zu finden. Außerdem können Produkte im Merkzettel vermerkt werden. Neu sind auch die FAQ`s und die passende Zubehörartikel der Steuerungen und Antrieben zugewiesen. Hier finden Sie den Link zum STG-Beikirch-Shop.
Schauen Sie doch mal rein.
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sind hochwertige elektronische Systeme zum Schutz von Leben und Sachwerten. An diesen Anlagen können jedoch im Laufe der Zeit durch Umwelteinflüsse, Nutzungsänderungen des Gebäudes, versehentliche Beschädigungen o.Ä., Störungen oder Leistungseinschränkungen auftreten, die durch Instandhaltungsmaßnahmen behoben werden müssen.
Im vorliegenden Seminar wird schwerpunktmäßig auf die besonderen Anforderungen der Instandhaltung von elektrischen und pneumatischen RWA eingegangen. Das Seminar wendet sich primär an alle Personen, die bereits über intensivere Kenntnisse bzw. mehrjährige Berufserfahrung im Bereich RWA verfügen und ihr Wissen intensivieren bzw. auffrischen wollen.
Wenn es zu einem Gebäudebrand kommt und es möglich ist, die Rettungswege so lange wie möglich rauchfrei zu halten, können die negativen Auswirkungen (oder Folgen) auf Personen und Sachwerte deutlich reduziert werden. Studien haben wiederholt gezeigt, dass das Einatmen von Rauch bei einem Brand die größte Gefahr für Leib und Leben darstellt. Und da das giftige Rauchgemisch, das beim Brand von Baustoffen entsteht, sich für gewöhnlich deutlich schneller im Gebäude ausbreitet als die Flammen, ist es wichtig, dass die Sicherheitssysteme schnell auf diese Bedrohung reagieren. Rauchschutz-Druckanlagen (RDA) werden seit einem halben Jahrhundert auf der ganzen Welt eingesetzt, um dieses Ziel in wichtigen Gebäudebereichen zu erreichen.
RDA sind ein spezifischer Anwendungsfall von mechanischen Belüftungssystemen, um Rettungswege wie Gänge und Treppenhäuser in Gebäuden zu schützen. Diese Wege bieten nicht nur einen sicheren Evakuierungsweg für Personen, sondern ermöglichen es auch den Rettungskräften, schneller durch das Gebäude zu kommen. Da die Höhe und Komplexität von Gebäuden zunimmt und Brandschutzauflagen strenger werden, werden diese Systeme zu einer immer beliebteren Option für eine Vielzahl von Gebäudearten. Doch wie genau funktionieren moderne Systeme, und was muss bei deren Integration in eine ganzheitliche Brandschutzstrategie beachtet werden?
Prinzipien der Druckbeaufschlagung
Alle RDA basieren auf dem Prinzip des „kontrollierten Überdrucks“. Dies bedeutet, dass bei der Luft in den designierten Evakuierungs- und Rettungswegen für einen höheren Druck als in den umgebenden Bereichen gesorgt wird. Da Luft von Natur aus versucht, von einem Bereich mit höherem Druck in einen Bereich mit niedrigerem Druck zu gelangen, verhindert dieser Druckunterschied, dass Rauch in die Rettungswege eindringt, wodurch sie frei und sicher bleiben. Dies ist dasselbe Prinzip, mit dem in vielen Reinräumen für eine dauerhaft sterile Umgebung gesorgt wird.
Dies mag zwar relativ einfach klingen, aber eine effektive Überdruckbeaufschlagung innerhalb eines komplexen Gebäudes erfordert eine sorgfältige Planung und Auslegung. Im Brandfall muss die RDA den Druck in den Evakuierungs- und Rettungswegen kontinuierlich überwachen, umgehend auf Änderung durch das Öffnen und Schließen von Türen reagieren und den Überdruck innerhalb von Sekunden wiederherstellen. Sie muss ebenfalls dafür sorgen, dass der Druckunterschied nicht so groß ist, dass Türen nicht mehr geöffnet oder geschlossen werden können. Nach unserer Erfahrung ist die wirksamste und zuverlässigste Herangehensweise ein aktiv geregeltes System.
In der Praxis
Um zu verstehen, wie diese Systeme funktionieren, sehen wir uns an, wie eine typische RDA in einem Treppenhaus eines mehrstöckigen Gebäudes auf einen Brand reagiert.
Sobald es zum Brand kommt, wird die RDA entweder automatisch durch Rauchmelder, eineBrandmeldeanlage oder manuell durch einen Handmelder aktiviert. Dadurch wird ein Signal an eine RDA-Zentrale gesendet, (die sich häufig in einem Technikraum im Erdgeschoss oder Keller eines Gebäudes befindet). Die RDA-Zentrale ist das Gehirn der RDA, die alle Druckbeaufschlagungsdaten innerhalb und außerhalb der Evakuierungs- und Rettungswege abgleicht und den Druck bei Bedarf anpasst.
Innerhalb von maximal 60 Sekunden nach Übermittlung dieses Signals beginnt das System mit einer „Spülphase“. Während dieses Zeitraums öffnen sich die Dachklappen des Treppenhauses und ein Zuluftventilator führt dem Treppenhaus schnell frische Umgebungsluft zu. Um die Verbreitung von Rauch und Flammen einzuschränken, sollten sich Türen und alle weiteren Belüftungskanäle im Gebäude (abgesehen von denen, die von einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage genutzt werden) schließen und visuelle oder akustische Alarme sollten die Personen im Gebäude zur Evakuierung auffordern.
Nach der sogenannten Spülphase geht die RDA-Anlage in den geregelten Betrieb über. Hierbei übertragen Differenzdruck-Sensoren die gemessenenDruckwerte an die RDA-Zentrale, wodurch diese Überdruck aufbauen, überwachen und halten kann, bis das Brandrisiko eliminiert wurde.
Aufbau und Vorteile Bus-basierter RDA-Anlagen
Selbst in dem grundlegenden Beispiel oben muss die RDA-Zentrale möglicherweise schnell mit einer Vielzahl von Geräten kommunizieren, von Ventilatoren und Dachklappen hin zu motorischen Klappen in Zuluft- und Abströmschächten und Alarmleuchten. Um die Leistung zu optimieren, versuchen wir, bereits in der frühesten Projektphase mit Planern und Ingenieuren zusammenzuarbeiten und eine umfassende Lösung zu entwickeln, die auf das Design und die Anforderungen Ihres Gebäudes genau abgestimmt sind.
Beispielsweise haben wir für den 140 m hohen Neuen Henninger Turm in Frankfurt am Main eine komplexe Lösung mit vier separaten RDA und über 100 Drucksensoren entwickelt, die die Druckbelüftung in den Treppenhäusern des Gebäudes und im Feuerwehraufzug regeln.
Das Treppenhaus 1 stellte eine besondere Herausforderung dar, da es nicht bis zum Dach führt. Darum war es nicht möglich, eine Druckentlastungsöffnung im Treppenhauskopf anzubringen. Gelöst wurde dies durch einen Druckentlastungsschacht, der für einen regelmäßigen Durchzug und für Druckentlastung sorgt. Um die strukturellen Herausforderungen von Treppenhaus 2 zu meistern, wurde ein Stützventilator im 39. Stock installiert, um für zusätzliche Entlüftungsleistung zu sorgen. Zusätzlich haben wir eine Temperaturüberwachungsfunktion in das System integriert. So kann in den verschiedenen Bereichen das ganze Jahr über für angenehme Temperaturen gesorgt werden.
Neben dieser individuellen Herangehensweise setzen wir bei unseren Systemen auch dezentralisierte Bustechnologien ein. Dank dieser Technologie kann schnell auf Druckänderungen oder andere spezifische Bedingungen reagiert werden. Zudem gibt es keine Einschränkungen bei der Kabellänge zur Verbindung von Komponenten.
Für den 41-stöckigen Bau 1 (auch bekannt als Roche-Turm) in Basel sind wir noch einen Schritt weitergegangen und haben anstelle von Kupferkabeln Glasfaserkabel für die kritischen Bereiche des Gebäudes verwendet. So wird das Risiko von Übertragungsfehlern minimiert und eine schnellere Signalübertragung ermöglicht. Das Gesamtsystem erstreckt sich über fünf Treppenhäuser und zwei Serviceaufzüge. Zusätzlich zu den Glasfaserkabeln haben wir servogesteuerte Klappen an Zuluftventilatoren eingesetzt, um die Reaktionszeiten weiter zu verkürzen. Mit diesem Konzept ist das gesamte System in der Lage, die Volumenströme von bis zu 75.000 m³/h regelungstechnisch perfekt zu beherrschen. Die Funktionssicherheit wird durch ständige umfangreiche automatisierte Selbsttests aller Anlagenfunktionen sichergestellt.
Dies sind nur einige Beispiele, wie Kingspan Light + Air Ihnen RDA-Lösungen liefern kann, die für die Anforderungen von komplexen Hochhäusern oder Gebäuden mit hoher Belegungszahl maßgefertigt sind. Wenn Sie mehr erfahren möchten, kontaktieren Sie unser technisches Supportteam in Ihrer Nähe oder senden Sie mir eine Nachricht.
Vertiefen Sie Ihr bestehendes Fachwissen und bringen es auf den neuesten Stand der aktuellen RWA-Normen und Richtlinien.
Erfahren Sie darüber hinaus Grundsätzliches von NRA-Anlagen und die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.
Weiterhin wird im Seminar auf die technischen Schnittstellen von NRWG nach EN 12101-2 eingegangen.
Inhalte
Aktueller Stand der RWA Normen und Richtlinien
Überblick aktueller Normen und Richtlinien
Status der Normenreihe EN 12101-xx
DIN EN 12101-2 (Entwurf 2009)
Auswirkungen der Bauprodukteverordnung, neue Begriffe
Organisatorische und technische Schnittstellen von NRWG nach EN 121012
Begriffsdefinitionen: NRWG als geregeltes Bauprodukt
Die Zustimmung im Einzelfall
Schnittstellen zwischen Metallbau, RWA-Facherrichter, Systemgebern usw.
Handhabung der Leistungserklärung und der Überprüfung der Leistungsbeständigkeit sowie CE-Kennzeichnung
Kraftbetätigte Fenster und die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
Rechtsgrundlagen
Mögliche Gefahrenstellen bei kraftbetätigten Fenstern
Risikobeurteilung
Umsetzung von Schutzmaßnahmen
Konformitätserklärung nach ProdSG, Leistungserklärung nach BauPVO bei NRWG
Dokumentations- und Kennzeichnungspflichten
Verantwortlichkeiten
Instandhaltung von NRA Anlagen
Grundsätzliches zur Instandhaltung
Qualifikation der Instandhalter, Kompetenznachweis für Fachkräfte und Natürliche Rauchabzugsanlagen
Pflichten des Betreibers und des Instandhalters
Instandhaltungsmaßnahmen / Austausch von Komponenten
Instandhaltungsdokumentation
Nutzen
Die Teilnehmer erhalten aktuelles RWA-Spezialwissen mit den Hintergründen der neuesten Richtlinien für die tägliche Praxis. Sie können damit besser mit Auftraggebern und Auftragnehmern umgehen. ZVEI-zertifizierten Errichtern wird das Seminar für die alle drei Jahre geforderte Auffrischungsschulung gemäß ZVEI-Merkblatt 82007 anerkannt.
Teilnehmer-Statement
„Einfache Erklärungen komplexer rechtlicher, normativer Zusammenhänge. Sehr lohnenswert!“
F. Habenicht, Schüco International KG
Zielgruppe
RWA-Errichter und Instandhalter, Elektroplaner, Brandschutzsachverständige und Behördenvertreter. Grundkenntnisse von RWA und NRA werden von den Teilnehmern vorausgesetzt.
Referent
Christian Kühn, Schlentzek & Kühn GmbH
Termin
12. Mai 2020 von 10:00 – 16:30 Uhr
Veranstalter
ZVEI-Services GmbH (ZSG)
ZVEI Akademie
Lyoner Straße 9
60528 Frankfurt am Main
Fon: 069 6302-200
Fax: 069 6302-482
Ort ZVEI-Konferenzzentrum
Lyoner Straße 9
60528 Frankfurt am Main
Tel: 069 6302-200
VFE – Verband für Fensterautomation und Entrauchung
Auszug: Integriert in die intelligente Gebäudeautomation von Smart Buildings, […] verbinden KNL-Anlagen mit elektromotorisch betriebenen Fenstern höchste Ansprüche an Raumluftqualität, Hygiene, Komfort und Flexibilität mit geringem Primärenergiebedarf und reduzierten Investitions- und Betriebskosten.
Der vollständige Fachartikel „Potenzial noch nicht ausgeschöpft – Kontrollierte natürliche Lüftung mit automatisierten Fenstern, veröffentlicht in der GLASWELT, Ausgabe 10.2019, steht unter folgendem Link zur Verfügung:
Gemäß den anerkannten Regeln der Technik sollten Fachkräfte von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) ihr Fachwissen regelmäßig auffrischen.
Diese Veranstaltung bietet Ihnen die Möglichkeit, ihr bestehendes Know-how zu vertiefen und auf den aktuellen Stand zu bringen. Der Besuch der Veranstaltung
dient außerdem der Verlängerung des BHE-Zertifikats „Fachfirma RWA“.
Das Seminar wendet sich an alle Personen, die bereits über Grundlagenkenntnisse bzw. Berufserfahrung im Bereich RWA verfügen und ihr Wissen erweitern, intensivieren oder aktualisieren möchten.
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) spielen im Rahmen eines ganzheitlichen Brandschutzkonzeptes eine wesentliche Rolle.
Die Seminarteilnehmer lernen neben den technischen Komponenten die grundlegenden Bereiche Wirkungsweise, Aufbau, Planung und Instandhaltung von RWA kennen.
Hierbei werden auch die relevanten Normen und Vorschriften im Bereich RWA (DIN 18232, EN 12201, MLAR, etc.) vorgestellt.
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sind ein wesentlicher Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes zum Schutz von Menschenleben und Sachwerten. Um ein Höchstmaß an Sicherheit der RWA zu gewährleisten, sind eine regelmäßige Wartung und Instandhaltung zwingend notwendig.
Verschiedene gesetzliche Regelungen, z.B. die DIN 18232-2, die Arbeitsstättenrichtlinien A1.6 und A1.7 sowie die Musterbauverordnung (MBO), schreiben die regelmäßige Überprüfung entsprechend der Herstellerangaben, i.d.R. jedoch mindestens einmal jährlich, vor. Eigentümer und Betreiber müssen jederzeit nachweisen können, dass sie ihrer Verpflichtung nachgekommen sind.
Für eine behördliche Prüfung oder im Schadensfall kann beispielsweise ein Prüfplan mit den Befunden der letzten Wartung, ausgestellt vom ausführenden Fachbetrieb, als Nachweis dienen. Grundsätzlich werden im Zuge der Wartung und der Instandhaltung alle durchgeführten Maßnahmen sowie Prüfergebnisse detailliert dokumentiert.
Bei der Auswahl der Wartungsfirma empfiehlt der Fachverband für Fensterautomation und Entrauchung e.V. (VFE) auf wichtige Kriterien zu achten, wie z.B. den Sachkundenachweis für RWA, den Einsatz qualifizierter Fachkräfte sowie die Verfügbarkeit von Original- oder anerkannten Zubehörteilen. Zudem ist es aus Versicherungsschutz- und Haftungsgründen ratsam, einen Wartungsvertrag mit der ausgewählten Fachfirma abzuschließen.
Die STG Beikirch Industrieelektronik + Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG hat ihre Gesellschaftsstruktur vereinfacht. Hierzu wurde das Handelsgeschäft der STG-Beikirch Industrieelektronik + Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG mit allen Aktiva und Passiva von der vormaligen Komplementärin der GmbH & Co. KG, der STG Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH (nunmehr firmierend unter STG-Beikirch GmbH) mit Wirkung vom 13.09.2019 übernommen.
Sicherheit im Brandfall – Rauchschutz-Druckanlagen der Zukunft
Bald ist es wieder soweit: Die Kooperationspartner Helios Ventilatoren und Kingspan Light + Air | STG-Beikirch laden zum RDA Kompetenztag 2019 ein – ein Branchentreff für Planer, Architekten und Sachverständige. Die Veranstaltung zum Thema Rauchschutz-Druckanlagen verspricht praxisnahe Einblicke in die Zukunft von sicheren Treppenräumen im Brandfall. Im Fokus steht dabei das Erleben von Anwendungen und Systemlösungen durch die Besichtigung eines Referenzprojekts. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung ist eine Virtual Reality-Anwendung mit der verschiedene Szenarien visualisiert werden. Alles Wissenswerte rund um Rauchschutz-Druckanlagen, deren Planung und Sachverständigenabnahme präsentieren die Hersteller gemeinsam mit dem namhaften Sachverständigen Dieter Gröschner am 12. November 2019 in Berlin.
Themen
Rauchschutz-Druckanlagen stellen in Hochhäusern eine lebensrettende Rauchfreihaltung in Treppenräumen sicher. Längst haben sich diese Anlagen in hohen Gebäuden als zuverlässige Technik etabliert. Ein Höchstmaß an funktionaler Sicherheit, gepaart mit ausgeklügelten Reaktionsmöglichkeiten auf verschiedenste Szenarien im Brandfall, erfordern eine zunehmend komplexere Anlagentechnik und objektspezifische Lösungen.Thomas Volle, Produktmanager bei Helios Ventilatoren, beschreibt in seinem Vortrag die Funktionen von Rauchschutz-Druckanlagen und kritische Einflussfaktoren auf die Planung und den sicheren Anlagenbetrieb. Neu vorgestellt wird eine Technik mit aktiv geregeltem Abströmschacht als kontrollierte Abströmöffnung, mit der die geforderten Türdurchströmungsgeschwindigkeiten im Brandfall sichergestellt werden. Bisher werden oftmals Fassadenabströmungen und passive Abströmschächte in Verbindung mit Entrauchungsklappen eingesetzt. Helios gibt Einblicke in die Zukunft: Aktiv geregelte Abströmschächte, die unabhängig von Windeinflüssen agieren und nur kleinste Schachtquerschnitte benötigen.Christoph Sommer, Technischer Leiter bei Kingspan Light + Air | STG-Beikirch, referiert über die Zulufteinbringung und die passive / aktive Abströmung sowie die funktionale Sicherheit bei Rauchschutz-Druckanlagen. Was ist bei der Planung zu beachten, wie wird eine entsprechende Druckmessung aufgebaut, wie erfolgt die darauf basierende Druckregelung und wie viel Redundanz ist nötig? Was bringen rechnergestützte Simulationsverfahren zur Berechnung von Strömungs- und Drucksituationen im Gebäude?Dieter Gröschner wird darüber hinaus als anerkannter Sachverständiger sämtliche relevante Punkte einer erfolgreichen Sachverständigenabnahme vorstellen und über die aktuelle Situation der Normen und Richtlinien informieren.
Anmeldung
Weiterführende Informationen zum RDA Kompetenztag können auf www.heliosventilatoren.de/RDA aufgerufen werden.
Der Markt für elektronische Sicherheitstechnik verzeichnete 2018 in Deutschland ein stabiles Wachstum. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent auf knapp über 4,4 Milliarden Euro zu. Auch für die Zukunft geht die Branche von einem Aufwärtstrend aus.
Gleichwohl steht man vor Herausforderungen: „Die Auswirkungen des Fachkräftemangels sind enorm. Es dauert oft zwölf bis 15 Monate, bis eine Stelle nachbesetzt wird – das ist doppelt so lange wie noch vor zwei oder drei Jahren“, so Norbert Schaaf, Vorstandsvorsitzender des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. Darüber hinaus werden Vernetzung und Digitalisierung sowie das Thema Cybersicherheit der eingesetzten Produkte, Systeme und Dienstleistungen in den Wertschöpfungsnetzwerken in den kommenden Jahren dringliche Aufgaben sein. „Smart Home und Smart Building werden Realität. Im Dreieck aus Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit nimmt Cybersicherheit einen zentralen Platz ein. Digitale Technologien müssen sicher und vertrauenswürdig sein – darauf müssen sich die Nutzer verlassen können. Nur so können neue Dienste und Geschäftsmodelle entstehen, die sich am Markt behaupten“, so Uwe Bartmann, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Sicherheit.
Wachstum in allen Segmenten
Der Umsatz mit Brandmeldetechnik – nach wie vor größtes Segment der Sicherheitstechnik, das zudem stark von der Baukonjunktur abhängig ist – ist 2018 um mehr als sechs Prozent auf über zwei Milliarden Euro gestiegen. Bei der Rauchwarnmelderpflicht ist eine Konsolidierung spürbar. „Nachdem inzwischen alle Bundesländer die Rauchwarnmelderpflicht in den Landesbauordnungen für Privatwohnungen eingeführt haben, steht in den ersten Ländern nun aber der Austausch alter Melder an“, erklärt Schaaf. Außerdem böte die technologische Weiterentwicklung, wie etwa aus der Ferne inspizierbare Melder, die Daten für das Smart Home liefern können, gute Perspektiven für die Zukunft.
Mit einem Plus von sieben Prozent auf 352 Millionen Euro verzeichnen Zutrittssteuerungssysteme ein hohes Wachstum. Auch Videosicherheit hat unter dem Eindruck der Diskussion um die öffentliche Sicherheit mit einem Plus von 6,5 Prozent auf 575 Millionen Euro erneut spürbar zugelegt. Etwas verhaltener verlief das Wachstum bei Sprachalarmierungstechnologien mit plus 3,8 Prozent auf 110 Millionen Euro und bei Überfall- und Einbruchmeldeanlagen mit 3,6 Prozent auf 860 Millionen Euro. Die übrigen Gewerke wie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA), Rufanlagen nach DIN VDE 0834 und sonstige Systeme und Komponenten verzeichneten mit 5,1 Prozent in Summe einen deutlichen Zuwachs.
Text: Gemeinsame Presseinformation von BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. und ZVEI
Dirk Dingfelder neuer Vorstandsvorsitzender des ZVEI-Fachverbands Sicherheit – BS BRANDSCHUTZ
Dirk Dingfelder, Vorstandsvorsitzender der D+H Mechatronic AG, ist neuer Vorsitzender des Vorstands im ZVEI-Fachverband Sicherheit. Er folgt auf Uwe Bartmann (Siemens). Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden außerdem Thomas Quante (Bosch Sicherheitssysteme) und Alexander Yeomans (Siemens) als Stellvertreter gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Dr. Sebastian Festag (Hekatron), Wolfgang Pein (TOA Electronics Europe) und Frank Wienböker (Kingspan Light + Air STG-Beikirch).
Der Vorstand wird sich auf die strategische Ausrichtung des Fachverbands konzentrieren. „Vernetzung und Digitalisierung sind zugleich Herausforderung und Chance“, so Dingfelder. „Damit der Markt für Sicherheitstechnik auch weiterhin stabil wachsen kann, muss das Thema Cybersicherheit der eingesetzten Produkte, Systeme und Dienstleistungen in den Wertschöpfungsnetzwerken stärker in den Fokus gerückt werden.“
Der Berliner Sicherheitsfacherrichter Schlentzek & Kühn informiert auf den „Kompetenztagen RWA“ in Zusammenarbeit mit dem RWA-Hersteller Kingspan Light + Air STG-Beikirch über aktuelle Entwicklungen im Rauch- und Wärmeabzug. Im Mittelpunkt stehen dabei neue Chancen durch die Digitalisierung im Brandschutz. Das Seminar richtet sich an Architekten, Planungs- und Ingenieurbüros, Bauträger und Betreiber sowie Behördenmitarbeiter.
Schwerpunkte der eintägigen Veranstaltung sind unter anderem die Vernetzung und Ferninspektion von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sowie die Projektierung von Rauchschutz-Druckanlagen (RDA) mit digitaler Unterstützung. Darüber hinaus werden geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen unter anderem durch die neu eingeführte MVV TB, der Energieeinsparverordnung und der überarbeiteten Industriebau-Richtlinie diskutiert.
Grundlagen, Bemessung, Projektierungshinweise und Praxisbeispiele zur Planung und Realisierung von Rauchschutz-Druckanlagen nach DIN EN 12101-6 und VDMA-Einheitsblatt 24188, für die Rauchfreihaltung von Sicherheitstreppenräumen gemäß Muster-Hochhaus-Richtlinie(MHHR)
Normative und baurechtliche Anforderungen zum Thema RDA
Sichere Treppenräume in Gebäuden unterhalb der Hochhausgrenze
Aktiv geregelter Abströmschacht als kontrollierte Abströmöffnung
Praxis: Besichtigung eines Gebäudes mit Überdrucklüftungsanlage
Referent: Thomas Volle
Helios Ventilatoren, Produktmanager TGA
Zertifizierter Fachplaner und Sachverständiger Brandschutz
Fachplaner TGA, SHK Betriebe, Architekten, Bauämter, Bauaufsicht, Sachverständige, Bauwirtschaft, Planungs- und Ingenieurbüros, Behördenmitarbeiter, Entscheidungsträger für technische Bereiche bei Bauträgern
Veranstaltungsort:
LCC Regional (Der genaue Seminarort wird Ihnen ca. 10 Tage vor dem Termin per Mail zugesendet.)
Ablauf:
1-tägiges Fachseminar von 09:00-17:30 Uhr
Besichtigung einer RDA/MRA oder TSA-Anlage (Programm)
Umfassende Schulungsunterlagen
Verpflegung
Anmeldung:
Bitte füllen Sie die Online-Anmeldung aus. Sie erhalten direkt eine automatisch generierte Buchungsbestätigung per E-Mail. Weitere Infos erhalten Sie ca. 10 Tage vor dem Seminartermin in einer separaten E-Mail.
Stornierungsbedingungen:
Eine Stornierung bzw. Absage der Teilnahme ist bis 3 Tage vor dem Veranstaltungstag möglich. Danach berechnen wir eine Stornierungsgebühr in Höhe von 100 EUR.
Vom Morgenlicht, das durch ein Fenster strömt, oder von etwas Konzeptivem, teilen Sie ein Bild Ihrer Interpretation der Hashtag#BeautyOfDaylight heute vor Mitternacht, um die Chance zu haben, einen solarbetriebenen Bluetooth-Lautsprecher zu gewinnen! Einreichungsdetails und AGBs: https://lnkd.in/dbfmzUhHashtag#IDL2019Hashtag#competition
Rise and shine! Es ist @UNESCO Hashtag#IDL2019 und unsere Hashtag#BeautyOfDaylightHashtag#competition ist eröffnet! Teilen Sie heute vor Mitternacht ein Bild, das die Schönheit des natürlichen Lichts einfängt, und gewinnen Sie einen solarbetriebenen Design-Bluetooth-Lautsprecher. Einreichungsdetails und AGBs: https://lnkd.in/dbfmzUh
Ob es sich um das Morgenlicht handelt, das durch Ihr Bürofenster strömt, oder um etwas Konzeptives, wie z. B. der Schatten auf einem Gebäude, wir möchten, dass Sie ein Bild teilen, das Ihre Interpretation der Hashtag#BeautyOfDaylight zusammenfasst, dann haben Sie die Chance, einen solarbetriebenen Bluetooth-Lautsprecher zu gewinnen! Die Einsendungen müssen am 16. Mai zwischen 12.00 und 23.59 Uhr erfolgen, um sich zu qualifizieren. Einreichungsdetails und AGBs: https://lnkd.in/dbfmzUh
Was bedeutet Hashtag#BeautyofDaylight für Sie? Wir möchten Sie bitten diesen Donnerstag, ein Bild zu posten, dann haben Sie die Chance ein solarbetriebenes Bluetooth-Lautsprecherglas zu gewinnen! Die Einsendungen müssen am 16. Mai 2019 zwischen 12.00 und 23.59 Uhr erfolgen. Einreichungsdetails und AGBs: https://lnkd.in/dbfmzUhHashtag#competition
Um den Internationalen Tag des Lichts am 16. Mai zu feiern, posten Sie ein Bild von Ihrer Interpretation der Hashtag#BeautyofDaylight. Sie haben die Chance einen solarbetriebenen Design-Bluetooth-Lautsprecher zu gewinnen! Die Einsendungen müssen am 16. Mai 2019 zwischen 12.00 und 23.59 Uhr erfolgen. Einreichungsdetails und AGBs: https://lnkd.in/dbfmzUhHashtag#IDL2019Hashtag#competition
#BeautyofDaylight: Der Einfluss von Tageslicht – Internationaler Tag des Lichts 2019 (UNESCO)
Am 16. Mai 2019 jährt sich der Internationale Tag des Lichts bereits zum zweiten Mal. Zahlreiche gesellschaftliche Sektoren machen auf diese weltweite Initiative aufmerksam. Sie beschäftigt sich mit der wichtigen Rolle, die Licht in Wissenschaft, Kultur, Kunst, Bildung, Bauwesen und in so vielfältigen Bereichen wie Medizin, Kommunikation und Energie spielt.
Licht berührt uns Tag für Tag – von lichtabhängigen Technologien bis zu dem Gefühl, das Licht uns schenkt. Um uns als Gesellschaft weiterzuentwickeln, müssen wir seine Vorteile kennen und sie nutzen. Licht treibt uns an und steigert unsere Innovationsfähigkeit. Tageslicht ist auch der Schlüssel zur Steigerung der Energieeffizienz unserer Gebäude und kann für uns alle eine nachhaltigere Zukunft schaffen.
Was bedeutet #BeautyOfDaylight für Sie?
Um diese Ressource, ohne die wir nicht leben könnten, zu würdigen, möchte Kingspan Light + Air alle weltweit auffordern, einen Beitrag zum Thema #BeautyofDaylight einzureichen, um an der Verlosung für einen solarbetriebenen Design-Bluetooth-Lautsprecher teilzunehmen! Ob Sie das morgendliche Licht inspiriert oder Sie Licht als eine Schattierung auf dem Gebäude wahrnehmen:
Wir freuen uns auf Fotos*, die Ihre Interpretation zu „Der Einfluss von Tageslicht“ festhält. Wir sind gespannt auf Bilder mit einzigartigen Lichtsituationen und originellen Ideen. Posten Sie Ihre Beiträge bitte am 16. Mai zwischen 12 und 24 Uhr mit dem Hashtag #BeautyOfDaylight als Kommentar unseren Beitrag auf unserer Linkedin-Seite „Kingspan Light + Air STG-Beikirch“.
Aus allen Einsendungen werden fünf Gewinner ausgelost und bis Freitag, den 24. Mai bekannt gegeben.
*Die uneingeschränkten Bildnutzungsrechte werden mit der Einreichung an die Kingspan Group übertragen.
Seminar
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen: Fortbildungs- und Auffrischungsseminar
22. November 2018 in Fulda-Künzell
Gemäß den anerkannten Regeln der Technik sollten Fachkräfte von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) ihr Fachwissen regelmäßig auffrischen. Diese Veranstaltung bietet Ihnen die Möglichkeit, ihr bestehendes Know-how zu vertiefen und auf den aktuellen Stand zu bringen.
Der Besuch der Veranstaltung dient außerdem der Verlängerung des BHE-Zertifikats „Fachfirma RWA“.
Seminar
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen – Grundlagen
21. November 2018 in Fulda-Künzell
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) spielen im Rahmen eines ganzheitlichen Brandschutzkonzeptes eine bedeutende Rolle. Die Teilnehmer dieses Seminars lernen neben den technischen Komponenten die Wirkungsweise, Planung, Instandhaltung und den Aufbau von RWA kennen.
Hierbei werden auch die relevanten Normen und Vorschriften (DIN 18232, EN 12201, MLAR etc.) vorgestellt.
KLA | STG-BEIKIRCH Rauchschutz-Druckanlagen sorgen für rauchfreie Flucht- und Rettungswege und retten Leben.
Dieses Video zeigt Ihnen, wie die Eigenrettung aus einem brennenden Hochhaus erfolgt und wie die einzelnen Komponenten einer Rauschutz-Druckanlage zusammen funktionieren.
Laut aktueller Markterhebung erwartet der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. für das laufende Jahr ein Wachstum von 5,0 Prozent. Nachdem schon in den beiden vergangenen Jahren eine Steigerung von über 12 Prozent verzeichnet werden konnte, wäre mit fast 4,4 Mrd. Euro ein neuerlicher Rekordwert erreicht.
Nach Schätzung des BHE entfallen besonders hohe Zuwächse auf die Zutrittssteuerung (+ 6,7 Prozent) und die Video-Überwachungstechnik (+ 6,0 Prozent). „Nicht zuletzt aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im privaten, industriellen sowie öffentlichen Bereich und aufgrund ihrer präventiven Wirkung wächst das Interesse an professioneller Video-Technik und Zutrittssteuerung“, so Norbert Schaaf, Vorstandsvorsitzender des BHE.
Ein beträchtlicher Anstieg wird außerdem für die Brandmeldetechnik (+ 5,3 Prozent), die Einbruchmeldetechnik (+ 4,0 Prozent) sowie die Rauch- und Wärmeabzugsanlagen und sonstigen Systeme (wie Fluchttürsysteme, Rufanlagen) (+ 4,0 Prozent) prognostiziert. Auch die Sprachalarmsysteme (+ 1,9 Prozent) erwarten ein solides Wachstum.
Eine Rauchschutz-Druckanlage (RDA) hat im Brandfall die Aufgabe, je nach Gebäudeart und -nutzung, die baurechtlich vorgeschriebenen und zu schützenden Flucht- und Rettungswege durch kontrollierten Überdruck schnell und zuverlässig rauchfrei zu halten. Der Hersteller intelligenter Steuerungssysteme STG-BEIKIRCH hat für diesen Anwendungsbereich auf der Basis sicherheitsgerichteter Bussysteme ein eigenes RDA-System entwickelt.
Einmal installiert und parametriert, arbeitet diese Anlage vollautomatisch, d. h. sobald ein automatischer Melder Rauch erkennt, schaltet sich die Anlage in den Alarmzustand und regelt den Differenzdruck gemäß Sollwertvorgabe. Durch umfangreiche Überwachungsfunktionen ist die nach aktueller Gesetzgebung geforderte Sicherheit bei ordnungsgemäßer Wartung und Instandhaltung zu jeder Zeit gewährleistet.
Rauchschutz-Druckanlagen sollen das Eindringen von Rauch in Sicherheitstreppenräume und Feuerwehraufzüge verhindern und die Flucht und Rettungswege zuverlässig rauchfrei halten.
Komplettes Produkt- und Servicepaket
Modular aufgebaute Systeme, wie die RDA-Lösung von STG-BEIKIRCH punkten mit vielen Vorteilen, auf die sich Fachingenieure, Architekten, Bauherren und Betreiber in ganz Europa seit über 30 Jahren verlassen. Die Grundlage des RDA-Konzeptes von STG-BEIKIRCH bilden sinnvoll aktiv regelnde Einzelkomponenten. Sie werden je nach Anforderung flexibel zu einem kompletten System verbunden und garantieren bei sachgemäßer Wartung und Instandhaltung ein perfektes Zusammenwirken sowie die dauerhafte Funktion.
Zum System gehören z. B. Steuerungen, Ventilatoren, 24 V DC Antriebe zur Steuerung von Druckregel-, Abström- und Zuluftklappen, Differenzdrucksensoren, RDA-Bedientableau für die Feuerwehren, automatische Melder, externe Lüftungstaster und Wind- und Regensensoren. Ventilatoren, Zu-, Ab- und Bypassklappen eröffnen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Druckregelung für eine schnelle Entrauchung. Alle Komponenten sind robust und für lange Funktionstauglichkeit konzipiert.
Schaltschrank einer Rauchschutz-Druckanlage. Foto: STG-BEIKIRCH GmbH & Co. KG
Bedingt durch die integrierten Diagnosemöglichkeiten der Systeme sind Wartungen mit geringem Aufwand möglich. Für sehr hohe Gebäude oder Gebäude mit komplexen Grundrissen stehen RDA-Steuerungen zur Verfügung, die auf Basis der hauseigenen BUS-Technologie vertikal und horizontal mit den im Gebäude platzierten RDA-Komponenten vernetzt werden können.
RDA-Komponenten von STG-BEIKIRCH erfüllen die erforderlichen europäischen und internationalen Normen. Die RDA-Technologie lässt sich je nach verfügbarem Platz flexibel ins Gebäude integrieren und anpassen. Die kompakte Bauweise benötigt einen geringeren Platzbedarf, der sich langfristig günstig auf die Investitions- und Betriebskosten auswirkt. Auch beim Energieverbrauch im Standby punktet die RDA-Technik von STG-BEIKIRCH mit geringem Verbrauch. Hohe Flexibilität garantiert der eigene Schaltschrankbau bei STG-BEIKIRCH, wodurch die individuelle Anpassung der Steuerzentralen an die Umgebung möglich ist.
Auslegung und Dimensionierung
Komponenten einer Rauchschutz-Druckanlage.
Damit die Treppenhäuser und Feuerwehraufzüge zur Eigenrettung, Evakuierung und den Löschangriff der Feuerwehr im Falle eines Brandes genutzt werden können, müssen alle dazu erforderlichen
sicherheits-technischen Vorkehrungen bereits bei der Planung bedacht werden. Hierbei müssen die Schutzziele für das zu errichtende Gebäude klar definiert sein.
Bereits hier steigen die RDA-Experten aus Lemgo in die Projektierung mit ein und erarbeiten mit den Fachinstituten und den am Projekt beteiligten Planern die für das Gebäude in Bezug auf Auslegung und Dimensionierung optimale RDA-Lösung.
Darüber hinaus begleiten sie das gesamte Projekt – von der Entwicklung über die Realisierung, bis hin zur Unterweisung für Wartung und Instandhaltung und Kontrolle aller Komponenten und Anlagenfunktionen.
Rauchwarnmelder sind technologisch weit fortgeschritten. (Bild: VdS)
Die neuen Richtlinien VdS 3438-3 bieten Herstellern präzise, normkonforme Hilfestellungen zur Gestaltung dieses Zukunftsmarktes – und zur Nutzung der Chancen durch Vernetzung (IoT).
Die Europäische Produktnorm 14604 legt Anforderungen an Hersteller fest, die Rauchwarnmelder in den EU-Staaten verkaufen wollen. Die derzeit gültige Fassung stammt aus dem Jahr 2005 – hinkt der rasanten technischen Entwicklung also um mehr als eine Dekade hinterher. Die umfassenden Möglichkeiten moderner Digitalisierung und Vernetzung in diesem so großen wie wichtigen Markt werden nicht berücksichtigt.
Hier klafft eine große Lücke zwischen dem maßgeblichen Standard und den heutigen Möglichkeiten der Rauchwarnmelder. Die VdS 3438-3 sind das erste Regelwerk, welches Rauchwarnmeldern die Alarmierung im Einbruchfall erlaubt – natürlich durch ein deutlich unterscheidbares Signal. Unabhängig von all dem hat die oberste Priorität selbstverständlich die Lebensrettung im Brandfall. Kernforderung ist daher, dass diese immer autark funktioniert.
Jede Menge aktuelle Information rund um den vorbeugenden Brandschutz – mit großer, internationaler Brandschutzmesse, Fachforen für alle Messebesucher sowie sieben hochkarätigen Fachtagungen: www.vds-brandschutztage.de
Große internationale Fachmesse mit Themenforen
Parallel zu den Fachtagungen werden auf der großen, internationalen Brandschutzmesse aktuelle Produkte und Lösungen aus dem anlagentechnischen, baulichen und organisatorischen Brandschutz vorgestellt – in vielen Fällen inklusive Produktdemos und spektakulärer Experimentalvorträge.
Allen Fachtagungs- und Messebesuchern frei zugänglich sind auch die Themenforen innerhalb der Messehalle: das Zukunftsforum Brandschutz und die bewährten Aussteller- und Wissenschaftsforen.
Möchten Sie als Aussteller an der Fachmesse teilnehmen? Dann finden Sie hier alles, was Sie dazu wissen müssen.
Tower 185, Frankfurt/Main mit aktiv geregelter, redundanter RDA im Feuerwehraufzug
Rettungswege rauchfrei halten mit RDA-Technologie
In hochgeschossigen Gebäuden, in denen rauchfreie Rettungswege gemäß Baurecht oder geschützte Bereiche im Brandfall vorgeschrieben sind, bewährt sich vielerorts rund um den Globus die Rauchschutz-Druckanlagen-Technologie (RDA). Sie sollen das Eindringen von Rauch in Sicherheitstreppenräumen, und Feuerwehraufzügen verhindern und die Flucht- und Rettungswege zuverlässig rauchfrei halten. Schließlich führt fast jede Art der Verbrennung zur Entstehung von Rauchgasen, die mehr oder weniger toxisch sind. Da ist eine sichere Anlagentechnik für die zuverlässige Entrauchung unerlässlich.
Die Entwicklung, der Vertrieb sowie die Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung von RDA-Anlagen bildet bei STG-BEIKIRCH, im Unternehmensverbund der Kingspan Unternehmensgruppe Light + Air, einen langjährigen Kompetenzschwerpunkt. Der Hersteller intelligenter Steuerungssysteme hat für diesen Anwendungsbereich auf der Basis sicherheitsgerichteter Bussysteme ein eigenes RDA-System entwickelt. Einmal installiert und parametriert, arbeitet die RDA von STG-BEIKIRCH vollautomatisch, d. h. sobald ein automatischer Melder Rauch erkennt, schaltet sich die Anlage in den Alarmzustand und regelt den Differenzdruck gemäß Sollwertvorgabe. Durch umfangreiche Überwachungsfunktionen ist diese nach aktueller Gesetzgebung geforderte Sicherheit bei ordnungsgemäßer Wartung und Instandhaltung zu jeder Zeit gewährleistet. Intelligente Komponenten für sichere Rauchableitung
Komponenten einer Rauchschutz-Druckanlage
Zum System gehören eine Reihe von Komponenten, wie z. B. Steuerungen, Ventilatoren, 24 V DC Antriebe zur Steuerung von Druckregel-, Abström- und Zuluftklappen, Differenzdrucksensoren, RDA-Bedientableau für die Feuerwehren, automatische Melder, externe Lüftungstaster und Wind- und Regensensoren. Sie werden je nach Anforderung flexibel zu einem kompletten System verbunden und garantieren bei sachgemäßer Wartung und Instandhaltung ein perfektes Zusammenwirken sowie die dauerhafte Funktion.
Je nach Bauaufgabe und Gebäude unterscheidet der Hersteller bei der RDA zwischen einer Anlage mit standardisierten modularen Systemen und einer Anlage mit projektspezifisch entwickelten Systemen (z. B. für Hochhäuser mit anspruchsvollem Entrauchungskonzept). Hohe Flexibilität garantiert der eigene Schaltschrankbau im Unternehmen wodurch die individuelle Gestaltung der Steuerzentralen möglich wird.
Allianzen haben sich bewährt
Schaltschrank einer Rauchschutz-Druckanlage
Die Erfüllung der Sicherheitsvorgaben im Brandfall, die Treppenräume und Feuerwehraufzüge zur Evakuierung und den Löschangriff zu nutzen, erfordert die frühzeitige Einbeziehung der Industrie in die Planung und Projektabwicklung. STG-BEIKIRCH unterstützt hier in der Planungsphase bei der Auslegung und Dimensionierung der Anlagen. In enger Zusammenarbeit mit Fachinstituten und Planern wurden bereits komplexeste Anlagen geplant und ausgeführt. Diese Allianz zahlt sich auf Dauer aus.
Bildquelle: STG-BEIKIRCH GmbH & Co. KG
Besuchen Sie uns auf der FeuerTrutz 2018 in Halle 10.0 Stand 10.0-41
Der Countdown läuft: bis zu den VdS-BrandSchutzTagen 2017! Der renommierte Branchentreff findet am 6. und 7. Dezember 2017 unter der Schirmherrschaft von NRW-Innenminister Herbert Reul statt – wie immer in der Koelnmesse. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um sich umfassend über Branchennews zu informieren und mit Brandschutz-Experten auszutauschen!
Auf den diesjährigen VdS-BrandSchutzTagen erwartet Sie ein besonders großes und vielseitiges Angebot, darunter sechs Fachtagungen, ein Kompaktseminar, zwei Lehrgänge, die Fachmesse und zwei Foren im Messebereich (mehr dazu siehe unten). Ausführliche und aktuelle Informationen finden Sie unter www.vds-brandschutztage.de.
Zur Fachmesse inklusive Foren möchten wir Sie gerne einladen: Unter www.vds.de/freikarten können Sie sich Ihre kostenlose Eintrittskarte einfach herunterladen und ausdrucken.
Fachtagungen und Lehrgänge
Finden Sie Ihre Wunschveranstaltung/en im Rahmen der VdS-BrandSchutzTage:
Fachtagung Baulicher Brandschutz (06.12.17)
Fachtagung Wärmedämmung von Gebäuden (6.12.2017)
Fachtagung Feuerlöschanlagen (06.12.17)
Fachtagung Brandmeldeanlagen (07.12.17)
Fachtagung Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (07.12.17)
Fortbildungsseminar für Brandschutzbeauftragte (06./07.12.17)
Kompaktseminar „Bauen und Brandschutz in NRW“ (07.12.2017)
Lehrgang Fachkraft für Rauchwarnmelder (07.12.17)
Lehrgang Brandschutzhelfer nach ASR A2.2 (06. sowie 07.12.17)
Detaillierte Programme und die genauen Zeitpläne zu allen Veranstaltungen:
Parallel zu den genannten Veranstaltungen findet an beiden Tagen außerdem die große Fachmesse rund um den baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz statt. Hier treffen Sie zahlreiche namhafte Aussteller, die Ihnen Rede und Antwort stehen und aktuelle Lösungen präsentieren. Außerdem erwarten Sie Live-Demonstrationen mit Sprinkler- und Gaslöschanlagen und ein Feuerwehreinsatzleitwagen mit Feuerwehrleuten, die Ihnen gerne Auskunft zum Fahrzeug geben. Das Aussteller-Verzeichnis sowie weitere Informationen finden Sie immer aktuell unter www.vds-brandschutztage.de.
… inklusive Wissenschaftsforum und Zukunftsforum Brandschutz
Als Fachtagungs-/Lehrgangs- sowie als Messebesucher haben Sie freien Zugang zu
dem Wissenschafts- und Ausstellerforum mit interessanten Vorträgen von Experten aus Hochschule und Industrie
dem neuen Zukunftsforum Brandschutz mit dem Motto „Digitalisierung im Brandschutz – aber sicher!“: In zahlreichen Fachvorträgen informieren ausgewiesene Experten über die Möglichkeiten und Risiken der Vernetzung und Digitalisierung im Brandschutz. Außerdem demonstriert der bekannte IT-Experte Mark Semmler in einem Live-Hacking die mit der Vernetzung entstehenden Cyber-Risiken. Den genauen Zeitplan finden Sie hier: www.vds.de/zukunftsforum
Auch das Netzwerken kommt auf dem VdS-BrandSchutzTagen selbstverständlich nicht zu kurz: An beiden Messetagen haben Sie reichlich Gelegenheit, sich bei Kaffee und Teilchen mit anderen Experten auszutauschen.
Bewährte Konzepte, innovative Lösungen und moderne Themen der elektronischen Sicherheitstechnik stehen im Fokus der Essener Sicherheitstage am 7./8. November 2017.
Die Teilnehmer erwartet neben einem attraktiven Vortragsprogramm und einer interessanten Ausstellung auch eine abwechslungsreiche Abendveranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum der BHE-Akademie-GmbH.
Sichern Sie sich noch heute einen der begehrten Teilnehmerplätze!
Der Markt für elektronische Sicherheitstechnik zeigt ein beachtliches Wachstum. Die Umsätze stiegen alleine im Jahr 2016 um satte 6,2 Prozent. Der Wert liegt damit deutlich über der noch im Herbst prognostizierten Zunahme von 4,9 Prozent. Die Ergebnisse stammen aus einer aktuellen Markterhebung des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.. Die Sicherheitsanbieter sind mit der Entwicklung und der aktuellen Geschäftslage zufrieden. Dies zeigte bereits die Frühjahrs-Konjunkturumfrage des BHE.
Besonders starke Zuwächse von jeweils 8 Prozent konnten die Einbruchmeldetechnik und die Video-Sicherheitssysteme verzeichnen.
Gerade die Einbruchmeldetechnik profitiert seit Jahren von einer positiven Nachfrage-Entwicklung des Privatmarktes. „Bei den Bürgern steigt das Sicherheitsbedürfnis, gleichzeitig wirkt sich die Förderung der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) sehr positiv aus“, erklärt Norbert Schaaf, Vorstandvorsitzender des BHE. Alleine in 2016 wurden von der KfW mehr als 40.000 Zuschussanträge für Einbruchschutzmaßnahmen gewährt und somit rund 50.000 Wohneinheiten mit Sicherungstechniken ausgestattet.
Immer mehr Bürger lassen zudem Video-Technik installieren. Auch in Betrieben, behördlichen Einrichtungen oder auf öffentlichen Plätzen wird verstärkt auf Kameras gesetzt. „Das Image der Videoüberwachung hat sich in den letzten Jahren verändert“, so Dr. Urban Brauer, Geschäftsführer des BHE. „Durch die angespannte Sicherheitslage findet die Video-Überwachung gerade im öffentlichen Bereich eine höhere Akzeptanz und wird als wichtiges Instrument der polizeilichen Aufklärungs- und Präventionsarbeit verstanden“, so Brauer weiter. Die Aussichten für Video-Sicherheitsanbieter sind positiv. Die Bundesregierung hat erst kürzlich eine bundesweite Ausweitung der Videoüberwachung beschlossen und im neuen Bundesdatenschutzgesetz mehr Freiräume für deren Einsatz und Zulässigkeit verankert.
Auch die Brandmeldetechnik befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Die Sparte konnte ihren Gesamtumsatz auf 1,805 Mrd. EUR steigern. Dies entspricht einem Anstieg von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2015. Durchaus positiv entwickelt haben sich auch die Sprachalarmsysteme (+ 5,3 Prozent) und Zutrittssteuerungssysteme (+ 4,8 Prozent).
Weitere Informationen erhalten Sie ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung. Das Platzangebot ist begrenzt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Katharina Schaefer unter der Telefonnummer 07720 / 606-395 oder k.schaefer@heliosventilatoren.de
Der Verband Fensterautomation und Entrauchung (VFE) hat ein Whitepaper zum Thema »Vorteile und Potenziale der automatisierten/kontrollierten natürlichen Lüftung« veröffentlicht.
In dem Papier sind die wichtigsten Ergebnisse des dreijährigen Forschungsprojekts »KonLuft – Energieeffizienz von Gebäuden durch kontrollierte natürliche Lüftung (KNL)« der Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart zusammengefasst. Das Projekt konnte anhand der wissenschaftlich erhobenen Daten nachweisen, dass der Einsatz kontrollierter natürlicher Lüftungssysteme im Vergleich zu mechanischen Lüftungsanlagen bei Bürogebäuden insbesondere Neubauten deutlich energie- und kosteneffizienter ist. Das neue Whitepaper kann auf der VFE-Online-Plattform www.zentrum-fuer-luft.de kostenlos heruntergeladen werden.
Der VFE hat sich zur Aufgabe gemacht, Planern, Architekten und Bauherren die Vorteile einer automatisierten natürlichen Lüftung und Entrauchung für die Luftqualität und Sicherheit in Gebäuden bekannt zu machen. Diese Vorteile werden durch die erhobenen KNL-Daten des KonLuft-Projekts wissenschaftlich weiter untermauert.
Gut: thermischer Komfort und hygienische Raumluftqualität
Das Forschungsprojekt hat über einen Messzeitraum von einem Jahr nachgewiesen, dass die thermischen Komfortbedingungen nach DIN EN 15251 bei kontrollierter natürlicher Lüftung (KNL) sowohl in einem Büroneubau als auch in einem innerstädtischen Altbau eingehalten werden.
Im gleichen Zeitraum wurde auch die Luftqualität in den beiden Gebäuden untersucht. Das Ergebnis: Die hygienischen Raumluftanforderungen gemäß EN 13779 wurden unabhängig von der Jahreszeit mit guten bis sehr guten Werten erfüllt.
25 % geringere Lebenszykluskosten
Beim Vergleich der Lebenszykluskosten gut gedämmter Neubauten über einen Betrachtungszeitraum von 20 Jahren kamen die Forscher zu signifikanten Ergebnissen: Gegenüber einem mechanischen System mit Wärmerückgewinnung (WRG) lagen die Kosten der KNL um 25 % niedriger. Dabei wurden auch die Lüftungswärmeverluste beider Systeme berücksichtigt.
Etwa 50 % Primärenergieeinsparung
In einer detaillierten dynamischen Simulation wurden ein Büroaltbau und ein Neubau miteinander verglichen. Hier konnte die KNL gegenüber einem mechanischen System mit WRG mit etwa 50 % Primärenergieeinsparung punkten.
Ökologische Vorteile
Auch bei einem auf 20 Jahre angelegten ökologischen Lebenszyklusvergleich der beiden Lüftungsarten – mit der Bilanzgrenze »Von der Wiege bis zur Bahre« (from cradle to grave) – waren die Vorteile eindeutig auf Seiten der KNL, z. B. durch deutlich geringere Umwelteinflüsse.
Projektpartner der HFT Stuttgart war der Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI), dem auch Mitgliedsunternehmen des VFE angehören.
Außerdem neu: ein Ergebnisvergleich sowie ein intelligentes Abfragesystem zur Vermeidung von Eingabefehlern. Damit steht ein praxisgerechtes Tool zur Verfügung, das die Projektierung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) einfacher, sicherer und zuverlässiger macht.
Die neue Version erlaubt Berechnungen nach DIN 18232-2 (Natürliche Rauchabzugsanlagen) und DIN 18232-5 (Maschinelle Rauchabzugsanlagen) sowie nach der aktuellen Muster-Industriebau-Richtlinie (M-IndBauRL) und in Kürze auch nach der Versammlungs- und Verkaufsstättenverordnung. Planer können die Rauchableitung nicht nur nach verschiedenen Regelwerken projektieren, sondern auch Vergleiche anstellen. Benötigt werden lediglich Daten zur Raumgröße und Brandausbreitung sowie zur Art, Größe und Lage der Zuluftöffnungen.
SmokeWorks 3 kommt mit verbesserter Usability
Bei der Dateneingabe wird der Nutzer von einem intelligenten Abfragesystem unterstützt: Das Programm akzeptiert nur Werte, die im Sinne des zugrundeliegenden Regelwerks zulässig sind. Fehlerhafte Eingaben kann der Nutzer entweder selbst anpassen oder automatisch korrigieren lassen. Auf dieser Basis berechnet SmokeWorks 3 alle erforderlichen Größen für den Rauchschutz, beispielsweise die notwendige Fläche der Rauchabzugsöffnungen, die Stückzahl der einzusetzenden Rauch- und Wärmeabzugsgeräte oder die Mindesthöhe der raucharmen Schicht.
Software über Internet abrufbar
SmokeWorks 3 arbeitet browsergestützt und damit unabhängig von Hardware und Betriebssystem. Der Nutzer hat über das Internet jederzeit Zugriff auf sein Projekt – ob im Büro oder im Außendienst. Das Programm kann aber auch offline genutzt werden. Es gleicht Projektierungen automatisch mit dem Server ab, sobald wieder eine Internetverbindung verfügbar ist.
Sowohl die Software als auch die IT-Infrastruktur werden von einem zertifizierten, leistungsfähigen und ausfallsicheren Rechenzentrum in Deutschland betrieben. Von hier aus werden Wartung, Sicherheitsupdates und Aktualisierungen vorgenommen – der Nutzer muss sich um nichts kümmern.
SmokeWorks 3 ist ab sofort beim FVLR erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.fvlr.de.
Beste Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung bietet Ihnen das umfangreiche Schulungsangebot des BHE. Ob Sie in ein neues Thema einsteigen oder bestehendes Wissen vertiefen möchten – in unserem vielfältigen Veranstaltungsprogramm finden Sie sowohl technische Seminare als auch kaufmännische Veranstaltungen.
Alle Termine und weiterführende Informationen zu den Veranstaltungen in 2017 finden Sie stets aktuell unter www.bhe.de/seminare.
Die Revision der für den Bereich der Brandmeldeanlagen (BMA) relevanten nationalen Norm DIN VDE 0833-2 ist inzwischen abgeschlossen. Die Norm wurde grundlegend überarbeitet und wird noch im ersten Quartal dieses Jahres veröffentlicht.
Die Veränderungen gegenüber der bisher gültigen Ausgabe sind vielfältig und betreffen bspw. die Übertragungswege und Funkverbindungen, die Energieversorgung der BMA, Meldergruppen und Meldebereiche. Hinzugekommen sind u.a. Anforderungen und Empfehlungen zur Internalarmierung in Einrichtungen für Personen mit Pflegebedürftigkeit oder Behinderung. Auch Anforderungen an die Projektierung von optischen Signalgebern nach DIN EN 54-23 und solchen zur Gebäudekennzeichnung wurden ergänzt.
Seit dem 1. Januar 2017 ist es erstmals in ganz Deutschland Pflicht, bei Neu- oder Umbauten von Wohnungen und Wohngebäuden Rauchwarnmelder zu installieren. Bosch bietet dazu eine Reihe von Rauchwarnmeldern für den privaten Haushalt an.
Bis spätestens 31. Dezember 2020 müssen auch bestehende Wohnungen (Ausnahme ist aktuell noch das Bundesland Sachsen) nachgerüstet werden. Einheitlich festgelegt ist, dass Schlafräume, Kinderzimmer und Flure jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder ausgestattet sein müssen. Für den Einbau dieser Melder ist flächendeckend der Eigentümer der Wohnung verantwortlich. Von Land zu Land unterschiedlich ist geregelt, ob Eigentümer oder Mieter zur Wartung verpflichtet werden.
Bosch bietet eine Reihe von Rauchwarnmeldern für den privaten Haushalt an, beispielsweise die Rauchmelder der Serie Ferion. Sie warnen frühzeitig und lautstark bei der Erkennung von Rauch. Bei Dunkelheit oder starker Rauchentwicklung hilft eine in den Melder eingebaute Hinweisleuchte, den Weg aus dem Raum und der Wohnung zu finden. Die Variante Ferion 5000 OW überträgt zusätzlich das Alarmsignal per Funk an alle weiteren installierten Melder und warnt so auch Personen in entfernt gelegenen Räumen. Die Funktionsfähigkeit ist über einen großen Testknopf einfach zu testen. Bosch gewährt auf die Rauchwarnmelder der Serie Ferion eine zehnjährige Produktgarantie. Die hochwertige, fest eingebaute Energieversorgung ist für eine Einsatzdauer von diesen zehn Jahren ausgelegt, damit entfällt ein frühzeitiger Batteriewechsel in der Regel.
Außerdem bietet Bosch auch sogenannte smarte Rauchmelder im Bosch Smart-Home-System an. Diese werden über eine App in Betrieb genommen und bedient. Rauchentwicklung melden sie vor Ort per Signalton und unterwegs erfolgt die Benachrichtigung per App – die Rauchalarme werden somit an die Smartphones der Benutzer weitergeleitet. Der Funktionsumfang des ab Mitte des Jahres erhältlichen Twinguards von Bosch, ebenfalls ein smarter Rauchwarnmelder, geht darüber noch hinaus. Der Twinguard misst neben der Raucherkennung über einen Luftgütesensor zusätzlich kontinuierlich die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftreinheit. Mittels einer App haben Nutzer Zugriff auf die Luftgüte-Werte und können unter anderem noch den Zustand der Batterien überprüfen.
Die Kingspan Group, einer der weltweit führenden Bauzulieferer, ist seit August 2016 neuer Gesellschafter der Essmann Group. Die Produkte beider Unternehmen ergänzen sich, so dass sie sich auch zusammen in einem Bauvorhaben integrieren lassen.
Die Essmann Group mit den Unternehmen Essmann Gebäudetechnik, Ecodis und STG-Beikirch, ist einer der in Europa führenden Hersteller von Produkten und Systemlösungen zur natürlichen Belichtung, Be- und Entlüftung sowie für den natürlichen und maschinellen Rauch- und Wärmeabzug in Industrie-, Gewerbe- und Verwaltungsbauten. „Die Essmann Group bildet in Zukunft einen wichtigen und integralen Bestandteil unserer neu aufgestellten Unternehmensdivision Kingspan Light & Air“, erläutert deren Divisional Managing Director Liam McDaniel.
Kingspan ist börsennotiert und als weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Hochleistungsisolierung, Systeme für die Gebäudehülle und der solarintegrierten Gebäudehülle tätig. Zur Produktpalette gehören Tageslichtsysteme, isolierte Dach- und Wandelemente sowie isolierte Torpaneele für Sektionaltore inklusive Zubehör. Das Unternehmen erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 2,7 Milliarden Euro.
Synergieeffekte absehbar
Die Essmann Group sieht durch die Zusammenarbeit mit dem neuen Eigentümer gute Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunft. Die Produkte beider Unternehmen ergänzten sich ideal, so dass sie sich auch zusammen in einem Bauvorhaben integrieren lassen. Gemeinsam lasse sich so noch intensiver der ganzheitliche Ansatz komplexer Systemlösungen rund um die Themen Licht, Luft, Sicherheit und Energieeffizienz für die intelligente Gebäudehülle verfolgen.
Text: sicht-sonnenschutz.com 2016 Alle Rechte vorbehalten
Der neue Praxis-Ratgeber des BHE gibt Ihnen einen verständlichen Einblick in das komplexe Thema der Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA). Er soll Ihnen als Nachschlagewerk dienen, Sie aber vor allem bei Ihrer täglichen Arbeit unterstützen.
Auf rund 100 Seiten finden Sie neben vielen grundlegenden Informationen auch zahlreiche praktischen Hilfestellungen zur Planung, Installation, Instandhaltung und Dokumentation von RWA. Neben den relevanten rechtlichen Grundlagen und bauaufsichtlichen Forderungen erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die wichtigen Normen und Richtlinien. Darauf aufbauend werden die wesentlichen Komponenten und unterschiedlichen Arten von RWA beschrieben. Zudem finden Sie viele weitere hilfreiche Kapitel, bspw. zur Risiko- und Gefährdungsbeurteilung, Aufzugsschachtentrauchung und Instandhaltung.
Der Gesamtumsatz im Markt der elektronischen Sicherungstechnik erzielte mit rund 3,71 Mrd. Euro einen neuen Bestwert. Dies entspricht einem Anstieg von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen stammen aus einer Markterhebung des BHE.
Die Brandmeldetechnik erzielte besonders hohe Zuwächse. Das Umsatz-Plus von 11,2 Prozent auf 1,69 Mrd. Euro ist insbesondere auf die steigende Nachfrage nach Rauchwarnmeldern zurückzuführen. Immer mehr Privatkunden investieren in die Sicherheit der eigenen vier Wände. Dies machte sich auch in der Einbruchmeldetechnik bemerkbar, die ein deutliches Umsatzwachstum von 7,4 Prozent (741 Mio. Euro) verzeichnete.
Spürbare Zugewinne erzielten außerdem die Sprachalarmanlagen (+ 5,6 Prozent auf 95 Mio. Euro) und Video-Überwachungstechniken (+ 5,1 Prozent, rund 473 Mio. Euro). Die Bereiche Zutrittssteuerung (+ 2,8 Prozent auf 293 Mio. Euro), Rufanlagen (+ 3,3 Prozent auf 155 Mio. Euro) und sonstige Sicherungssysteme (+ 2,3 Prozent auf 266 Mio. Euro), zu denen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sowie Flucht- und Rettungswege zählen, konnten das Vorjahresergebnis ebenfalls übertreffen.
Die grafische Darstellung in höherer Auflösung finden Sie hier.
Für bestimmte Anwendungsbereiche, z.B. in Kitas oder Pflegeeinrichtungen, existieren häufig keine bauaufsichtlichen Vorgaben in den allgemeinen Rechtsvorschriften, die präzise die Anforderungen an die Branderkennung und Brandmeldung definieren. Betreiber und Behörden sind vielfach im Unklaren darüber, welche Systeme eingesetzt werden dürfen und dem Schutzbedürfnis vor Ort gerecht werden.
Speziell für die o.g. Anwendungsbereiche hat der BHE die Hausalarmrichtlinie Typ B erstellt. Sie ermöglicht eine rechtssichere und schutzzielgerechte Lösung und wird immer öfter als Ausschreibungsgrundlage verwendet.
Anfang 2016 wurde ein Antrag zur Normierung solcher Hausalarm- bzw. Brandwarnanlagen bei der DKE eingereicht. Der mit der Ausarbeitung der Norm beauftragte Arbeitskreis hat bereits zweimal getagt und verwendet die BHE-Richtlinie als Grundlage. Die Veröffentlichung des ersten Normen-Entwurfs ist kurz vor der Verabschiedung.
Die vollständige Hausalarm-Richtlinie kann kostenlos von der BHE-Homepage unter www.bhe.de/Richtlinien-Hausalarm heruntergeladen werden.
Als Lösungsanbieter für automatisierte Gebäudehüllen stellte Essmann auf derFensterbau Frontaledie EasyDrive/2-Technologie für eine breite Palette seiner Antriebsbaureihen vor, darunter Ketten- und Verriegelungsantriebe sowie – neu hinzugekommen – Linearantriebe. Als Teil eines integralen Steuerungskonzeptes lassen sich so Fassadenelemente in die Gebäudeautomation einbinden:
Die neue EasyDrive-Generation basiert auf den etablierten Antrieben mit den bekannten Grundfunktionen, die sich elektronisch an die jeweiligen Projekte anpassen lassen. Dazu zählen wesentliche Parameter wie Hub, Kraft und Geschwindigkeit. Hinzu gekommen sind nun Funktionen, die individuell konfigurierbar sind und für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sowie die tägliche Lüftung benötigt werden. So lässt sich beispielsweise ein Einklemmschutz parametrieren. Soft-Anlauf und einstellbare Dichtschlussentlastung schonen zusätzlich Antriebe und Beschläge.
Ferner verfügt jeder EasyDrive/2-Antrieb über zwei Anschlussklemmen, um mehrere Elemente ohne großen Aufwand direkt miteinander koppeln und synchronisieren zu können.
Weitere Informationen zu EasyDrive/2-Antrieben können perE-Mail an Essmannangefordert werden.
Bei der fachgerechten Planung und Projektierung von Anlagen der Sicherungstechnik kommt der umfassenden Dokumentation besondere Bedeutung zu.
Mit Hilfe der BHE-Symbole für Sicherungstechnik können Fachunternehmen selbst hochkomplexe technische Systeme einfach in Plänen darstellen. Die Symbole wurden vollständig überarbeitet, neu gestaltet und um neue Symbole ergänzt (z.B. RWA). Sie sind thematisch unterteilt in die verschiedenen sicherheitstechnischen Sparten und liegen in den Dateiformaten dwg, dxf, tif, bmp und pdf vor.
Der neue Prospekt enthält eine Übersicht aller Symbole sowie Preisangaben. Unter www.bhe.de/symbole-cd kann der Import mit einer Auswahl von Symbolen getestet werden.
Die Entwicklung des Umsatzes für elektronische Sicherungstechnik in Deutschland von 2013 bis 2015 (Quelle: BHE/ZVEI)
Um 7,8 Prozent stieg der Gesamtumsatz im Markt der elektronischen Sicherungstechnik im Jahr 2015. Die rund 3,71 Mrd. Euro markieren einen neuen Bestwert. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Markterhebung des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. und des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI).
Juli 2016. Besonders hohe Zuwächse erzielte die Brandmeldetechnik. „Ein Umsatz-Plus von 11,2 Prozent auf 1,69 Mrd. Euro ist ein herausragendes Ergebnis“, bestätigt Norbert Schaaf, Vorstandsvorsitzender des BHE. Dieser besonders starke Anstieg ist laut BHE auf die beachtliche Nachfrage nach Rauchwarnmeldern zurückzuführen.
Auch der Zuwachs von 7,4 Prozent (741 Mio. Euro) in der Einbruchmeldetechnik ist bemerkenswert. „Der Privatmarkt kommt in Bewegung. Immer mehr Privatkunden investieren in die Sicherheit der eigenen vier Wände“, erklärt Schaaf.
Eine deutliche Umsatzsteigerung erzielten außerdem die Sprachalarmanlagen (+ 5,6 Prozent auf 95 Mio. Euro) und Video-Überwachungstechniken (+ 5,1 Prozent, rund 473 Mio. Euro).
Die Bereiche Zutrittssteuerung (+ 2,8 Prozent auf 293 Mio. Euro), Rufanlagen (+ 3,3 Prozent auf 155 Mio. Euro) und sonstige Sicherungssysteme (+ 2,3 Prozent auf 266 Mio. Euro), zu denen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen oder Flucht- und Rettungswege zählen, konnten das Vorjahresergebnis ebenfalls übertreffen.
Die enge Verzahnung von Sicherheit, Energieeffizienz und Funktionalität präsentiert die ESSMANN GROUP am 23. Juni im Rahmen der Heinze ArchitekTOUR auf dem Gelände der Zeche Zollverein. In Halle 12 des Weltkulturerbes finden Besucher Gelegenheit, sich über integrierte Systemlösungen für Flachdach, Fenster und Fassade zu informieren.
Ob Lüftung oder Entrauchung, Schutz von Menschen und Maschinen oder Energieeffizienz: Von innovativen Tageslichtlösungen bis hin zu Konzepten für die Sicherung von Flucht- und Rettungswegen bietet die ESSMANN GROUP ein breit gefächertes Leistungsspektrum rund um die sichere Gebäudehülle an.
Unter dem Anspruch „Wir sehen das Ganze“ stehen neben der Erfahrung aus über 50 Jahren gewachsenem Know-how, auch moderne Planungs- und Berechnungstools zur Verfügung, mit denen die Gruppe sicherheitstechnischen und energieeffizienten Ansprüchen gleichermaßen gerecht wird. Damit begleitet sie ihre Kunden bereits in der Planungsphase als sachkompetenter Partner, um den individuellen Wünschen und Bedürfnissen umfassend gerecht zu werden. Neben dieser projekt- und kundenspezifischen Planung sowie Beratung bietet die ESSMANN GROUP ein flexibles Baukastensystem für ihre Produkte.
Stuttgart wurde vom 9. bis 11. Mai 2016 zur Hauptstadt der Feuerwehren und der Institutionen der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr. Dort trafen sich rund 600 Mitglieder und Gäste der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) zu ihrer Jahresfachtagung.
Mai 2016. In seiner Begrüßungsrede wies vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner auf die rasante Veränderung der gesellschaftlichen Struktur in der Bundesrepublik hin, die auch für den Brandschutz neues Denken und Handeln bedeute. „Wir erleben auf der einen Seite einen Zuwachs an jungen Menschen mit ausländischen Wurzeln und die damit einhergehenden sprachlichen und kulturellen Herausforderungen im Brandschutz und anderseits eine alternde Gesellschaft. Hier gehe es um Herausforderungen wie Singlehaushalte, Fahrlässigkeit im Umgang mit Brandgefahren und eingeschränkte Selbstrettungsfähigkeit“, sagte Aschenbrenner in Anwesenheit des baden-württembergischen Innenministers Reinhold Gall und Stuttgarts Bürgermeister Dr. Martin Schairer. Damit verbunden seien die sprachlichen und kulturellen Herausforderungen im Brandschutz. Hier sei die vfdb weiterhin gefragt, auf der Basis systematischer Analysen und Bewertungen Handlungskonzepte und Empfehlungen für die Brandschutzerziehung, den Vorbeugender Brandschutz und den Abwehrenden Brandschutz zu entwickeln. An die Politik appellierte Aschenbrenner, die notwendigen Ressourcen für die Forschung und Umsetzung der Konzepte bereit zu stellen.
Als erfreulich und begrüßenswert bezeichnete der vfdb-Präsident die vielfach bereits erfolgreichen Bemühungen der Feuerwehren und anderen Organisationen, junge Migranten in ihre Arbeit einzubeziehen. Hier gebe es noch ein großes Potenzial. Parallel zum Auftaktthema „Flüchtlinge“ veröffentlicht der Gemeinsame Ausschuss Brandschutzerziehung und -aufklärung von vfdb und DFV (Deutscher Feuerwehrverband) zusammen mit der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ zur Jahresfachtagung eine neue Informations-Plattform. Dort stellen bereits erste Feuerwehren anderen Wehren und Institutionen ihre Info-Materialien zur Brandschutzaufklärung zur Nutzung und als Anregung zur Verfügung. Dazu gehört auch einen Aufklärungsfilm in acht Fremdsprachen. ( www.rauchmelder-lebensretter.de/plattform-fluechtlinge )
In einer Plenarsitzung zum Auftakt der Veranstaltung stand am Nachmittag ein Referat des Leiters der Berufsfeuerwehr Frankfurt, Prof. Reinhard Ries, über das Thema „Ist unser Staat krisensicher – am Beispiel der Aufnahme von Flüchtlingen“ auf dem Programm. Ein Vortrag des Chefs der Berufsfeuerwehr München, Wolfgang Schäuble, beschäftigte sich mit der Flüchtlingssituation in der bayerischen Landeshauptstadt. Auch die Erfahrungen aus dem schweren Zugunglück im Februar in Bad Aibling standen auf dem Programm. Weitere Themen waren unter anderem der Vorbeugende Brandschutz, das Bahnprojekt Stuttgart 21, fluortensidfreie Löschschaummittel, Kritische Infrastrukturen, Kommunales Krisenmanagement und Digitalfunk. Auch ging es um Erfahrungen und Veränderungen im Zusammenhang mit dem neuen Beruf des Notfallsanitäters sowie um die Ergebnisse verschiedener Forschungsprojekte.
In der vfdb sind Anwender wie das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Johanniter, die Feuerwehren und Katastrophenschutzorganisationen mit wissenschaftlichen Institutionen und Leistungserbringern aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor vereint.
vfdb.de – Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.
Fachtagung am Mittwoch 2.03.2016 in Köln, Residenz am Dom.
Über den Arbeitskreis RDA Der RDA-Arbeitskreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe eines Anwenderleitfadens (www.rda-arbeitskreis.de) den Planern von Rauchschutz-Druck-Anlagen (RDA) wertvolle Hilfestellungen – insbesondere in Detailfragen – zu geben.
Die Mitglieder des RDA-Arbeitskreises sind u. a. RDAErrichter, Hersteller, Vertreter der Feuerwehren und Sachverständige, die teilweise auch Mitarbeiter der internationalen/nationalen Normungsgremien sind. Ziel des Arbeitskreises ist auch, das Thema RDA in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und auf Möglichkeiten sowie Planungs- und Ausführungsfehler hinzuweisen.
Informationen zur Fachtagung Ziel dieser Fachtagung des RDA-Arbeitskreises ist es, den Teilnehmern neue Erkenntnisse zum Themenkomplex „Rauchschutz-Druck-Anlagen“ zu vermitteln. Dabei steht der Praxisbezug im Vordergrund. Als Fachforum wird größter Wert auf Diskussionen und fachlichen Austausch gelegt.
Zielgruppen • Brandschutz- und Sicherheitsplaner, -sachverständige, -ingenieure • Brandschutzleiter und -beauftragte der Industrie, Dienstleistung und Behörden • Feuerwehren und Genehmigungsbehörden • Hersteller und Errichter von RDA
Agenda: Mittwoch, 2. März 2016 in Köln, Residenz am Dom
09:00 Begrüßung und Eröffnung | Alwine Hartwig, VdS Schadenverhütung GmbH
09:10 RDA Arbeitskreis – Historie und Entwicklung | Hans Esser, TÜV Rheinland Industrie Service GmbH
09:50 Baurechtliche Grundlagen , Anwendung von Planungsrichtlinien, Baurecht. Was muss im Brandschutzkonzept berücksichtigt und beschrieben werden? | Cemalettin Demirel, BPK Fire Safety Consultants GmbH & Co. KG
10:20 Diskussion
10:30 Kaffeepause
10:50 Fachplanung und baurechtliche Genehmigung Welche Hürden sind zu nehmen? Welche Fallen sind zu umgehen? „Die 10 Gebote“ für RDA:
11:40 Wirkprinzipbeschreibung und -prüfung von RDA, Zusammenspiel und Wechselwirkungen RDA und Gebäudetechnik | Andreas Wagner, Wagner Gebäudetechnik GmbH
12:10 Diskussion
12:20 Ein europäischer/nationaler Ausblick Was sagt die Norm? Zukunft der Bausätze? Systemzulassungen? Zuverlässigkeit von Systemen (Alternative zur Redundanz) | Dr. Horst Ermer, Mistral
12:50 Diskussion
13:00 Mittagspause
14:00 Umsetzung in der Praxis, Möglichkeiten der Umsetzung Bausätze und Modulbauweise Unterschiedliche Praxisbeispiele Fehler in der Umsetzung/Erkennen von Fehlern in der Planung | Dr. Horst Ermer, Mistral, Josef Schmittinger, SCHMITTINGER Brandschutztechnik
14:40 Diskussion
14:50 Prüfung von RDA durch Prüfsachverständige | Holger Mertens, TÜV Rheinland Industrie Service GmbH, Johannes Katemann, DEKRA Automobile GmbH
15:20 Diskussion
15:30 Instandhaltung | Josef Schmittinger, SCHMITTINGER Brandschutztechnik
15:50 Diskussion
16:00 Abschlusswort mit der Zukunft des RDA-Arbeitskreises | Holger Mertens, TÜV Rheinland Industrie Service GmbH
Anmeldung Für die Anmeldung nutzen Sie bitte das anhängende Formular und senden es uns per Post oder per Fax (0221 7766-499) zu. Sie können sich ebenfalls per E-Mail an fachtagung@vds.de oder online über www.vds.de/bzv anmelden. Nach Eingang der Anmeldung erhält der Teilnehmer eine Anmeldebestätigung. Die Anmeldebestätigung bitten wir am Veranstaltungstag mitzubringen. Zirka 3 Wochen vor der Veranstaltung versenden wir die Rechnung. Sollte ein angemeldeter Teilnehmer verhindert sein, so kann eine andere Person teilnehmen. Diese sollte uns möglichst frühzeitig benannt werden. Hier finden die das Anmeldeformular zur Fachtagung.
Teilnahmegebühr 320,– € zzgl. MwSt. In der Teilnahmegebühr sind die Kosten für Pausengetränke und Mittagessen enthalten.
Stornierungen Schriftliche Stornierungen sind bis 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei möglich. Bei einer späteren Abmeldung oder Nichterscheinen ist die volle Teilnahmegebühr zu entrichten. Maßgebend ist der Zeitpunkt des schriftlichen Eingangs der Stornierung. Bei einer Absage der Veranstaltung durch VdS erstatten wir die schon gezahlte Teilnahmegebühr zurück. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht. Gerichtsstand ist Köln. Aus organisatorischen Gründen behalten wir uns Programmänderungen vor.
Betriebliche Brandschutzbeauftragte sind die zentralen Ansprechpartner für alle Brandschutzfragen im eigenen Unternehmen. Sie unterstützen und beraten die Geschäftsführung bzw. Verwaltungsleitung und können grundsätzlich in jedem Betrieb und jeder Einrichtung bestellt werden. In Unternehmen mit erhöhter Brandgefahr kann ihr Einsatz gesetzlich vorgeschrieben sein.
Der 7-tägige BHE-Lehrgang im Februar 2016 bietet eine kompakte, praxisorientierte und zielgerichtete Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten und folgt hierbei den strengen Vorgaben der aktuellen und bundesweit anerkannten vfdb-Richtlinie 12-09/01: 2014-11. Der Referent Dr. Wolfgang J. Friedl zählt zu den führenden Brandschutz-Experten. Bereits zertifizierte Brandschutzbeauftragte können einzelne Module der Veranstaltung zur Fortbildung wählen und sich auf den neuesten Stand der Technik bringen.
Bereits zum 4. Mal lädt VdS im Dezember zu dem internationalen Branchenevent ins Rheinland. Die einzigartige Mischung aus Brandschutzfachmesse und sechs einschlägigen Fachtagungen bietet Fachleuten und Interessierten die Möglichkeit zu umfassender Information und intensivem Austausch. Über 80 Aussteller präsentieren auf der Messe Produkte, Lösungen und Innovationen.
Die neue Rauchwarnmeldergeneration Genius Plus von Hekatron kommuniziert mit Smartphones. Dies eröffnet sowohl Endanwendern als auch Fachbetrieben neue Perspektiven. Eine Home App informiert über den Zustand des Melders während eine Pro App zur Wartung dient.
Neben permanenter Selbstüberwachung, Verschmutzungsprognose, integrierter Echtzeituhr und vielfältigen Möglichkeiten zur Funkvernetzung können die neue Rauchwarnmelder dank Smartsonic mit Smartphones kommunizieren – egal, ob Android-Gerät oder iPhone. Diese akustische Übertragungstechnologie stellt mittels intelligenter Frequenzmodulationsverfahren eine hohe Übertragungsqualität sicher, selbst in Einsatzbereichen oder Umgebungsbedingungen mit lauten Umgebungsgeräuschen. Auf Knopfdruck geben die intelligenten Melder alle wichtigen Daten vom Batteriezustand bis zum Verschmutzungsgrad an das mit der entsprechenden App ausgestattete Smartphone weiter. Auf diese Weise kann der Endanwender mittels der Genius Home App eine einfache Melder-Diagnose durchführen.
Die Genius Pro App für Errichter kann noch einiges mehr. Mit ihrer Hilfe absolviert der Facherrichter seine jährlichen Wartungstermine zukünftig wesentlich schneller, er kann digitale Wartungsprotokolle direkt auf dem Smartphone erstellen, archivieren und per E-Mail, Messenger oder auf anderen Wegen verschicken. Der Einsatz der Genius Pro App bietet ihm ganz neue Möglichkeiten, bei der Wartung professionell und mit hoher Technologiekompetenz aufzutreten. Zudem verfügt der Profi mit der Genius Pro App über einfache Diagnosemöglichkeiten, die seinen Ansprüchen entsprechend weit umfangreicher sind als die Möglichkeiten, die die Genius Home App dem Endanwender bietet.
Eine wertvolle Ergänzung zur App bietet das an eine Pflückerstange montierbare Prüfgerät Genius. Mit seiner Hilfe kann der Wartungstechniker die Testtaste des an der Decke montierten Rauchwarnmelders drücken und so die Datenübertragung einleiten. Es hat eine spezielle Halterung, in der das Smartphone während des Tests unmittelbar neben dem Rauchwarnmelder positioniert werden kann. Zusätzlich lassen sich mit dem Prüfgerät Genius-Rauchwarnmelder in einem Sockel an der Zimmerdecke montieren und bei Bedarf wieder demontieren. Auch eine Klebepadmontage neuer Rauchwarnmelder ist mit dem Prüfgerät einfach und ohne Leiter möglich.
Auf dem USI Campus in Lugano fand am 1. September 2015 das „Smart City“- Technologie-Forum statt. Bildquelle: STG-BEIKIRCH[/caption]Automatische Klima- und Lichtsteuerung, zentral gesteuerter Einbruchschutz oder Feuer- und Rauch- bis hin zu Überflutungs- und Erdbebenalarm. Die Zukunft sieht intelligente Gebäude und Städte vor, die sowohl äußerst energieeffizient sind, als auch mehr Sicherheit und Komfort bieten. Die schweizerische Stadt Lugano will diese Entwicklung in Form eines „Smart City“-Projekts vorantreiben. Den Auftakt bildete das „Smart City“-Technologie-Forum am 1. September 2015 auf dem USI Campus in Lugano. Die ESSMANN GROUP sowie weitere Vertreter der IP500 Alliance und Hersteller aus der ganzen Welt präsentierten und diskutierten dort moderne Anwendungen für intelligente Gebäude und Städte.
STG-BEIKIRCH, ein Unternehmen der ESSMANN GROUP, ist Gründungsmitglied der IP500-Initiative, die sich aus international führenden Herstellern, Anwendern und Betreibern zusammensetzt. Im Rahmen des Technologie-Forums wurden eine Lichtkuppel sowie ein Fassadenelement vorgestellt, die in ein IP500-Netzwerk eingebunden sind. Beide Produkte werden darüber angesteuert, d. h. geöffnet und geschlossen.
Auslöser sind weitere Komponenten innerhalb der IP500-Plattform, z. B. Bedientaster oder Sensoren. Diese registrieren Klimaänderungen oder auch Katastrophen wie Überflutung oder Erdbeben und senden die Daten an das Netzwerk. Die dort eingehenden Informationen lösen entsprechende Reaktionen aus – das Öffnen von Entrauchungsklappen wie die Lichtkuppel oder die Anzeige von Fluchtwegen.
Drahtlose Kommunikation zwischen Netzwerkkomponenten
Für ein reibungsloses Funktionieren müssen die einzelnen Komponenten der verschiedenen Hersteller miteinander kommunizieren. Die Kommunikationsplattform IP500 gewährleistet eine drahtlose, herstellerneutrale und sichere Datenübertragung per Funk, die bei Bedarf auch über das Internet weitergegeben werden kann.
IP500-Standard für sicherheitsrelevante Anwendungen
Den IP500-Standard definierte und entwickelte die 2006 gegründete IP500 Alliance. Ziel ist die Erarbeitung einer sicheren und zuverlässigen Lösung, um unterschiedliche Produkte in der Gebäudeautomation und im „Internet der Dinge“ vollständig interoperabel agieren zu lassen. Das Ergebnis ist ein Standard, der internationale Sicherheitsvorschriften wie DIN EN 54-25 oder DIN EN 50131-5-3, aber auch VdS-Zertifizierungen erfüllt.
Er gewährleistet die sichere und drahtlose Kommunikation und Steuerung von Geräten und Komponenten auch in sicherheitsrelevanten Anwendungen, z. B. Brand- oder Einbruchschutz. STGBEIKIRCH, aber auch die anderen Mitglieder der IP500 Alliance gehen davon aus, dass die drahtlose, funkbasierte Kommunikation einhergehend mit den Industrie-4.0-Entwicklungen weltweit ansteigen wird. Entsprechend zunehmen wird auch die Bedeutung von funkvernetzten Sensoren und Aktoren als Basis für eine intelligente Gebäudeautomation.
Automatische Klima- und Lichtsteuerung, zentral gesteuerte Alarm- und Fluchtsysteme bei Feuer, Rauch, Überflutung oder Erdbeben. Die Zukunft sieht intelligente Gebäude und Städte vor, die sowohl äußerst energieeffizient sind, als auch mehr Sicherheit und Komfort bieten.
STG-BEIKIRCH, ein Unternehmen der ESSMANN GROUP, beteiligt sich dabei intensiv an der Entwicklung eines weltweiten zuverlässigen Standards für sicherheitsrelevante intelligente Anwendungen in Gewerbe-, Industrie- oder Verwaltungsbauten sowie „Smart Homes“.
Als Gründungsmitglied der internationalen IP500 Alliance erarbeitet das Unternehmen gemeinsam mit anderen Mitgliedern und Partnern wie Siemens, Bosch oder Honeywell die erste drahtlose, herstellerunabhängige und sichere Kommunikationsplattform für eine umfassende Gebäudeautomation. Das sogenannte IP500-Netzwerk basiert darauf, dass unterschiedliche Produkte in der Gebäudeautomation und im „Internet der Dinge“ vollständig interoperabel miteinander agieren. Zudem erfüllt der IP500-Standard internationale Sicherheitsvorschriften wie DIN EN 54-25 oder DIN EN 50131-5-3 sowie VdS-Zertifizierungen.
Störungsfreie Kommunikation von sicherheitsrelevanten Komponenten
Für das IP500-Netzwerk entwickelte STG-BEIKIRCH die Ansteuerung und dazugehörige Elektronik für Produkte wie Lichtkuppeln oder Fensterantriebe. In das sichere, drahtlose Netzwerk integriert, kommunizieren sie dort mit anderen Komponenten wie Bedientaster oder Sensoren, die Klimaänderungen oder auch Katastrophen wie Überflutung oder Erdbeben registrieren und die Daten an die Steuerzentrale senden. Die dort eingehenden Informationen lösen entsprechende Reaktionen aus, z. B. das Öffnen der Lichtkuppel oder die Anzeige von Fluchtwegen.
Produktpräsentation beim „Smart City“-Technologie-Forum in Lugano
Erstmals vorgestellt wurden die IP500-konforme Lichtkuppel sowie ein Fassadenelement der ESSMANN GROUP beim „Smart City“-Technologie-Forum im schweizerischen Lugano am 1. September 2015. Hier präsentierten und diskutierten Vertreter der IP500 Alliance sowie Hersteller aus der ganzen Welt moderne Anwendungen für intelligente Gebäude und Städte. „Die Entwickler von STG-BEIKIRCH und der anderen Mitglieder der IP500 Alliance wollen mit IP500 einen weltweiten Industriestandard etablieren, der eine durchweg störungsfreie, funkbasierte Kommunikation von sicherheitsrelevanten Produkten gewährleistet und energieeffizient sowie mit geringem Installations- und Kostenaufwand verbunden ist“, erklärt Wolfgang Fries, Fachberater für Architekten. „Der IP500-Standard erfüllt alle diese Anforderungen an eine zuverlässige und flexible intelligente Gebäudeautomation.“
Die Übersicht umfasst über 51 Anlagen von 20 Anbietern, die ihre Produkte im deutschsprachigen Raum vertreiben.
Markttransparenz als Entscheidungshilfe: Unser Download bietet Ihnen anhand detaillierter Kriterien in einer Gesamtmatrix die Möglichkeit, verschiedene Systemlösungen untereinander zu vergleichen.
Alle Anbieter, die in dieser Marktübersicht enthalten sind, finden Sie unten aufgelistet – vom Firmenname führt dabei ein Link jeweils direkt zu den Angaben im Branchenverzeichnis.
Abgefragt wurden sämtliche Kriterien, die für eine fundierte Entscheidung bei der Auswahl einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage relevant sind. Hierzu zählen sowohl allgemeine Angaben zum jeweiligen System als auch konkrete Angaben zu dessen Leistungsmerkmalen. Außerdem finden Sie Angaben zu produktspezifischen Besonderheiten.
Allgemeine Angaben
Kurzbeschreibung
Produkteinordnung
Zertifizierungen
Preisspanne (Euro, netto)
Steuerzentrale
Max. Anzahl RWA-Gruppen
Max. Anzahl Lüftergruppen
Max. Anzahl RWA-Taster
Max. Anzahl Rauch-/Wärmedifferenzialmelder
Max. Anzahl Lüftertaster
Melder anderer Hersteller anschließbar
Signaleingänge
Signalausgänge
Ausgangsspannung (V)
Max. Ausgangsstrom (A)
Max. Leistung Trafo/Akku (VA/Ah)
Standby-Leistung (W)
Notstrombetrieb
Betriebsdauer mit Batterie
Akkuüberwachung
Leitungsüberwachung der Melderkreise
Leitungsüberwachung der Antriebe
Einzelabsicherung der Motorgruppen
Rauchmelderrücksetzung
Laufrichtung der Antriebe bei Alarm variabel einstellbar
Schaltbare Sicherheitsfunktionen
Integrierte Lüftungskomfortfunktionen
Wartungsintervallanzeige
Anschluss Alarmmittel
Steckplätze für Erweiterungsmodule
Optische Betriebs- und Störungsanzeige
Schutzart (IP-Klasse)
Temperaturbereich (von, bis in °C)
Gehäusematerial
Zubehör
Öffnungssysteme
Spindelantriebe
Hub (von, bis in mm)
Zugkraft (N)
Druckkraft (N)
Hubkraft (N)
Laufzeit (s – mit Bezugsgröße)
Max. Stromaufnahme (A)
Anfahrgeschwindigkeit (mm/s)
Schutzart (IP-Klasse)
Temperaturbereich (von, bis in °C)
Kettenantriebe
Druckkraft (N)
Zugkraft (N)
Hublänge (von, bis in mm)
Schubgeschwindigkeit (mm/s)
Laufzeit (s – mit Bezugsgröße)
Leistungsaufnahme (W)
Stromaufnahme (A)
Mind. Flügelbreite (mm)
Flügelhöhe (mm)
Schutzart (IP-Klasse)
Temperaturbereich (von, bis in °C)
Sonstige Antriebsarten
Hinweis: Die Daten in der Marktübersicht basieren auf Angaben der Hersteller.
Für die Richtigkeit übernimmt die Redaktion keine Gewähr.
Es gilt die jeweils aktuelle Marktübersicht. Frühere Versionen sind damit hinfällig und werden auf Sicherheit.info nicht weiter angeboten.
Laden Sie die komplette Marktübersicht mit allen Detailangaben als XLS-Datei kostenlos herunter:
Modulare Rauchschutz-Druckanlagen für rauchfreie Rettungswege
Die modular aufgebauten Rauchschutz-Druckanlagen (RDA) von STG-BEIKIRCH sorgen in Gebäuden mit bis zu 14 Stockwerken sowie Sonderbauten für rauchfreie Rettungswege. Dazu zählen Treppenräume als Fluchtweg in Hochhäusern ebenso wie Feuerwehraufzugsschächte für den Löscheinsatz der Feuerwehr. Für unterschiedlichste Gebäudeanforderungen können die benötigten Funktionseinheiten flexibel miteinander kombiniert werden.
Dank des standardisierten Aufbaus ist die modulare RDA einfach zu projektieren und kurzfristig verfügbar. Für die Inbetriebnahme und Konfiguration der Anlage ist keine besondere Ausrüstung erforderlich. Die einzelnen Module können mit dem integrierten Joystick konfiguriert werden. Die stern- oder ringförmige Verbindung der Funktionseinheiten erfolgt über eine sichere BUS-Leitung.
Modulares Baukastenprinzip Funktionseinheit 1 fungiert hierbei als Basis. Sie nimmt alle wesentlichen Informationen zur RDA-Auslösung und Druckregelung auf und steuert den Zuluftventilator (Funktionseinheit 2, redundant möglich). Über die Funktionseinheiten 3 und 4 lassen sich Abströmöffnungen mit 24-V-DC-Antrieben sowie Federrücklaufantrieben ansteuern. Bei der Abströmung über einen Abströmschacht kann zusätzlich noch die Funktionseinheit 5 (Abströmungsregelung) in Verbindung mit Funktionseinheit 2 (redundant möglich) eingesetzt werden, um die Durchströmungswiderstände des Abströmschachtes auszugleichen.
Über die Funktionseinheit 6 lässt sich jede Ausführung um Ansteuerungen von Türschließern erweitern. Ebenfalls eingebunden werden können Ventilatoren unterschiedlicher Leistung und unterschiedlicher Ansteuerung – ganz einfach durch die Integration verschiedener Varianten der Funktionseinheit 2. Weitere anforderungsspezifische Anpassungen ergeben sich durch Direktanlauf, Stern-Dreieck, Sanftanlauf oder Frequenzumrichter zur Ansteuerung der Ventilatoren.
Lebensrettende Rauchfreihaltung – aktiv oder passiv geregelt Die Rauchfreihaltung von Flucht- und Rettungswegen erfolgt durch Überdruck. Um diesen Überdruck zu regeln, werden die Druckdifferenzen zwischen dem Flucht- und Rettungsweg und der Außenumgebung ausgewertet und die Ventilatoren über Frequenzumrichter und/oder motorische Klappen aktiv angesteuert. Eine Kombination der modularen RDA mit passiven, selbsttätig regelnden Klappen ist ebenfalls möglich.
Zum standardgemäßen Leistungspaket der modularen RDA zählen neben den Funktionseinheiten 1 bis 6 auch Ventilatoren, Abström- und Druckregelklappen, Rauchmelder, Druckknopfmelder,
Drucksensoren für die Differenzdruckregulierung, Sirenen und Blitzleuchten. Diese liefert STG-BEIKIRCH mit kompletter RDA-Regelung sowie Frequenzumrichter.
Weiteres Zubehör kann je nach Anforderung zusätzlich integriert werden.
Markttransparenz als Entscheidungshilfe: Unser Download bietet Ihnen anhand detaillierter Kriterien in einer Gesamtmatrix die Möglichkeit, verschiedene Systemlösungen untereinander zu vergleichen.
Alle Anbieter, die in dieser Marktübersicht enthalten sind, finden Sie unten aufgelistet – vom Firmenname führt dabei ein Link jeweils direkt zu den Angaben im Branchenverzeichnis.
Marktübersicht
Abgefragt wurden sämtliche Kriterien, die für eine fundierte Entscheidung bei der Auswahl eines Brandmeldesystems relevant sind. Hierzu zählen sowohl allgemeine Angaben zum jeweiligen System als auch konkrete Angaben zu dessen Leistungsmerkmalen. Außerdem finden Sie Angaben zu produktspezifischen Besonderheiten.
Allgemeine Angaben
Produktname
Kurzbeschreibung
Zertifizierungen
Systemaufbau
Zentralennetzwerk möglich
Kombinierte Anlagen BMA/EMA
Vernetzung
Abgesetztes Bedienfeld
Anzahl Bedienebenen
Ferndiagnose/Fernbedienung
Löschanlagenansteuerung
Max. Anz. Übertragungseinrichtungen
Leistungsmerkmale
Max. Anzahl Stichleitungen
Max. Leitungslänge Stichleit. (m)
Max. Anzahl Ringe
Max. Leitungslänge Ringleitung (m)
Max. Anzahl Stichleitungen im Ring
Max. Anzahl Teilnehmer
Max. Anzahl Melder
Art der Melder
Melderadressierung
Max. Anzahl Steuermodule f. Brandfallsteuerung
Steuerung von Fremdgeräten
Sonstige Ausgänge
Ausgänge überwacht
Sonstige Eingänge
Datenschnittstellen
Max. Anzahl Kundentexte
Lageplantableau
Programmierung
Integration in übergeordnete Managementsysteme
Zugriffsschutz
Ereignisspeicher (Max. Anzahl Ereign.)
Druckeranschluss
Selbsttest der Funktionsfähigkeit
Hinweis: Die Daten in der Marktübersicht basieren auf Angaben der Hersteller. Für die Richtigkeit übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Es gilt die jeweils aktuelle Marktübersicht. Frühere Versionen sind damit hinfällig und werden auf Sicherheit.info nicht weiter angeboten.
Umsatz für elektronische Sicherungstechnik erreicht neuen Bestwert
Der Markt für elektronische Sicherheitstechnik erzielte im Jahr 2014 einen neuen Spitzenwert. Nach Angaben des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. belief sich der Gesamtumsatz auf rund 3,18 Mrd. Euro – das beste Ergebnis seit Beginn der Messungen und ein deutliches Wachstum von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
„Von dem Umsatz-Plus profitieren alle Fachbereiche der Sicherheitstechnik“, so Norbert Schaaf, Vorstandsvorsitzender des BHE. Besonders deutlich fiel der Zuwachs in der Videoüberwachungstechnik aus. Hier wurde eine Umsatzsteigerung von 4,2 Prozent auf 448 Mio. Euro erreicht. Spürbare Zugewinne erzielten auch die Brandmeldetechnik (+ 4,0 Prozent auf 1,42 Mrd. Euro), die Sprachalarmsysteme (+ 3,7 Prozent auf 84 Mio. Euro) und die Zutrittssteuerung (+ 3,3 Prozent auf 282 Mio. Euro).
„Das steigende Interesse an elektronischer Sicherheitstechnik ist unter anderem auf die wachsende Nachfrage am Privatmarkt zurückzuführen“, erklärt Dr. Urban Brauer, Geschäftsführer des BHE. „So ist es wenig überraschend, dass die Einbruchmeldetechnik auch weiterhin ihre Umsätze steigern kann. Ein Plus von 3 Prozent auf 693 Mio. Euro ist eine neue Bestmarke“, so Brauer weiter.
Von der guten Geschäftslage profitieren auch die Anbieter sonstiger elektronischer Sicherungssysteme (+ 3,6 Prozent auf 258 Mio. Euro), wie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen oder Flucht- und Rettungswegen.
Der Hotspot der Brandschutz-Branche – BHE-Fachkongress Brandschutz 2015: Am 24./25. März 2015 findet in Fulda zum 5. Mal der renommierte BHE-Fachkongress Brandschutz statt. Mit 450 Teilnehmern bei restlos ausgebuchten Veranstaltungen hat sich die Fachtagung eindrucksvoll am Markt etabliert und sich zu einem Hotspot der Brandschutz-Branche entwickelt.
Zum Abschluss findet am 25. März eine BHE/GIT-Podiumsdiskussion mit Experten statt, moderiert von GIT SICHERHEIT – zu einem brisanten Thema: Fernzugriff und Fernservice bei Brandmeldeanlagen.
Die Teilnehmer erwartet wieder ein hochkarätiges Vortragsprogramm mit neutralen Fachvorträgen über erprobte Anwenderkonzepte, technisches Know-how und neueste Normen. Vorgestellt werden insbesondere die Themenbereiche Brandmeldetechnik, Sprachalarmierung, RWA-Systeme sowie Flucht- und Rettungswege.
Die vortragsbegleitende Ausstellung bietet außerdem Kontaktmöglichkeiten zu namhaften Anbietern von Brandschutzlösungen. Neueste Technologien können direkt vor Ort begutachtet werden. Teilnehmer bezeichnen den BHE-Fachkongress deshalb als ideale Plattform für einen umfassenden Wissenstransfer.
Branchenübergreifend werden neben Errichtern und Planern auch Brandschutzbeauftragte (aus Industrie- und Logistikunternehmen, Speditionen, Banken, Versicherungen, Gewerbe, Hotels etc.) sowie Entscheider in Baubehörden mit dem Kongress angesprochen.
Alle Informationen zum Fachkongress finden Sie unter folgendem Link
Mit ESSplanhp wird die Auswahl und Konfiguration von ESSMANN Lichtkuppeln und dem passenden Zubehör noch einfacher. Bisher bekannt unter dem Namen ESSMANN Lichtkuppel-Konfigurator, gehört ESSplanhp nun zu unserer innovativen Systemplattform ESSplan.Aktuelle Zugangsdaten bleiben auch weiterhin bestehen, so dass sich alle Nutzer wie gewohnt schnell und unkompliziert einloggen können. Für alle die noch keine Zugangsdaten haben, ist dies ganz einfach über eine kurze Registrierung möglich.
Ihr Mehrwert: Technische Plausibilität, tagesaktuelle Informationen, blitzschnelle Angebote.
Informieren Sie sich hier zu den Vorteilen von ESSplanhp.
Auf dem Messestand kann der Besucher die einzigartige Produkt- und Servicekette von ESSMANN und STG-BEIKIRCH visuell erleben.
Auf der BAU 2015 zeigen die Unternehmen ESSMANN und STG-BEIKIRCH, wie sich ganzheitliches Denken praktisch umsetzen lässt – von Produktinnovationen über intelligente Planungstools und Serviceangebote bis hin zu Systemlösungen für die automatisierte Gebäudehülle.
Neue Philosophie „Wir sehen das Ganze“
Um den komplexen Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden, wird ganzheitliches Denken immer wichtiger. Das zeigt sich auch im Trend zur Automatisierung der Gebäudehülle. So werden Lösungen für Licht, Luft, Sicherheit und Energieeffizienz zunehmend als Teil der Gebäudeleittechnik betrachtet. Mit ihrer neuen Philosophie „Wir sehen das Ganze“ setzt die ESSMANN GROUP mit den Unternehmen ESSMANN und STG-BEIKIRCH genau an diesem Punkt an.
Als richtungsweisender Systemanbieter für die Gebäudehülle arbeitet die Unternehmensgruppe schon jetzt ganzheitlich – mit einer am Markt einzigartigen Wertschöpfungs- und Servicekette bestehend aus Engineering, Produktion, Montage und Maintenance. Kombiniert mit der jahrelangen Erfahrung und dem weitreichenden Know-how wird Partnern damit ein einmaliger Mehrwert geboten.
Die optimale Kombination von Planen, Bauen, Automatisieren und Betreuen
Die Gebäudehülle ist Teil der Gebäudesystem-technik – das ist die Sichtweise, unter der die Gruppenunternehmen ESSMANN und STG-BEIKIRCH Produkte und Systemlösungen entwickeln. Denn die Gebäudehülle beeinflusst die Sicherheit von Menschen und Anlagen, die energetische Performance des Gebäudes sowie die Produktivität der Menschen, die darin arbeiten. Mit ihren perfekt aufeinander abgestimmten Systemlösungen bieten ESSMANN und STG-BEIKIRCH eine einzigartige Lösungskompetenz, mit der Kunden und Partner besser planen und einfacher konfigurieren können und zudem umfassend betreut und nachhaltig beraten werden.
Wie das in der Praxis aussieht, demonstrieren beide Unternehmen mit zahlreichen Innovationen auf der BAU 2015.
Die Stärke und moderne Ausrichtung der Unter-nehmensgruppe spiegelt sich auch auf dem Messestand und in dem neuen Corporate Design wider.
Einige der Produkthighlights:
Modulzentrale MZ3: Das Steuerungssystem für elektromotorischen Rauchabzug und natürliche Lüftung zeichnet sich durch seine hohe Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit aus.
Intelligente Antriebe: Mit der EasyDrive/2-Technologie bringt STG-BEIKIRCH eine neue Generation elektromotorischer Fensterantriebe auf den Weg.
Systemlösungen für das Flachdach: ESSMANN präsentiert neue Durchsturzsicherungssysteme, eine moderne Verdunkelungsanlage und energieeffiziente Doppelklappen.
Erleben Sie erstmals auf dem Messestand diese und weitere Produktneuheiten, innovative Lösungen sowie die Vielfalt des Produktsortiments in Halle C1, Stand 328.
Auf rund 85.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche können sich die Fachbesucher über neueste Sicherheitslösungen informierten. (Bild: Messe Essen/Rainer Schimm)
Zu ihrem 40-jährigen Jubiläum zeigt die Security Essen Innovationen für zivile Sicherheit und Brandschutz. Die Messe umfasst erstmals mehr als 40 Marktsegmente und beleuchtet in 100 Vorträgen die neusten Branchentrends.
Mehr als 1.000 Aussteller aus rund 40 Nationen machen die Messe Essen vom 23. bis 26. September 2014 erneut zum globalen Markt für zivile Sicherheit und Brandschutz. Die mehr als 40 Marktsegmente – von der mechanischen und digitalen Sicherungstechnik über Brandschutz und Videoüberwachung bis zur IT-Sicherheit und Terrorprävention – bieten einen umfassende Marktüberblick, zu dem erneut rund 39.000 Fachbesucher aus mehr als 110 Ländern erwartet werden.
Alle zwei Jahre demonstriert die internationale Fachwelt für zivile Sicherheit und Brandschutz in der Messe Essen ihre Innovationskraft hinsichtlich aktueller Herausforderungen. So stellt der Themenpark ITSecurity in Halle 5 neueste Technologien für den Kampf gegen Cyberattacken, Lauschangriffe und Wirtschaftsspionage vor.
Erstmals widmet sich die internationale Fachmesse auch dem neuen Trend Global Travel Security – mit Lösungen für den Schutz von Mitarbeitern und Unternehmens- Knowhow bei Auslandsreisen (Security Forum II, Halle 7).
Die Hallen der Security Essen werden 2014 folgenden Schwerpunkten gewidmet sein:
Das Topthema Brandschutz beleuchtet die Security Essen erneut in gleich zwei Hallen (1 und 7): Das Spektrum der Produktneuheiten für den mobilen, baulichen und anlagentechnischen Brandschutz reicht dabei von der Rauchmelder-Fernkontrolle über intelligente digitale Alarmierungssysteme bis zum emissionsfreien Einsatzfahrzeug.
Live-Vorführungen auf dem Thementag Brandschutz am 25. September runden das Messeangebot ab. Aussteller demonstrieren dort unter anderem den Einsatz neuer Aresol-Löschsysteme für Feuerlöschanlagen, Brandunterdrückungsanlagen gegen beginnende Explosionen sowie neue Nebelsysteme für die zerstörungsfreie Brandsimulation von Tunnel- und Großbränden.
Sicherheitsdienstleister wachsen
2014 werden die Sicherheitsdienstleister noch stärker in Essen vertreten sein: Die Sonderschau „Schutz, Sicherheit & Service“ zieht deshalb in die größere Halle 6 in unmittelbare Nähe zu den Sicherheitsfahrzeugen um. Hier werden unter anderem acht Mitgliedsunternehmen der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e. V. (BDGW) an einem Gemeinschaftsstand aktuelle Trends beleuchten. Zum ersten Mal werden auch sieben Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW) gemeinsam auftreten.
Aktuelle Vorträge
Mit einem hochkarätigen Fachprogramm fördert die Security Essen auch 2014 wieder den fachlichen Austausch zwischen Herstellern, Entwicklern und Anwendern. In rund 100 Vorträgen und Expertenrunden geben Branchenfachleute ihr Wissen aus erster Hand weiter.
Das Security Forum I (Halle 5) beleuchtet aktuelle Branchentrends – unter anderem aus den Bereichen Alarmanlagen, mechanische Sicherungstechniken, Sicherheits- Management und Terrorabwehr. Das Security Forum II (Halle 7) widmet sich unter anderem Themenbereichen wie Security Research, Brandschutz und Public Security.
Karriereplanung
Nach der erfolgreichen Premiere vor zwei Jahren geht der Tag der Aus- und Weiterbildung auf der Security Essen in die zweite Runde: Am ersten Messetag können sich Schüler, Quereinsteiger und Studierende über Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsperspektiven in der Sicherheitswirtschaft informieren.
Erstmals wird es auf der Security Essen 2014 Messerundgänge für Planer, Architekten, Ingenieure sowie Vertreter der Immobilienwirtschaft geben. An jedem Messetag werden Führungen zu den Themenbereichen Sicherheit und Brandschutz angeboten. Durchführender Partner ist die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ).
Offline und online orientiert
Den optimalen, detaillierten Überblick über das gesamte Angebot der Messe finden Leser des PROTECTOR im Messeführer auf den folgenden Seiten – übersichtlich aufbereitet und nach Messehallen sortiert. Nach bewährter Manier hat die Redaktion informative Vorschauen aller relevanten Anbieter im Sicherheitsmarkt zusammengetragen. Damit sich jedes ausstellende Unternehmen auch vor Ort schnell und einfach finden lässt, ist zu jeder Halle der passende Hallenplan mit eingetragenen Standnummern beigefügt.
Auf der Homepage Sicherheit.info geht es ebenso komfortabel: Hier findet sich ein ausführliches Online-Special zur Security 2014, das die Orientierung auf der Messe schon im Vorfeld erleichtert und die Nutzer dank seiner klaren Struktur direkt zu den gewünschten Anbietern führt. Neben den Vorberichten der Aussteller bietet das Online-Special allgemeine Vorschauen, Interviews mit Ausstellern und der Messe Essen sowie Grußworten von Branchenverbänden. Das Online-Special ist über den Link www.sicherheit.info/security2014 zu erreichen.
Detektion und Alarmierung in einem Gerät vereint: Der Mehrfachsensor-Brandmelder MTD 533X-SPCT.
Hekatron hat ein Konzept mit individuellen Lösungen für die Alarmierung mittels Brandmeldeanlagen erarbeitet. Dieses erfüllt Planern, Errichtern und Betreibern den Wunsch nach einer effizienten und wirtschaftlichen Alarmierung.
In den letzten Jahren hat sich mit der Alarmierung über die Ringleitung der Brandmeldeanlage ein klarer Fokus in der Sicherheitsbranche herausgebildet. Die Vorteile dieser Lösung sind nicht von der Hand zu weisen: Sie kommt mit einer einzigen Leitung aus, was einen vergleichsweise geringen Montageaufwand bedeutet und den Funktionserhalt nach MLAR sicherstellt (Null Sekunden Unterbrechungszeit). In vielen Fällen lässt sich auch eine unter ästhetischen Gesichtspunkten ansprechende Alarmierungslösung umsetzen, wenn nämlich Detektion und Alarmierung in einem Gerät vereint sind.
Hierfür wurden spezielle Melder entwickelt, so wie der Hekatron MTD 533X-SCT, der über eine integrierte Tonausgabe verfügt, und der MTD 533X-SPCT mit zusätzlicher Sprachausgabe. Allerdings: Je größer die Anzahl der Ringleitungsteilnehmer ist, umso höher wird die Investition bei der Zentralentechnik – nicht zuletzt aufgrund normativer Anforderungen. Die Ringleitungsalarmierung stößt somit irgendwann an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit. Daher hat man bei Hekatron ein umfassendes Alarmierungskonzept erarbeitet, das zusätzlich zur Alarmierung über die Ringleitung weitere Alternativen bereitstellt.
Alarmierung über Alarmbox
Bei großen Alarmierungsanlagen ergeben sich durch das Einbinden von Alarmboxen in die Ringleitung bedeutende Wirtschaftlichkeitsvorteile. Grundsätzlich befinden sich hierbei die Alarmgeber nicht auf der Ringleitung und beanspruchen somit deren Leistungsreserven nicht. Vielmehr stehen sie über Stichleitungen mit den Alarmboxen in Verbindung, die wiederum Teilnehmer auf der Ringleitung sind. Dieses Konzept schafft Planungssicherheit, auch für nachträgliche Erweiterungen.
Die Alarmboxen von Hekatron enthalten einen intelligenten Steuerbaustein, über den die Kommunikation mit den Alarmgebern erfolgt. Intelligent wird die Steuerung durch ihre Fail-Safe-Funktion: Bei Ausfall der Ringleitung im Alarmfall, wird die Ansteuerung und Stromversorgung der Alarmgeber über die Alarmbox ohne Unterbrechung aufrechterhalten. Die Alarmbox stellt somit ebenfalls den Funktionserhalt nach MLAR sicher. Neben dieser unterbrechungsfreien Alarmierung zeichnet sich die Alarmbox durch ihre Wirtschaftlichkeit aus. Sie schont die Systemreserven und bietet die Möglichkeit, Starktonsirenen bis 119 Dezibel zu verwenden, was objektabhängig dazu führen kann, dass weniger Sirenen eingesetzt werden müssen.
Alarmierung über Stichleitung
Besonders für Modernisierungen, bei denen bestehende Brandmeldeanlagen mit einer neuen Alarmierung ausgestattet werden sollen, empfiehlt sich als bewährte Lösung der Aufbau von Stichleitungen. Ihr praktischer Nutzen: In die bestehende Ringleitung braucht nicht eingegriffen zu werden. Die Signalgeber werden stattdessen über Stichleitungen direkt von der Zentrale aus angesteuert. Die Vorteile liegen auf der Hand: einfache Installation, problemlose Einhaltung der Leistungsgrenzen auf der Ringleitung und somit weniger Zentralenaufwand, Einsatz von Starktonsirenen, ausfallsichere Ansteuerung der Signalgeber.
Als besonders kompakte Lösung mit nochmals reduziertem Aufwand und Investition bei der Modernisierung bietet sich die Nutzung des in der Ringleitung vorhandenen zweiten Adernpaares als Stichleitung zu den Alarmgebern an. Somit werden automatische Brandmelder, Handfeuermelder und andere Geräte über das erste Adernpaar (Ringleitung) und die Alarmgeber über das zweite Adernpaar (Stichleitung) im selben Kabel angeschlossen. Die Verlegung zusätzlicher Kabel ist dadurch nicht erforderlich. Dank dieser vier alternativen Ansätze innerhalb des Hekatron-Alarmierungskonzepts entstehen planungssichere, wirtschaftliche und vor allem maßgeschneiderte Alarmierungslösungen für jedes Objekt.
Zweiter Ostwestfälischer Brandschutztag am 11. September
Was tun, wenn’s brennt? Und vor allem: was tun, damit es nicht brennt?
Im Falle eines Feuers geht es in erster Linie darum, Menschenleben zu retten. Aber auch entstehender wirtschaftlicher Schaden kann für Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen einen großen Rückschlag bedeuten. Unter dem Motto „Was tun, wenn’s brennt? Und vor allem: was tun, damit es nicht brennt?“ findet am 11. September 2014 der zweite ostwestfälische Brandschutztag im Lemgoer FAZ, dem Feuerwehrausbildungszentrum des Kreises Lippe, statt.
Die Premiere im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass das Thema Brandschutz ein hochaktuelles ist, auch in Ostwestfalen. Vom Start weg stieß die Veranstaltung bei Austellern, Experten und den Menschen, die in irgendeiner Form mit dem Brandschutz befasst sind, auf großes Interesse. Auch von den Medien wurde der erste Brandschutztag in Ostwestfalen wahrgenommen und mit Berichten und TV-Reportage intensiv begleitet.
Das neue Programm beinhaltet, wie schon Im vergangenen Jahr, hochaktuelle Vorträge, die von namhaften Experten der Branche präsentiert werden und selbstverständlich ist auch STG-BEIKIRCH wieder mit dabei. Unser Produktmanager Rainer Schulze wird um 12.00 Uhr einen Fachvortrag halten zum Thema „Sicherheit, Automatisierung, Schnittstellen“. Außerdem haben Sie die Gelegenheit, sich auf unserem Ausstellungsstand im persönlichen Gespräch über das STG-BEIKIRCH Leistungsspektrum zu informieren.
Die Teilnahme am Ostwestfälischen Brandschutztag 2014 lohnt sich insbesondere für Architekten, Bauherren, Ingenieure, Facherrichter und Brandschutzbeauftragte aus Unternehmen und Verwaltungen. Wer Aufgaben im Brandschutz übernehmen will, sollte sich diese Fachveranstaltung nicht entgehen lassen.
Der Veranstaltungsort ist das FAZ – Feuerwehrausbildungszentrum, Blomberger Weg 60, 32657 Lemgo.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Das gesamte Programm, weitere Informationen und die Möglichkeit, sich direkt online anzumelden gibt es unter www.owl-brandschutztag.de
Das Fortbildungs- und Auffrischungsseminar am 30. September 2014 in Hünfeld (Nähe Fulda) richtet sich an Personen, die bereits über intensive Kenntnisse bzw. mehrjährige Berufserfahrung im Bereich RWA verfügen und ihr Wissen intensivieren bzw. auffrischen möchten. Speziell den BHE-zertifizierten Fachfirmen für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen bietet diese Veranstaltung die Möglichkeit, ihr bestehendes Fachwissen zu vertiefen und auf den aktuellen Stand zu bringen. Der Besuch der Veranstaltung dient auch der Verlängerung des BHE-Zertifikats „Fachfirma RWA“.
Der Qualifikationsnachweis „BHE-zertifizierter Fachbetrieb Rauch- und Wärmeabzugsanlagen“ verdeutlicht dem Kunden, dass der so zertifizierte Anbieter Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) unter Beachtung der jeweils gültigen Normen und Vorschriften plant, installiert und instand hält. Der Kunde hat somit die Sicherheit, dass er im Rahmen der bestehenden Vorschriften mit einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis bedient wird.
Auch STG-BEIKIRCH wird auf diesem Fachseminar einen wertvollen Beitrag leisten. Unser Produktmanager Rainer Schulze wird im zweiten Teil des Seminars ausführlich informieren über „Technikbezogene Veränderungen/Neuerungen bei elektrischen RWA“. Dieser Vortrag beinhaltet im Wesentlichen die Themen:
Antriebe mit erweitertem Funktionsumfang durch Parametrierung über PC-Oberfläche
Zentralentechnik mit BUS-Technologie
Parametrierung von Funktionen und Erstellung von Gruppenzuordnungen für RWA und Lüftung über PC-Oberfläche
Prüfung der Konformität von Antrieben mit Zentralen: Notwendige technische Daten
Ferndiagnose
Der Veranstaltungsort ist das Best Western Premier Konrad Zuse Hotel, Josefstraße 1, 36088 Hünfeld (Nähe Fulda).
Das gesamte Programm, weitere Informationen und die Möglichkeit, sich direkt online anzumelden gibt es unter www.bhe.de/RWA-Seminar
Der Bau- und Immobilienbereich hat von je her einen großen Einfluss auf die Energie-/ Ressourceneinsparung und damit auf die Umwelt, denn für die Herstellung und Nutzung von Gebäuden werden über 40 Prozent an Energie und Rohstoffen verbraucht. Die Zukunft des Bauens wird wesentlich durch die Anforderungen an das nachhaltige Planen und Bauen geprägt. Dieser Prozess ist schon ziemlich weit fortgeschritten. Schließlich ist der Lebenszyklus einer Immobilie ein wichtiger Aspekt der Nachhaltigkeit.
Investoren, Bauherren und Nutzer profitieren von nachhaltig geplanten Gebäuden ebenso wie die Umwelt und zukünftige Generationen. Im Lauf der ursprünglichen ökologischen Ansätze hat sich die Betrachtung einzelner Kriterien hin zu einem ganzheitlichen Ansatz – dem Gedanken der Nachhaltigkeit entwickelt.
„Als Qualitätsmaßstab für die Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Gebäuden nach den verschiedenen Bewertungssystemen, wie z. B. BNB (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen), DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen), LEED (Leadership of Energy and Environmental Design) oder BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Method), dienen unter anderem EPDs (Environmental Product Declarations = Umwelt-Produktdeklarationen), die objektive Fakten über die Auswirkungen von Produkten und Systemen über deren gesamten Lebenszyklus auf Mensch und Umwelt enthalten.“ (ZVEI e.V. – Fachverband Sicherheit)
Durch das Institut für Fenstertechnik Rosenheim (ift) hat STG-BEIKIRCH EPDs (Environmental Product Declarations = Umwelt-Produktdeklarationen) für seine elektromotorischen Fensterantriebe sowie RWA- und Lüftungszentralen erarbeiten lassen. Diese Deklarationen dokumentieren die Umweltwerte unserer Produkte und Systeme, wie z. B. den Energieverbrauch, die CO2-Entstehung (Treibhauspotenzial) oder das Ozonabbaupotenzial durch Herstellung, Nutzung, Recycling und Verwertung.
EPDs als wichtige Basis für Gebäudezertifizierungen
„EPDs bilden eine notwendige Voraussetzung für die Gebäudezertifizierung. Sie eröffnen dem Bauherrn, Architekten und Fachplaner die Möglichkeit, die Nachhaltigkeit von Gebäuden dauerhaft zu belegen. Die umweltrelevanten Bewertungskriterien der verschiedenen Systeme zur Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Gebäuden können damit erfüllt werden. Durch eine Gebäudezertifizierung kann der Immobilienwert gesteigert werden.“ (ZVEI e.V. – Fachverband Sicherheit)
Zu den LEED- und DGNB-zertifizierten Gebäuden mit Produkten und Technologien von
STG-BEIKIRCH zählen u. a. das Bürohochhaus Alpha Rotex und der Tower 185 in Frankfurt am Main sowie der Verwaltungsneubau der Rheinenergie AG in Köln, das MK1 „Ambigon“ im Münchener Schlossviertel Nymphenburg und der Neubau der Deutschen Börse in Eschborn.
Am 17. Juni 2014 findet in der Fachhochschule Köln ein Fachsymposium über das Projekt „Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost“ statt.
Veranstalter ist die Fakultät für Architektur der Fachhochschule Köln in Zusammenarbeit mit dem Bauverlag, der Transsolar Energietechnik GmbH und den Industriepartnern STG-BEIKIRCH und KNAUF PERLITE.
In dem architektonisch ebenso wie technisch herausragendem Gebäude „Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost“ hat STG-BEIKIRCH das anspruchsvolle Konzept für den Rauch- und Wärmeabzug und die kontrollierte natürliche Be- und Entlüftung projektiert und umgesetzt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Anbieter elektronischer Sicherungstechniken können sich erneut über ein deutliches Marktwachstum freuen.
Das Umsatz-Plus im Jahr 2013 belief sich nach Angaben des BHE Bundesver-band Sicherungstechnik e.V. auf insgesamt 4,2 Prozent. Der tatsächlich erzielte Umsatz lag damit spürbar über dem Mitte 2013 prognostizierten Wachstum von 2,8 Prozent.
„Der Sicherheitsmarkt hat zum ersten Mal seit Beginn der Datenerhebung über 3 Mrd. Euro erwirtschaftet. Die aktuellen Zahlen spiegeln das zunehmende Si-cherheitsbedürfnis der Anwender wider“, so Norbert Schaaf, Vorstandsvorsit-zender des BHE.
Nahezu alle Fachbereiche konnten beachtliche Wachstumsraten verzeichnen:
Den höchsten Zuwachs erzielten die Sprachalarmsysteme mit 6,6 Prozent (81 Mio. Euro), gefolgt von den Zutrittssteuerungssystemen (+ 5,1 Prozent auf 273 Mio. Euro). Mit jeweils über 4 Prozent Wachstum konnten auch die Brandmel-detechnik (+ 4,6 Prozent auf 1,36 Mrd. Euro) sowie die Video-Überwachungstechnik (+ 4,1 Prozent, entspricht 430 Mio. Euro) enorm zulegen.
„Die drastische Zunahme an Wohnungseinbrüchen in den letzten Jahren sorgt auch bei der Einbruchmeldetechnik für einen spürbaren Anstieg. Mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 673 Mio. Euro wurde hier die stärkste Zunahme seit über 10 Jahren verbucht“, so Schaaf.
Auch die sonstigen elektronischen Sicherungssysteme konnten ihren Wachs-tumskurs beibehalten (+ 4,2 Prozent auf insgesamt 249 Mio. Euro). Hierzu zäh-len u.a. die Rauch- und Wärmeabzugssysteme, die Fluchttürsysteme sowie der Personenhilferuf.
Die aktuellen Zahlen sind das Ergebnis einer Markterhebung des BHE.
Investoren, Bauherren und Nutzer profitieren von nachhaltig geplanten Gebäuden ebenso wie die Umwelt und zukünftige Generationen. Im Lauf der ursprünglichen ökologischen Ansätze hat sich die Betrachtung einzelner Kriterien hin zu einem ganzheitlichen Ansatz – dem Gedanken der Nachhaltigkeit entwickelt.
„Als Qualitätsmaßstab für die Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Gebäuden nach den verschiedenen Bewertungssystemen, wie z. B. BNB (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen), DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen), LEED (Leadership of Energy and Environmental Design) oder BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Method), dienen unter anderem Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs), die objektive Fakten über die Auswirkungen von Produkten und Systemen über deren gesamten Lebenszyklus auf Mensch und Umwelt enthalten.“ (ZVEI e.V. – Fachverband Sicherheit)
Für rund 5.000 Brandschutzexperten und 186 Aussteller war die FeuerTRUTZ 2014 vom 19. bis 20. Februar 2014 ein Pflichttermin. Sie trafen sich im Messezentrum Nürnberg zur vierten Ausgabe der Fachmesse mit Kongress für vorbeugenden Brandschutz, die erstmals in zwei Hallen stattfand. „Volle Hallen, lebhafte und intensive Fachgespräche, eine Steigerung der Besucherzahlen um über 40 Prozent und eine Rekordbeteiligung auf Ausstellerseite – die FeuerTRUTZ hat sich als Branchentreffpunkt etabliert“, freuten sich die Projektverantwortlichen Günter Ruhe vom Feuertrutz Verlag und Stefan Dittrich von der NürnbergMesse am letzten Messetag.
Bild aus dem Beitrag „’Brandschutz des Jahres 2014 auf der FeuerTRUTZ verliehen“
Neben feuerfesten Toren und Türen ging es in Nünrberg u.a. um Brandschutzhülsen, Rohrabschottungen, Ansaugrauchmeldesysteme, neuartige Schaumlöschanlagen sowie Flucht- und Rettungssysteme. Premiere feierten zwei Tages-Seminare als zusätzliches Weiterbildungsangebot neben den beiden Aussteller-Fachforen.
Mit 950 Teilnehmern verzeichnete der parallel zur Fachmesse laufende Kongress eine neue Besucherbestmarke. Die Kongressbesucher diskutierten über rechtliche Fragen, aktuelle Entwicklungen und wegweisende Konzepte im vorbeugenden Brandschutz. Themenschwerpunkt war der Brandschutz in Sonderbauten wie Pflegeeinrichtungen, Museen oder Recyclingbetrieben.
Die nächste FeuerTRUTZ findet vom 18. bis 19. Februar 2015 im Messezentrum Nürnberg statt.
Experten aus der gesamten Brandschutzbranche kamen zur zweiten Brandschutz-Messe in der Domstadt zusammen. (Bild: VdS)
Über 1.400 Teilnehmer kamen zu den zweiten VdS-Brandschutztagen im Dezember 2013. Zu sehen gab es Branchen-Highlights zu Feuerlöschanlagen, Brandmeldeanlagen, Rauch- und Wärme-Abzugsanlagen sowie eine Fortbildungsveranstaltung für Brandschutzbeauftragte.
Parallel präsentierten auf der einzigen Brandschutz-Messe im Rheinland rund 70 namhafte Aussteller Innovationen in Technik sowie Dienstleistungen. Auf einem integrierten Wissen-schaftsforum stellten zahlreiche Forschungseinrichtungen ihre neuesten Erkenntnisse vor.
„Mit über 1.400 Teilnehmern waren auch die zweiten VdS-Brandschutztage mit der einzigen Brandschutz-Messe in unserer Region wieder ein Branchentreffpunkt“, betont Ingeborg Schlosser, Leiterin des VdS-Bildungszentrums. „Wir freuen uns, dass wir den Fachleuten erneut so viele Möglichkeiten zum Austausch, diesmal auch mit der Wissenschaft, bieten konnten.“
Für den 9. und 10. Dezember 2014 lädt der VdS bereits zur Fortsetzungsveranstaltung ein.
Nachdem der Sicherheitsmarkt in den letzten beiden Jahren ein Wachstum von über 13 Prozent verzeichnen konnte, erwarten die Anbieter elektronischer Sicherungstechnik auch für das laufende Jahr 2013 einen Zuwachs von insgesamt 2,8 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Markterhebung des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. bei deutschen Sicherheitsanbietern.
Den kompletten Pressetext mit der aktuellen Statistik finden Sie hier .
Man mag es sich nicht vorstellen: Es brennt in einem Wolkenkratzer! Wie schützt man die Personen in dem Gebäude vor Feuer, Rauch und den oftmals giftigen Gasen? Wie bringt man die Personen unversehrt nach draußen und wie die Feuerwehr und deren umfangreiches Rettungsgerät hinein? Eine auf die individuellen Anforderungen des Gebäudes und dessen Nutzung angepasste und damit hocheffektive RDA (Rauchschutz-Druck-Anlage) kann hier Leben retten.
In Europa haben die Superriesen der Hochhäuser, die sogenannte „Königsklasse“, die 200 m-Marke längst überschritten, weltweit arbeiten Investoren an Projekten, mit denen die 1 000 m-Hürde übersprungen werden soll. Gebäude dieser Art sind eine große Herausforderung auch für den Brandschutz, denn bereits in 200 m hohen Bürotürmen befinden sich tagsüber 4 000 bis 5 000 Menschen, die vor einer Katastrophe unbedingt bewahrt werden sollen.
Lebensgefährlich sind im Brandfall selten die Flammen, sondern die daraus resultierenden toxischen Gase, die zu Vergiftungen führen können. Schlimmer noch in ihren Folgen ist aber die Rauchentwicklung durch das Feuer: Erstickungsgefahr und extreme Sichtbehinderung auf den Fluchtwegen können die Folge sein, so dass chaotische Zustände und Panik in Fluren und Treppenhäusern das Ergebnis sind.
RDA für Rauch und Giftgas freie Fluchtwege
Rauchschutz-Druck-Anlagen (RDA) sorgen, im Brandfall automatisch ausgelöst, mit einem geringfügig erhöhten Luftdruck in Sicherheitstreppenräumen sowie in Feuerwehraufzugsschächten und deren Vorräumen für auch Überdruck freie Atemluft.
So ist eine sichere Evakuierung der Brandetage und der angrenzenden Stockwerke ebenso gewährleistet wie der sichere Zugang der Rettungskräfte und der Feuerwehr mit ihrem umfangreichen Gerät. Voraussetzung ist hierbei, dass ein Überdruck von 50 pa im gesamten Treppenraum bei Türgrößen bis 2 m² nicht überschritten wird, da andernfalls der zu hohe Luftdruck das Öffnen der Fluchttüren in den Etagen erschweren oder gar unmöglich machen kann. Andererseits muss nach DIN EN 12101, Teil 6 eine Strömungsgeschwindigkeit von 2 m/s bei geöffneten Türen zu den Nutzungseinheiten erreicht werden, um das Ausströmen der Brandgase aus der Brandetage in den Treppenraum zu verhindern. Denn Rauch soll in der Etage bleiben, in der er entsteht. Sobald er in das gesamte Gebäude gelangt, ist er unkontrollierbar. Diese Voraussetzung zu erfüllen, ist jedoch bei großen Gebäudehöhen eine technologische Herausforderung, denn witterungsbedingte und andere Faktoren verursachen verschiedene Luftdrücke in unterschiedlichen Gebäudehöhen. Deren störende Einflüsse auf die RDA müssen durch ein komplexes Zusammenwirken verschiedener aktiv geregelter RDA Komponenten unbedingt vermieden werden, damit unter allen Klimabedingungen eine Rauch und Giftgas freie Atemluft in den Fluchträumen des Gebäudes im Brandfall über die gesamte Bauwerkshöhe sicher gestellt werdenkann.
Während bei Bauwerken mit einer Höhe von max. 60 bis 65 m ohne besondere Herausforderungen durch die Baukörpergeometrie mit einer einfachen, passiven RDA mit barometrisch gesteuerten Abströmöffnungen ein konstanter Hüllflächendruck der Treppenräume erreicht werden kann, erfordern höhere Gebäude unbedingt ein aktives, Software basiertes RDA-System mit schnellen Reaktionszeiten. Nur so lässt sich sicherstellen, dass bei allen Witterungsbedingungen im Brandfall die Türöffnungskräfte 100 N nicht übersteigen und so die Evakuierung der Brandetage und der angrenzenden Stockwerke problemlos möglich ist. Führende Anbieter von RDA-Systemen erzielen dabei mit einem aktiven, Software basierten RDA-System und den mit LON-Bus vernetzten Komponenten Regelzeiten von unter 3 s, womit die Forderungen der Bauvorschriften nach DIN EN 12101 erheblich übertroffen werden.
Ab Gebäudehöhen von ca. 200 bis 250 m wird eine vertikale Aufteilung der RDA auf mehrere Systeme notwendig. Die Trennung erfolgt durch einen oder mehrere Aufenthaltsräume, die gleichzeitig als Druckschleuse dienen. Indem nicht beide Zugänge eines Raumes gleichzeitig geöffnet werden können, werden die Luftsäulen sowohl über also auch unter der Trennetage stabil gehalten. Die vertikale Trennung gilt aber auch für die Einlassöffnungen: je mehr regelbare Einlassöffnungen vorhanden sind, umso genauer kann ein gezielter Hüllflächendruck in der Brandetage erreicht werden. Anders als bei kleineren Gebäuden ist es bei Hochhäusern nicht mehr möglich, über die gesamte Bauhöhe vom UG bis zur obersten Etage einen konstanten Hüllflächendruck im Sicherheitstreppenraum sowie im Feuerwehrfahrstuhlschacht und deren sämtlichen Vorräumen zu erhalten. Jedoch wird in der Brandetage der Aufzugsvorraum durch die Druckbelüftung des Feuerwehraufzuges rauchfrei gehalten, um eine Evakuierungszone für zu bergende Personen sicherzustellen.
Zuluft der RDA
Schacht für die RDA Technik
Ventilator der RDA Technik
Architektonische und klimatische Herausforderungen. Auch die Gebäudegeometrie und Windverhältnisse müssen als architektonische Randbedingungen in der Abströmung über die Fassade oder den Schacht berücksichtigt werden. Bei einer Fassadenabströmung ist ein Windgutachten notwendig, denn entsprechende Windverhältnisse können zu einer Umkehr der Strömungsrichtung führen. D. h., dass die Luft durch den Wind zurück in den Treppenraum gedrückt wird und die RDA ihr Ziel verfehlt. Ebenso wirken thermische Einflüsse bei unterschiedlichen Außentemperaturen auf die RDA ein und müssen entsprechend berücksichtigt werden, um Fluchtwege, unter allen klimatischen Bedingungen, rauchfrei zu
halten. Im Winter ist auf Grund geänderter Temperaturverhältnisse mit einem größeren Dichteunterschied der beiden Luftsäulen von Außenfassade und Sicherheitstreppenraum zu rechnen. Daraus resultiert ein beschleunigter Abbau der Druckdifferenz und entsprechend erhöhter Auftrieb, was zu unüberwindbaren Türöffnungskräften im Sicherheitstreppenraum führen kann.
Diese Druckdifferenzen müssen geregelt werden, um die geforderten Türöffnungskräfte, Volumenströme und Strömungsgeschwindigkeiten für die RDA einhalten zu können. Im Brandfall darf die Druckdifferenz auf keine der angrenzenden Türen eine größere Kraft als 100 N (diese entspricht 50 pa bei einer 2 m² großen Tür) ausüben. Sonst besteht das Risiko, dass die Tür im Brandfall nicht mehr zu öffnen ist.
Aber auch die mögliche, wenn auch nicht wünschenswerte Verwendung von Personenaufzugsschächten zur Abströmung erfordern erweiterte technische Lösungen bei der Konzeption einer wirkungsvollen RDA. Da Aufzüge in der Regel im EG offen stehen und einen freien Zugang zum Atrium haben, entstehen dadurch Nachströmungen. Die Druckerzeugung und -regelung der RDA ist hier schwieriger, da der Aufzugseingang einen nicht unerheblichen Bypass darstellt.
Hilfestellung für Architekten und Planer Architekten und Planern stehen RDA-Planungsmaterialien zur Verfügung. Grundlagen für kleinere Gebäude enthält der RDA-Anwenderleitfaden, für höhere Gebäude ist das Hinzuziehen eines Brandschutz- und/oder Lüftungssachverständigen in der frühen Planungsphase zu empfehlen. Auch eine frühzeitige Simulation der verwendeten RDA-Komponenten kann zu Kosten- und Platzeinsparungen führen, ohne die angestrebten Ziele zu gefährden. Außerdem helfen RDA-Hersteller mit ihren Praxiserfahrungen in der Entwicklung auch komplexer RDA-Systeme bereits im frühen Planungsstadium, um eine kostengünstige, effiziente und Platz sparende RDA für die individuellen Anforderungen eines Gebäudes zu liefern.
Heino Schello ist seit 2002 Geschäftsbereichsleiter Fensterautomation als Mitglied der Geschäftsführung bei STG-Beikirch. Zusätzlich übernahm er Anfang 2009 die Position der Leitung Marketing innerhalb der Essmann Group – Europas Marktführer für Lichtkuppeln und Lichtbänder.
Mit zunehmender Gebäudehöhe nehmen die Anforderungen an den baulichen Brandschutz zu. Welche wichtigen Schritte bereits in der frühen Planungsphase des Gebäudeentwurfs nötig sind, wollten wir
im Interview mit Herrn Oberamtsrat Tönnes von der Frankfurter Feuerwehr erfahren. Er ist seit 2001 in der Einsatzleitung bei Großschadensereignissen an Brand-, Unfall- und sonstigen Einsatzstellen in der Führungsebene B-Dienst sowie Mitarbeiter im Katastrophenschutzstab. Darüber hinaus ist Tönnes Mitglied im Arbeitskreis RDA (Anwenderleitfaden für Rauchschutz-Druckanlagen).
Herr Tönnes, welche Grundvoraussetzungen müssen aus Ihrer Sicht in der Baukörpergeometrie der Hochhaus-Architektur beachtet werden, um die heutigen RDA-Maßstäbe zu erfüllen? Wichtig ist bei der Planung von Hochhäusern vor Allem das Berücksichtigen der Zuluft- und Abströmschächte in der Gebäudegeometrie, da das nachträgliche Einfügen in den Gebäudekörper zu erheblichen Mehraufwänden und damit zu unkalkulierbaren Zusatzkosten führt. Ähnliches gilt auch für die Abströmung über die Fassade. Standardrezepte gibt es hierfür nicht, stattdessen müssen Architekten und technische Planer ein Konzept entwickeln, aus der dann die ideale Gebäudegeometrie entsteht, die natürlich auch die Anforderungen des Statikers an das Gebäude erfüllen muss. Alle Sachverständigen zum Brandschutz müssen so früh wie möglich in die Planungsphasen der Projektplanung einbezogen werden. Nur so kann vermieden werden, dass mit großem Kosten- und Zeitaufwand nachträglich Öffnungen für die Schächte in den bereits betonierten Gebäudekörper eingebracht werden müssen.
Frage: Welches sind die heutigen Maßstäbe bzw. Bauordnungen und technischen Regelwerke, die beim Hochhausbau in Bezug auf Brandschutzmaßnahmen berücksichtigt werden müssen? Das ist in erster Linie die Muster-Richtlinie über den Bau und Betrieb von Hochhäusern, also die sogenannte Muster-Hochhaus-Richtlinie (MHHR) in ihrer Fassung vom April 2008 mit den landesspezifisch eingeführten Erläuterungen. Auch Leitfäden und Merkblätter entsprechender Verbände und Arbeitskreise können heran gezogen werden. Diese haben aber keine Rechtsgültigkeit, es sei denn, sie sind eine eingeführte Regel des jeweiligen Bundeslandes.
Frage: Welche Umwelteinflüsse sind in der Planung zu berücksichtigen?
Windströmungen um ein Gebäude bspw. haben einen großen Einfluss auf die Anordnung der Abströmungen, wie wir aus Windgutachten wissen. Es kann möglicherweise sein, dass eine Fassadenabströmung auf Grund möglicher Windverhältnisse und der
Gebäudegeometrie nicht realisierbar ist. Wichtig ist also immer eine Strömungssimulation im Windkanal, denn der Wind kann entscheidend sein bei der Frage, ob eine Fassadenabströmung oder eine Schachtabströmung einzusetzen ist. Ein Windgutachten sollte bei Gebäuden ab einer Höhe von 60 m auf jeden Fall vorgesehen werden. Wer simuliert, hat eine sehr hohe Planungssicherheit und damit die Gewissheit, dass sein Gebäude zum gewünschten Zeitpunkt in Betrieb gehen kann. Aber auch die Nachbarbebauung und resultierende Gefährdungsszenarien daraus, wie sie beispielsweise durch eine Chemiefabrik in der Nähe entstehen können, sollten unbedingt berücksichtigt werden, obwohl das Baurecht lediglich das Gebäude an sich betrachtet und nicht über die Grundstücksgrenze hinaus mögliches Gefahrenpotenzial berücksichtigt. Danach wird die RDA nur für das Gebäude selbst gebaut, nicht für äußere Einflüsse. Und nicht zuletzt spielen natürlich auch klimatische Einflüsse von Sommer und Winter, also etwa zu erwartende minimale und maximale Außentemperaturen bei der RDA-Planung eine Rolle.
Frage: Können diese thermischen Einflüsse durch passive bzw. aktive Anlagen ausgeglichen werden und wo sind die Grenzen?
Bei klassischen, passiven Anlagen ist der Einsatz auf bestimmte Gebäudehöhen begrenzt. Bei Gebäuden über etwa 60 bis 65 m Höhe oder auch niedrigeren Gebäuden mit einer komplexen Gebäudegeometrie werden dynamisch, also aktiv geregelte RDA-Systeme in der Regel unverzichtbar, da die Wahrscheinlichkeit, dass barometrisch geregelte Klappen ab einer bestimmten Bauwerkshöhe noch zuverlässig funktionieren, abnimmt. Aktiven Anlagen gehört also nach Meinung von Fachleuten eindeutig die Zukunft, denn durch aktive Anlagen ist eine Regelung ohne weiteres für jede Gebäudehöhe realisierbar, so dass ein konstanter Hüllflächendruck im Sicherheitstreppenraum und im Feuerwehrfahrstuhlschacht über die gesamte Bauwerkshöhe immer gewährleistet werden kann. Aufgrund der Komplexität des Sachverhaltes legen wir von der Feuerwehr Frankfurt großen Wert darauf, dass in der Planungsphase entsprechende Lüftungssachverständigeinvolviert sind.
Frage: Welche Inhalte muss ein Brandschutzkonzept beinhalten, damitströmungstechnisch alle Voraussetzungen erfüllt werden?
Es muss eine klare Aussage über die Parameter getroffen werden, welche Strömungsgeschwindigkeiten und Türöffnungskräfte nach MHHR 6.2.2 und 6.2.4 erreicht werden und wie das Schutzziel bei eventuell beabsichtigter Abweichung von der MHHR dennoch sicher gestellt wird.
Frage: Nach welchen Kriterien müssen RDA-Produkte geprüft sein?
Dazu gehen die Meinungen sehr auseinander. Mir fallen dazu nur drei Begriffe ein, nach denen RDA-Produkte geprüft werden sollten: Zuverlässigkeit, Wirksamkeit und Ausfallwahrscheinlichkeit. Mehr ist dazu nicht zu sagen
Frage: Welche Systemkomponenten sollten redundant ausgeführt werden?
Ein Blick ins Gesetz erspart viel Geschwätz: Gemäß den Erläuterungen zur MHHR gibt es eine Differenzierung, ob ich einen Sicherheitstreppenraum oder zwei Sicherheitstreppenräume habe. Bei Benutzung von zwei Sicherheitstreppenräumen benötige ich keine Redundanz. Bei einem einzigen Treppenraum betrifft die Redundanz die Wirksamkeit der für die Anlage wichtigen Komponenten der Druckerzeugung, insbesondere die Ventilatoren und Steuerungsanlagen. Herr Tönnes, wir bedanken uns für das informative Gespräch.
Neue Richtlinie VDI 3809 Blatt 2 „Prüfung gebäudetechnischer Anlagen; Feuerwehraufzüge“
Dieses Hinweisschild kennt jeder: „Aufzug im Brandfall nicht benutzen“. Doch für die Feuerwehr kann ein Feuerwehraufzug im Brandfall ein Rettungsweg oder auch ein Hilfsmittel zum Transport von Einsatzkräften und Material sein. Das gilt jedoch nicht für jeden beliebigen Aufzug: Ein Feuerwehraufzug muss als solcher ausgewiesen sein und besondere Anforderungen erfüllen. Von seiner Betriebssicherheit und Wirksamkeit im Feuerwehrbetrieb hängen Leib und Leben der Einsatzkräfte ab.
Die besonderen Anforderungen werden u. a. in DIN EN 81-72 festgelegt. Daneben existieren Bestandsaufzüge nach TRA 200 und verschiedene Anforderungskataloge lokaler Feuerwehren, zumeist in Großstädten mit vielen Sonderbauten. Es gibt jedoch bis dato keinen vereinheitlichten Anforderungskatalog und keine überregionale Vorgabe für die wiederkehrende Prüfung von Feuerwehraufzügen. Die neue Richtlinie VDI 3809 Blatt 2 bietet den Betreibern von Sonderbauten und den Feuerwehren eine vereinheitlichte Checkliste an, anhand derer Betreiber von Aufzugsanlagen und zugelassene Überwachungsstellen solche Aufzüge wiederkehrend prüfen lassen bzw. prüfen können.
Herausgeber der Richtlinie VDI 3809 Blatt 2 „Prüfung gebäudetechnischer Anlagen; Feuerwehraufzüge“ ist die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik. Die Richtlinie ist ab sofort als Entwurf zum Preis von 78,00 € beim Beuth Verlag (Tel. +49 30 2601-2260) erhältlich. Die Einspruchsfrist endet am 28.02.2014. Einsprüche sind elektronisch über www.vdi.de/einspruchsportal möglich, weitere Informationen finden Sie unter www.vdi.de/3809 und www.beuth.de.
Versperrungen des Fluchtweges im Treppenhaus behindern die Arbeit der Feuerwehr erheblich.
Bei einem Brandfall ist der Umgang mit dem Rauch entscheidend. Deshalb fordern die Landesbauordnungen, dass Gebäude so beschaffen sein müssen, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt werden muss.
So müssen bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten möglich sein. Welche Maßnahmen in einem konkreten Umfeld jeweils als ausreichend erachtet werden können, hängt individuell von den jeweiligen Schutzzielen sowie den baulichen Gegebenheiten ab. Im Brandschutz gilt der Grundsatz: Alle Maßnahmen sind getroffen, wenn auf nichts mehr verzichtet werden kann. Leider gibt es da häufig immer noch Interpretationen, was es auf dem Weg hin zur verantwortungsvollen Umsetzung zu beachten gilt.
Die Leistungsfähigkeit moderner Sicherheitsanlagentechnik insbesondere für eine schnelle Evakuierung von Personen aus Gebäuden und den Schutz vernetzter, kritischer Infrastrukturen rückt der Zentralverband der Elektrotechnischen- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) in den Fokus seiner Öffentlichkeitsarbeit.
Die angeschlossenen Mitglieder des ZVEI-Fachkreises RWA (Rauch- und Wärmeabzugsanlagen) und natürliche Lüftung sind Experten aus verschiedenen Unternehmen. Über Jahre haben sie dazu beigetragen, die Leistungsfähigkeit des Rauch- und Wärmeabzuges, sowie der kontrollierten natürlichen Lüftung zu verbessern. Darüber hinaus arbeitet der ZVEI-Fachkreis RWA und Natürliche Lüftung mit Hochschulen, Prüfinstituten und nationalen, europäischen und internationalen Normungsinstituten zusammen und unterstützt die Fort- und Weiterbildung von Architekten, Ingenieuren, Planern und Errichtern.
Qualifizierter Rauchabzug
„Intelligente anlagentechnische Maßnahmen für den Brandschutz können in vielen Fällen architektonische Herausforderungen erfüllen. Hinzu kommt eine höhere Wirtschaftlichkeit durch Flexibilität bei veränderter Nutzung der Gebäude, ohne bei den Schutzzielen Abstriche zu machen, erklärt Reiner Aumüller, Vorsitzender des ZVEI-Fachkreis RWA und Natürliche Lüftung.
„Die Bedeutung des anlagentechnischen Brandschutzes als eine der drei Säulen des vorbeugenden Brandschutzes nimmt stetig zu, weil Komplexität und Anforderungen an moderne Gebäude hinsichtlich der Werkstoffe, Nutzung, Größe und architektonischer Individualität weiter steigen. Da ist der Planer mit konventionellen, oft stark im baulichen Brandschutz verwurzelten Ansätzen häufig überfordert“, informiert der RWA-Experte aus seiner Unternehmenspraxis. „Erst durch die Kombination verschiedener Systeme zu einem ganzheitlichen Brandschutzkonzept gewinnt ein Gebäude optimale Sicherheit bei höchstmöglicher Freiheit und Bequemlichkeit in der Nutzung“, wirbt Aumüller für integrierte und intelligente Lösungen.
Die leidige Brandlast
In der Praxis erfordert allerdings der Verzicht auf bauliche Maßnahmen oder die Kompensation von baulichen Defiziten meist die Kombination aus baulichen und sicherheitstechnischen Maßnahmen, um definierte Schutzziele zu erreichen. Die wenigen Minuten der Brandentstehungsphase sind entscheidend für die Evakuierung oder Rettung, den Löschangriff und die Brandausweitung.
Einen Interpretationsspielraum in der Baugesetzgebung bildet zum Beispiel der Fluchtweg. Hier geht der Gesetzgeber davon aus, dass es in Treppenhäusern keine Brandlast gibt. Dieses ist natürlich theoretisch. Beinahe in jedem Treppenhaus befinden sich Dinge, die da nicht hingehören. Die Häufigkeit der Brandkatastrophen gerade im Geschosswohnungsbau beweist, dass durch die Versperrung des Fluchtweges die Feuerwehr erheblich behindert wird. Dass dort doch immer etwas passiert, müsste nachdenklich stimmen.
Fälliges Umdenken
Das Thema Entrauchung bietet nicht nur ausreichend Gesprächsbedarf, sondern primär auch Handlungsbedarf. Wünschenswert sind Wirkungsfunktionsprüfungen, bei der die Werte der einzelnen Komponenten der Rauchabzugsanlage untereinander und miteinander harmonieren sowie präventiv bauliche, anlagentechnische und organisatorische Maßnahmen, die wie Zahnräder ineinander greifen und funktionieren.
Auch die Auslegung und Wirkweise der Zuluft-Öffnungen spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Überzeugende Techniken, zum Beispiel in der Fenster- und Fassadenautomation tragen ebenso dazu bei, wie eine intelligente Gebäudeautomation, bei der alle relevanten Systeme exakt ineinander greifen. Der Zusatznutzen einer kontrollierten Lüftung auf Basis der RWA-Öffnungsaggregate, wird nur allzu oft bei der Planung außer Acht gelassen.
RWA mit integrierter Lüftung
Die große Produkt- und Systemvielfalt an Produkten für die Fenster- und Fassadenautomation sowie RWA-Systemen, die heute am Markt angeboten wird, hat die natürliche Lüftung bereits integriert. Zuletzt auf der Bau 2013 im München konnte der Fachbesucher aus erster Hand erfahren, wie die Herstellerfirmen die Themen RWA und Be- und Entlüftung miteinander wirtschaftlich energieeffizient koppeln und sich davon überzeugen, dass sich diese Gewerke mit einer intelligenten Gebäudetechnik komfortabel, nachhaltig und sinnvoll miteinander verknüpfen lassen.
„Der Vorteil von modernen und intelligenten RWA-Systemen, die heute am Markt für den Einsatz in der Gebäudehülle angeboten werden, besteht im Mehrfachnutzen“, erklärt der Leiter Öffentlichkeitsarbeit im ZVEI-Fachkreis RWA und Natürliche Lüftung Heino Schello, als Experte für Fensterautomation und Steuerungstechnik „Dies ist dem Anwender häufig nicht bewusst. Die meisten sehen in der notwendigen Investition eines RWA-Systems generell einen Kostenträger, der erst einmal unproduktiv ist und sich nicht amortisiert. Somit sind die Ausgaben für baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz unbeliebt.
Gezielte Rauchabführung ist heute aber durchaus bezahlbar. Mit der Investition für eine RWA kann der Planer sich zusätzlich ein System für die Be- und Entlüftung zunutze machen. Es bedeutet ja nicht einmal zusätzliche Investitions- und Energiekosten. Rechnet man alle dafür entstehenden Kosten allein der Rauchabzugsanlage zu, müsste mit etwa zehn bis 15 Euro pro Quadratmeter Raumgrundfläche gerechnet werden. Werden die natürlichen Rauchabzugsanlagen (NRA) beispielsweise in entsprechend geeignete Dachoberlichter integriert, die zur Ausleuchtung der Innenräume mit kostenlosem Tageslicht und zur Reduzierung des Stromverbrauchs eingesetzt werden, sind die nur für die NRA-Funktion anfallenden Mehrkosten mit lediglich etwa 2,50 Euro pro Quadratmeter Raumgrundfläche anzusetzen. Allein die Kosten für den Anstrich eines Betonfußbodens liegen meist höher“, begründete Heino Schello sein Rechenexempel.
Je nach Gebäudeart und Architektur sind verschiedene Formen des Einbaus von RWA-Öffnungen möglich. Um die optimale Wirkung der natürlichen Entrauchung zu gewährleisten, müssen Größe, Art und Anordnung des Öffnungselements beachtet werden. Wichtig ist, dass die Rauchgase möglichst schnell und ungehindert aus dem Gebäude ins Freie ausströmen können. Wenn diese Öffnungsaggregate im Normalbetrieb unterjährig zur natürlichen Be- und Entlüftung über Elektro-Antriebe genutzt werden können, dann wird aus der notwendigen Technologie ein Zusatznutzen, der jeden Investor und Betreiber schnell begeistern wird.
Im Juni beantwortet unser Produktmanager Rainer Schulze auf dem „11. Schwelmer Symposium“ die wichtigsten FAQ’s der Aufzugschachtentrauchung. Mit fortschrittlichen Technologien kann in diesem Bereich heute sehr viel Energie und somit bares Geld eingespart werden. Alles Wissenswerte zum Thema sowie unseren Energiekostenrechner finden Sie unter www.liftschachtentrauchung.de. Weitere Informationen über die Schwelmer Symposien finden Sie hier .
Desweiteren bietet der BHE (Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.) für zertifizierte Fachfirmen am 23. Oktober ein Fortbildungs- und Auffrischungsseminar zum Thema „Rauch- und Wärmeabzugsanlagen“ an. Hier wird Herr Schulze u. a. auf technikbezogene Neuerungen bei elektrischen RWA, Antriebe mit erweitertem Funktionsumfang durch Parametrierung über PC-Oberfläche sowie auf Zentralentechnik mit BUS-Technologie eingehen. Interessenten können sich noch bis zum 17. Oktober anmelden. Zur Anmeldung.
Der Sachstand über die Verwendung von Komponenten zur Raucherkennung und Rauchableitung in Fahrschächten ist sehr undurchsichtig. Es herrschen unterschiedliche Sichtweisen, die von entsprechenden Firmen, Verbänden oder Instituten getragen werden. Unabhängig dieser Sichtweisen sind immer die baurechtlichen Vorgaben zu erfüllen. Da ein System zur Raucherkennung und Rauchableitung in Fahrschächten baurechtlich nicht geregelt ist bedarf es einer Erläuterung wie zu diesen entsprechenden Komponenten ein Nachweis über die Verwendbarkeit erbracht werden kann.
(1) Gemäß Musterbauordnung 2002, stellvertretend für die Bauordnungen der Länder, gibt es folgende Vorgaben zur Rauchableitung:
Auszug MBO 2010:
Fahrschächte müssen zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 v. H. der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,10 m² haben.
(2) Die Anforderungen an die Komponenten gemäß Bayerische Bauordnung und deren Vollzugshinweisen vom 1.7.2013 lassen mehre Möglichkeiten zu, wie die Anforderungen nachgewiesen werden können.
Auszug Vollzugshinweis zur BayBO 2013 vom 1.7.2013
In Fahrschächten ist (bisher schon) eine Öffnung zur Rauchableitung erforderlich, um zu gewährleisten, dass die Fahrschachttüren eine Brandübertragung von Geschoss zu Geschoss über den Fahrschacht wirksam behindern.
Diese Öffnungensollen jedoch aus Gründen der Energieeinsparung zunehmend mit Abschlüssen versehen werden.
…
Soweit nicht ausschließlich geregelte Komponenten verwendet werden, sind geeignete Verwendbarkeitsnachweise (in Form einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung oder eines allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses) erforderlich.
(3) Ein System zur Raucherkennung und Rauchableitung ist baurechtlich nicht als Bauprodukt eingeführt, daher kann an das System baurechtlich keine Verwendbarkeitsnachweise gefordert werden. Baurechtlich ist eine Öffnung zur Rauchableitung und zum Lüften vorgeschrieben, siehe Absatz (1).
(4) Für die Erfüllung der Funktion gemäß den Landesbauordnungen, in Bezug auf Rauchableitung und Lüften von Fahrschächten, ist der Inverkehrbringer verantwortlich und ggf. durch diesen zu bestätigen.
(5) Das hier genannte System ist nicht gelistet in den technischen Prüfverordnungen der Länder. Daher ist individuell zu vereinbaren ob Prüffristen vorgegeben werden und in welchen Zeiträumen. Die Wartungsintervalle sind hiervon ausgeschlossen, da diese über die Bedienungsanleitungen der Komponenten und den Vorgaben des Inverkehrbringers abgedeckt werden. Hierbei ist es unabhängig, ob es sich um einen Sonderbau oder um einen geregelten Bau handelt.
(6) Um die Forderungen an die Komponenten gemäß der Bayerischen Bauordnung mit deren Vollzugshinweis vom 1.7.2013, siehe Absatz (2), zu erfüllen, sind im Sinne des Baurechts geregelte Bauprodukte einzusetzen. Somit müssen die eingesetzten Komponenten zur Rauchableitung folgender Norm entsprechen:
DIN EN 12101-2
Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 2: Bestimmungen für natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte; Deutsche Fassung EN 12101-2:2003
(7) Um die Forderungen der Länder, exklusive Bayern, an die eingesetzten Komponenten zu erfüllen wird empfohlen wie unter Absatz (6) zu verfahren, jedoch können alternative Nachweise als Verwendbarkeitsnachweis anerkannt werden, wenn der selbe Nachweis der Tauglichkeit damit erbracht werden kann.
(8) Baurechtliche Anforderungen an die Komponenten zur Raucherkennung, Energieversorgung und an evtl. notwendige Steuerungen sowie anderen Komponenten, exklusive Rauchwärmeabzugsgeräte (NRWG), werden gemäß den Landesbauordnungen nicht gefordert, sondern im Bauproduktengesetz (BauPG) geregelt.
Natürliches Rauch- und Wärmeabzugsgerät pneumatisch (Auf/Zu) für Lichtbänder
Konzipiert für Schneelasten bis zu 3000 N (abhängig von der Klappengröße)
DIN EN 12101-2 geprüft
Auf/Zu-Gerät, bei z. B. Probeauslösung von unten auch wieder zu schließen
Bei Auslösung über die Fernauslösung kein Anstechen der Druckgasflasche im Gerät
Für eine zusätzliche Lüftungsfunktion stehen 230V Motoröffner oder Pneumatikzylinder zur Verfügung
Auch als reine „Auf“-Variante lieferbar
Natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte (NRWG) müssen im Brandfall unter den unterschiedlichsten Bedingungen sicher und zuverlässig zu öffnen bzw. zu schließen sein. Sie leiten Rauch aus Flucht- und Rettungswegen ab und schaffen raucharme Schichten, die Personen- und Sachschäden vermeiden helfen und zudem die thermische Entlastung der Gebäude sicherstellen. Auf diese Weise sind beim Eintreffen der Feuerwehr Rettungs- und Löscharbeiten innerhalb der Gebäude möglich.
Natürliches Rauch- und Wärmeabzugsgerät 48V (Auf/Zu) für Lichtbänder und Lichtkuppeln
Konzipiert für hohe Schneelasten
Neues Öffnungskonzept
Wird durch die geschlossene Bauform allen Anforderungen hinsichtlich Einbau und Optik gerecht
DIN EN 12101-2 geprüft
Modernes Steuerungskonzept in LON-Bus Technik
Lüftungsfunktion ohne zusätzliches Öffnungsaggregat möglich
Natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte (NRWG) müssen im Brandfall unter den unterschiedlichsten Bedingungen sicher und zuverlässig arbeiten. Sie leiten Rauch aus Flucht- und Rettungswegen ab und schaffen raucharme Schichten, die Sach- und Personenschäden vermeiden helfen und zudem die thermische Entlastung der Gebäude sicherstellen. Auf diese Weise sind beim Eintreffen der Feuerwehr Rettungs- und Löscharbeiten innerhalb der Gebäude möglich.
Am 10. Oktober 2013 findet an der Hochschule Nordwestschweiz ein Fachsymposium über das Projekt „Deutsche Börse Eschborn“ statt.
Veranstalter ist die Hochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik in Zusammenarbeit mit dem Bauverlag, KSP Jürgen Engel Architekten und den Industriepartnern STG-BEIKIRCH und SGL Carbon.
STG-BEIKIRCH hat in dem 83 Meter hohen, architektonisch wie technisch herausragenden Neubau, die aktiv regelnde Rauchschutz-Druckanlagen-Technologie (RDA) innovativ umgesetzt.
Die Veranstaltung ist als 3-stündige Fortbildungsveranstaltung von der Architektenkammer anerkannt. Die Teilnahme ist kostenfrei, da die Plätze jedoch begrenzt sind, müssten Sie sich schnellstmöglich anmelden.
Agenda
19:00 Einführung
N.N.
19:15 Deutsche Börse Eschborn – Werkbericht
Prof. Jürgen Engel
KSP Jürgen Engel, Frankfurt
20:15 Rauchfreie Rettungswege durch Überdruck –
Aktiv regelnde RDA-Technologie auf LON-Basis
Rainer Schulze
STG-BEIKIRCH, Lemgo-Lieme
20:45 Strahlenschutz und Klimatisierung mit Graphit
Dipl.-Ing. Dorina Peetz
SGL LINDNER GmbH, Wiesbaden
21:15 Diskussion
21:30 Get-together
bei Wein und kleinem Imbiss
Anschrift:
Fachhochschule Nordwestschweiz
Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik
Institut Architektur
Spitalstrasse 8
CH-4056 Basel
Am Mittwoch, den 15. Mai 2013, findet an der Hochschule RheinMain ein Fachsymposium über das Projekt „Deutsche Börse Eschborn“ statt.
Veranstalter ist die Hochschule RheinMain in Zusammenarbeit mit dem Bauverlag, KSP Jürgen Engel Architekten und den Industriepartnern STG-BEIKIRCH und SGL Carbon.
STG-BEIKIRCH hat in dem 83 Meter hohen, architektonisch wie technisch herausragenden Neubau, die aktiv regelnde Rauchschutz-Druckanlagen-Technologie (RDA) innovativ umgesetzt.
Die Veranstaltung ist als 3-stündige Fortbildungsveranstaltung von der Architektenkammer Hessen anerkannt. Die Teilnahme ist kostenfrei, da die Plätze jedoch begrenzt sind, müssten Sie sich schnellstmöglich anmelden.
Das zweite Fachsymposium zu diesem Bauvorhaben findet am 28.05.2013 im Haus der Architekten in Düsseldorf statt.
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Ασφαλείς πληρωμές: Πολλαπλές επιλογές κατάθεσης και ανάληψης με γρήγορους χρόνους επεξεργασίας.
Υποστήριξη πελατών: 24/7 εξυπηρέτηση μέσω live chat και email.
Κινητή πλατφόρμα: Πρόσβαση σε όλα τα παιχνίδια μέσω κινητού τηλεφώνου ή tablet.
Επιλογές παιχνιδιών
Κατά την novibet εισοδος σας, θα ανακαλύψετε μια πλούσια γκάμα παιχνιδιών:
Κατηγορία Παιχνιδιού
Δημοφιλή Παιχνίδια
Κουλοχέρηδες
Book of Ra, Starburst, Gonzo’s Quest
Πόκερ
Texas Hold’em, Omaha, Stud Poker
Ρουλέτα
Ευρωπαϊκή Ρουλέτα, Αμερικανική Ρουλέτα
Μπλάκτζακ
Classic Blackjack, European Blackjack
Αυτή η ποικιλία διασφαλίζει ότι κάθε παίκτης θα βρει κάτι που θα του ταιριάζει.
Προσφορές και μπόνους
Οι προσφορές της Novibet είναι σχεδιασμένες για να προσελκύσουν νέους παίκτες και να ανταμείψουν τους υπάρχοντες:
Μπόνους υποδοχής: Έως 100% στην πρώτη κατάθεση.
Δωρεάν περιστροφές: Σε επιλεγμένους κουλοχέρηδες.
Προγράμματα επιβράβευσης: Νομισματική ανταμοιβή ανάλογα με τη δραστηριότητα σας.
Ειδικές προσφορές: Καθημερινές και εβδομαδιαίες προσφορές που ανανεώνονται τακτικά.
Διαδικασία εγγραφής
Η διαδικασία εγγραφής στην πλατφόρμα είναι απλή και γρήγορη:
Επισκεφθείτε την ιστοσελίδα της Novibet.
Πατήστε στο κουμπί „Εγγραφή“.
Συμπληρώστε τα απαιτούμενα στοιχεία, όπως όνομα, email και τηλέφωνο.
Δημιουργήστε έναν ασφαλή κωδικό πρόσβασης.
Επιβεβαιώστε την εγγραφή σας μέσω του email που θα λάβετε.
Αφού ολοκληρώσετε τη διαδικασία, μπορείτε να κάνετε την πρώτη σας κατάθεση και να ξεκινήσετε την περιπέτειά σας στον κόσμο των τυχερών παιχνιδιών.
Συχνές Ερωτήσεις
Ποιες μέθοδοι πληρωμής υποστηρίζει η Novibet;
Η Novibet υποστηρίζει διάφορες μεθόδους πληρωμής, συμπεριλαμβανομένων καρτών https://novibet-greece.net/ πιστωτικών και χρεωστικών, ηλεκτρονικών πορτοφολιών και τραπεζικών μεταφορών.
Είναι ασφαλής η Novibet;
Ναι, η Novibet χρησιμοποιεί σύγχρονες τεχνολογίες κρυπτογράφησης για την προστασία των προσωπικών και οικονομικών σας στοιχείων.
Μπορώ να παίξω από το κινητό μου;
Φυσικά! Η Novibet διαθέτει μια πλήρως λειτουργική κινητή πλατφόρμα που σας επιτρέπει να παίζετε όπου κι αν βρίσκεστε.
Πώς μπορώ να επικοινωνήσω με την υποστήριξη πελατών;
Μπορείτε να επικοινωνήσετε με την υποστήριξη μέσω live chat ή email, διαθέσιμοι 24/7 για να σας βοηθήσουν με οποιοδήποτε θέμα.
Είναι σαφές ότι η novibet εισοδος ανοίγει τις πύλες σε έναν κόσμο γεμάτο ευκαιρίες και ψυχαγωγία. Είτε αναζητάτε την αδρεναλίνη των κουλοχέρηδων είτε την στρατηγική του πόκερ, η Novibet είναι εδώ για να σας προσφέρει την καλύτερη εμπειρία. Μη χάσετε την ευκαιρία να ανακαλύψετε τα συναρπαστικά παιχνίδια και τις απίστευτες προσφορές της!
Dive into the Excitement of GGbet CA: Your Ultimate Casino Destination
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GGbet CA stands out in the online casino landscape by providing a safe and engaging environment for players. With its user-friendly interface and an array of gaming options, GGbet has become a go-to destination for many online gambling enthusiasts. The site prioritizes player satisfaction and security, ensuring a high-quality gaming experience.
An Extensive Game Selection
At GGbet CA, variety is the spice of life. The casino boasts a vast collection of games that cater to every player’s taste. From classic table games to modern video slots, there’s something for everyone. Let’s take a closer look at some popular categories:
Game Type
Description
Slot Games
A diverse array of themes and features, offering varying volatility and RTP rates.
Table Games
Classic games such as blackjack, roulette, and baccarat, available in multiple variants.
Live Casino
Experience the thrill of real-time gaming with live dealers in an interactive setting.
Specialty Games
Unique offerings like bingo and scratch cards for a different kind of fun.
With new games added regularly, players can always find fresh adventures waiting at GGbet casino. Additionally, the site partners with leading software providers, ensuring top-notch graphics and seamless gameplay.
Enticing Bonus Offers
No online casino is complete without attractive bonus offers, and GGbet CA excels in this area. Bonuses are a fantastic way for players to enhance their gaming experience and increase their chances of winning. Here are some of the most popular bonuses available:
Welcome Bonus: A generous match on your first deposit to kickstart your adventure.
Free Spins: Enjoy spins on selected slot games without spending your own money.
Reload Bonuses: Incentives for existing players to keep them engaged and rewarded.
Loyalty Program: Earn points for every bet placed, which can be redeemed for exciting rewards.
Taking advantage of these offers can significantly enhance your bankroll, allowing you to explore more games and secure larger winnings.
User Experience and Interface Design
One of the key components of GGbet CA is its commitment to providing an exceptional user experience. The website’s interface is designed to be intuitive and easy to navigate, making it accessible for players of all skill levels. Here are some features that contribute to a smooth gaming journey:
Responsive Design: The platform adapts seamlessly ggbetcanada.com across devices, whether you choose to play on a desktop or mobile device.
Search Functionality: Quickly find your favorite games through effective search tools and filters.
Clear Categorization: Games are well-organized into categories, ensuring a hassle-free browsing experience.
Account Management: Easy access to account settings, deposits, and withdrawals from a centralized location.
This attention to detail not only enhances player satisfaction but also encourages extended playtime. GGbet CA understands that a pleasant user experience is essential for retaining players.
Secure Payment Methods
When it comes to online gambling, security and convenience in payment methods are paramount. GGbet CA offers a wide range of secure payment options, ensuring that transactions are safe and efficient. Here’s a breakdown of the payment methods available:
Payment Method
Type
Processing Time
Credit/Debit Cards
Visa, MasterCard
Instant
e-Wallets
Skrill, Neteller
Instant
Bank Transfers
Traditional Bank Transfer
1-3 Business Days
Cryptocurrency
Bitcoin, Ethereum
Instant
Players can choose their preferred method while enjoying peace of mind, knowing that their financial information is protected by advanced encryption protocols.
Customer Support Excellence
GGbet CA prides itself on delivering exceptional customer support. A dedicated support team is available to assist players with any inquiries or issues they may encounter. Available support channels include:
Live Chat: Get instant assistance through real-time chat with support agents.
Email Support: Reach out via email for detailed inquiries that may require further investigation.
FAQs Section: Access a comprehensive FAQ section for quick answers to common questions.
The responsive customer service team ensures players feel supported at all times, contributing to a trustful and reliable gaming environment.
Conclusion
In summary, GGbet CA stands as a premier online casino that successfully combines thrilling gaming experiences with a commitment to exceptional service. With an extensive selection of games, enticing bonuses, user-friendly design, secure payment methods, and outstanding customer support, GGbet CA offers everything a player could desire. Dive into the excitement today and embark on your ultimate betting adventure!
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The world of online gaming has evolved, and with it, the methods of accessing thrilling entertainment. The GGBet Casino is at the forefront of this transformation, providing gamers with an extraordinary platform to indulge in their favorite casino games. With the GGBet app download, players can take their gaming experience to new heights, enjoying seamless access to a plethora of casino games anytime, anywhere.
Benefits of the GGBet App
Downloading the GGBet app comes with a multitude of advantages:
Convenience: Access your favorite games directly from your mobile device without the need for a browser.
Enhanced Gaming Experience: Enjoy faster loading times and smoother gameplay.
Exclusive Promotions: Gain access to exclusive bonuses and promotions available only through the app.
User-Friendly Interface: Navigate effortlessly through a beautifully designed interface tailored for mobile devices.
Instant Notifications: Stay updated on the latest promotions, game releases, and results with real-time notifications.
Key Features of the App
The GGBet app is packed with features that enhance your gaming experience:
Feature
Description
Live Dealer Games
Experience real-time gaming with professional dealers, bringing the casino floor to your fingertips.
Wide Game Selection
Choose from a vast library of slots, table games, and live dealer options, catering to every taste.
Secure Transactions
Enjoy peace of mind with encrypted payment methods ensuring your data is safe and secure.
Multi-Language Support
Play in your preferred language, making the gaming experience more accessible and enjoyable.
Customer Support
24/7 support to assist you with any queries or issues you may encounter.
How to Download the GGBet App
Getting started with the GGBet app download is a straightforward process:
Visit the official GGBet website using your mobile device.
Locate the download section, which usually features a prominent button for downloading the app.
Choose the appropriate version for your operating system (iOS or Android).
If prompted, enable installation from unknown sources in your device settings.
Once downloaded, open the application and follow the on-screen instructions to complete the installation.
Getting Started with GGBet
After successfully downloading the app, here’s how to dive into the exhilarating world of GGBet:
Create an Account: If you’re new to GGBet, register by providing the necessary details. If you already have an account, simply log in.
Make Your First Deposit: Fund your account using one of the secure payment methods available within the app.
Explore https://ggbet-uk.uk/ the Game Library: Browse through the extensive library of games and find your favorites.
Utilize Bonuses: Check for available promotions and bonuses to maximize your initial play.
Start Playing: Choose a game and start your gaming adventure!
FAQs
Here are some frequently asked questions regarding the GGBet app download and usage:
Is the GGBet app free to download? Yes, the app is completely free to download and use.
Can I play casino games for free? Yes, many games offer a demo mode allowing you to play for free.
Is my personal information safe? Absolutely! GGBet utilizes advanced encryption technologies to protect your data.
What devices are compatible with the GGBet app? The app is compatible with most modern smartphones and tablets running Android or iOS.
Are there any specific system requirements? Ensure you have sufficient storage space and a stable internet connection for optimal performance.
Conclusion
The GGBet app download is not just a gateway to some of the best casino games; it’s an essential tool for any gaming enthusiast looking to enhance their experience. With its user-friendly design, exclusive promotions, and a vast selection of games, the app ensures that players can enjoy their favorite activities with ease and convenience. Don’t miss out on the opportunity to elevate your gaming – download the GGBet app today and embark on a thrilling journey in the world of online casinos!
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Žaidimo tipas
Pavyzdžiai
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Gyvi kazino
Gyvas Blackjack, Gyva Ruleta
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Naudotis visomis funkcijomis, kaip ir kompiuterinėje versijoje.
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Descubre el universo de ivibet y sus impresionantes tragamonedas
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Tipos de tragamonedas disponibles
En Ivibet, los jugadores encontrarán una rica variedad de tipos de tragamonedas, cada una con sus propias características únicas. Aquí te presentamos algunos de los más destacados:
Tipo de Tragamonedas
Descripción
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Tragamonedas de Video
Ofrecen gráficos avanzados y múltiples líneas de pago, además de animaciones impresionantes.
Tragamonedas Progresivas
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Estrategias para ganar en las tragamonedas
Aunque las tragamonedas son juegos de azar, existen estrategias que pueden mejorar tus https://ivibetcasinoespana.com/ posibilidades de éxito. Aquí te compartimos algunos consejos útiles:
Conoce el juego: Antes de jugar, familiarízate con las reglas de la tragamonedas y las tablas de pagos.
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Establece un presupuesto: Es fundamental jugar dentro de tus límites financieros para disfrutar de la experiencia.
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Zebet Casino es una plataforma relativamente nueva en la industria del juego en línea, pero ha logrado ganarse la confianza de los jugadores rápidamente. Fundado en 2020, Zebet ha incorporado las últimas tecnologías para ofrecer una experiencia de usuario fluida y emocionante. Desde sus inicios, el casino se ha centrado en proporcionar un entorno seguro y transparente, lo que le ha permitido crecer en popularidad.
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¿Qué es el código promo Betclic?
El código promo Betclic es una herramienta betclic online casino que permite a los nuevos usuarios obtener beneficios adicionales al registrarse en la plataforma. Estos códigos suelen ofrecer bonificaciones, giros gratis o apuestas sin riesgo, lo que proporciona a los apostadores una ventaja al comenzar su aventura de juego.
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Utilizar el código promo Betclic ofrece diversas ventajas que pueden mejorar considerablemente tu experiencia de juego. Aquí hay algunos de los beneficios más destacados:
Beneficio
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Las bonificaciones permiten jugar más tiempo y con mayores cantidades.
Acceso exclusivo a promociones
Los usuarios que usan códigos promo suelen recibir ofertas únicas.
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Una de las grandes atracciones de Betclic es su amplia variedad de juegos. Los jugadores pueden encontrar desde los clásicos hasta las últimas novedades del mercado. A continuación, te presentamos algunas categorías destacadas:
Tragaperras
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Tragaperras de video
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Juegos de mesa
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Póker
Blackjack
Bakarat
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Para aquellos que buscan una experiencia más inmersiva, el live casino de Betclic ofrece la oportunidad de jugar con crupieres en tiempo real, brindando así la sensación de estar en un casino físico.
Cómo utilizar el código promo Betclic
Usar el código promo Betclic es muy sencillo. A continuación, te mostramos un paso a paso para que no te pierdas ninguna oportunidad:
Visita el sitio web de Betclic y haz clic en „Registrarse“.
Completa el formulario de registro con tus datos personales.
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Conclusiones
El código promo Betclic es una excelente manera de maximizar tu potencial de ganancias y enriquecer tu experiencia de juego. Con una oferta variada y atractiva, Betclic Casino se posiciona como una opción ideal tanto para jugadores novatos como experimentados. No olvides aprovechar al máximo las bonificaciones disponibles y explorar la diversidad de juegos que Betclic tiene para ofrecer.
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La seguridad y la confiabilidad son fundamentales en cualquier casino en línea, y Spinbetter Casino no es la excepción. Algunas de las medidas de seguridad que se han implementado incluyen:
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Conclusión
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Juego
Descripción
Puntuación
Tragamonedas
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9/10
Póker
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