Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

Der Ruß hat ganze Arbeit geleistet

Dienstag, 12. August 2008

Neben schrecklichen Erinnerungen bleiben ein durch das Feuer völlig zerstörter Abstellraum und Rußschäden im gesamten Hotel. Der Brandgutachter stellt fünf Tage später fest: „In die Brand- Endphase, wenn die Flammen mangels weiterer brennbarer Substanzen erlöschen, gelangte das Feuer nicht. Vielmehr muss schon in der Ausbreitungsphase ein Verbrennungsluftmangel eingesetzt haben, einhergehend mit der zunehmenden Sättigung durch Rauchgase.“ Mit dem Bersten von zwei Fenstern trat „Rauchgas in erheblicher Menge aus und wurde durch zuströmende Frischluft ersetzt“.

Das Feuer konnte nun weiter vor sich hin brennen. Entfacht worden war es durch einen elektrotechnischen Primärdefekt. Das Kabel eines Dampferzeugers steckte in der Steckdose. „Infolge einer mechanischen Schädigung der Leitung kam es zum Fließen von Fehlerströmen, die in einen Entzündungsvorgang und die Brandentstehung mündeten.“ Zur Ursache der Kabelbeschädigung „ist zu vermuten, dass eine Quetschung durch eines der Tischbeine oder der vor dem Tisch aufgestellten Bank vorlag“.

Quelle: ZVEI

Gefahr durch Panik

Dienstag, 12. August 2008

Einige Hotelgäste haben bereits Koffer und andere Habseligkeiten aus dem Fenster geworfen. Inzwischen droht Gefahr, dass ein Gast in Panik in die Tiefe springt. Das können die Feuerwehrleute gerade noch verhindern. Sie bergen gleichzeitig an der Rückseite und an der Hausfront über Leitern alle Bewohner. Systematisch befreien sie vom Dachgeschoss bis zum ersten Stock die Eingeschlossenen.

Nach einer knappen halben Stunde haben die Gäste den Alptraum überstanden. Drei Notärzte, 20 Sanitäter, vier Seelsorger und Polizisten packen die infolge von Winterkälte und Schock Frierenden in Decken und versorgen sie mit heißen Getränken. Sie finden im Saal der nahen Polizeidirektion eine erste Bleibe.

Den größten Schaden erleidet die Gastwirtsfamilie: Der Hotelier, seine Frau, ihr zweijähriger Sohn und das sechs Monate alte Baby werden mit schweren Rauchvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert. Vier Gäste werden ebenfalls vorsorglich dorthin gebracht. Und auch ein Feuerwehrmann hat bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen erlitten. Ein Elektromeister unter den Einsatzkräften hat inzwischen die Hauptstromzufuhr für das Hotel getrennt. Mit schwerem Atemschutz haben sich unverzüglich vier Zweierteams tastend und krabbelnd in die stockfinsteren Giftschwaden gewagt. Die Männer brauchen Klarheit, ob sich noch jemand in dem verwinkelten Altbau aufhält. Sie ertragen die Wärmeschwälle und bekämpfen die eigene Angst vor totaler Orientierungslosigkeit. Nach kurzer Zeit melden sie erleichtert: „Das Haus ist geräumt!“ Und auch der Brand ist zwischenzeitlich gelöscht. Vor der Hotelfront wird ein Lüfter aufgebaut. Fast vier Stunden dauert es, bis das Haus rauchfrei ist. Dann rückt das letzte Feuerwehrauto ab und kehrt um 7.56 Uhr zur Feuerwache zurück.

Quelle: ZVEI

Wirt erleidet Rauchvergiftung

Dienstag, 12. August 2008

In diesen Minuten droht unter den 29 Menschen im Hotel Panik auszubrechen: Mittlerweile ist der Brandgeruch auch von einem Gast bemerkt worden. Der 35-jährige Wirt quält sich unbeirrt durch den beißenden Giftqualm von Tür zu Tür, um alle Bewohner zu wecken. Der Preis für diese beherzte Aktion ist eine schwere Rauchverigiftung. Eine undurchdringliche Nebelwand versperrt binnen Minuten ausnahmslos allen Hotelgästen den Fluchtweg – niemand wagt sich mehr auf die Gänge. Die Eingeschlossenen reißen in ihren Etagen die Fenster auf und warten auf ihre Rettung.

Quelle: ZVEI

Brandreport aus dem bayerischen Straubing

Dienstag, 12. August 2008

Die Möglichkeit, dass es in ihrem Haus brennen könnte, handeln viele Hoteliers mit der Wahrscheinlichkeit, einen Sechser im Lotto zu gewinnen, ab. Entsprechend oft wird auf wichtige Brandschutzmaßnahmen verzichtet. Wieviel Glück und mitunter lebensbedrohlicher Einsatz aller Beteiligten nötig ist, wenn der Ernstfall dann doch eintritt, zeigt unser Bericht über den Brand in einem Hotel in der Straubinger Altstadt.

Den 6. Januar 2001 werden ein Straubinger Hotelier, seine Familie und 25 Hotelgäste so schnell nicht vergessen können: Im Wirtschaftstrakt des Hotels war in einem ebenerdigen Abstellraum, keine zehn Meter von der Haupttreppe entfernt, nachts unbemerkt Feuer ausgebrochen.

Das verwinkelte Gebäude ist mit seiner spätgotischen Fassade in eine Häuserzeile in Straubings historischem Stadtkern eingebunden. Der Hotelier bewirtschaftet die drei Etagen seit über sieben Jahren.

Bislang ist der Betrieb immer reibungslos gelaufen. Da in dem Hotel länger kein Pächterwechsel sattgefunden hatte, gab es für die Behörden keinen Anlass für irgendwelche Kontrollen – auch im Bereich Brandschutz nicht. Und gerade in diesem Punkt ließ das Hotel einiges vermissen: Feuerschutztüren, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, eine Sprinkleranlage, Hausalarm, Hand-, Rauch- oder Thermo-Melder gab es nicht.

Quelle: ZVEI

ESSMANN Park

Donnerstag, 10. Juli 2008

Antriebe, Steuerungen, Lichtkuppeln, Lichtbänder und viel mehr… das gesamte Leistungsspektrum der ESSMANN GROUP ist seit dem 10. Juni im ESSMANN Park der Firma JOMOS ausgestellt. 
Die Firma JOMOS Brandschutz AG mit Sitz in Balsthal in der Schweiz ist als RWA-Planer und RWA Errichter im Bereich Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) tätig.
STG-BEIKIRCH und JOMOS verbindet seit mehr als 10 Jahren eine partnerschaftliche Zusammenarbeit im RWA Antriebs- und Steuerungsgeschäft in der Schweiz.
Durch diese enge Zusammenarbeit wurden die Kontakte zur ESSMANN GmbH nun auch intensiviert und das Sortiment um Lichtkuppeln und Lichtbänder von ESSMANN erweitert.

Aus diesem Grund hat JOMOS sein bestehendes Kompetenzzentrum um eine
400 m² grosse Ausstellung – den ESSMANN Park – erweitert. Hier können Architekten, Planer, Bauherren sowie Behörden Mustergeräte, Sicherungen, Technologien und Installationen besichtigen und live erleben.Die Ausstellung eignet sich aber auch zur Schulung und Weiterbildung von Fachpersonen, Studenten und Handwerkern.

Rückblick MosBuild 2009

Mittwoch, 9. Juli 2008

Vom 31. März bis 3. April 2009 fand in Moskau mit mehr als 98.000 Fachbesuchern Russlands größte Baumesse MosBuild statt. Trotz der anhaltender Weltwirtschaftskrise stellten mehr als 2.400 namhafte Aussteller aus über 45 Ländern, wie Russland, Deutschland, Österreich, Belgien, England, Dänemark, Spanien, Italien, China, Korea, Polen, Slowenien, Slowakei, Türkei, Finnland, Frankreich, Schweiz und anderen Ländern, auf der Messe auf einer Fläche von mehr als 150.000 m² ihre neuesten Produktlösungen dem Fachpublikum vor.

Zum vierten Mal war die ESSMANN GROUP mit einem 40 m² großen Messestand mit den Unternehmen ESSMANN und STG-BEIKIRCH vertreten. Den Fachbesuchern wurden die neuesten Trends für Flachdach und Fassade aus den Bereichen Belichtung, Be- und Entlüftung, Entrauchung und Entwässerung vorgestellt. Beispielsweise wurde neben der neuen Lichtkuppel classic auch eine Lichtkuppel mit einem integriertem 24 V Rauch- und Wärmeabzugsgerät dem Fachpublikum präsentiert.

Viele Architekten, Bauherren und langjährige Partner nutzten die Messe, um sich über die Neuigkeiten der ESSMANN GROUP zu informieren. Insgesamt konnten an den 4 Messetagen mehr als 150 neue potentielle Kontakte geknüpft werden.

Realisiertes Projekt: neue Filiale Spaniens führender Kaufhauskette

Freitag, 4. Juli 2008
 
 
Dieses Objekt führte STG-BEIKIRCH in Kooperation mit Schüco Spanien mit RWA-Systemen geprüft nach EN 12101-2 aus. Die Filiale der größten Kaufhauskette Spaniens wurde mit dem neuesten geprüften Profilsystem AWS 102 (Aluminium Window System) und mit 180 Flügeln ausgestattet.
Das schnelle, zuverlässige Öffnen der Fensterelemente wurde durch die vielfach geprüften und bewährten profilintegrierten Kettenmotoren wie z. B. K40 und K41 in Solo- und Tandemausführung, sowie mit Riegelantrieben sichergestellt.Für die Automation im Gebäude sind LON Steuerzentralen samt Programmierung für die dezentral gesteuerten Netzte zuständig.
Das LON-System (Local Operating Network) ist ein Bussystem, das auf der LONWORKS Bustechnologie basiert. Die Bustechnik ermöglicht den Aufbau dezentral gesteuerter Netze. Diese universell einsetzbaren Netzwerke werden für die Automation in Gebäuden, in der Industrie, im Verkehr, in der Telekommunikation und in vielen anderen Bereichen, wie z. B. in der Sicherheitstechnik, eingesetzt. Intelligente Sensoren, Aktoren und Bediengeräte können flexibel über ein oder mehrere Übertragungsmedien – wie verdrillte Doppelleitung, das 230 V Stromnetz oder Funk – miteinander verbunden werden, um untereinander zu kommunizieren. Daten, Informationen und Aufgaben können direkt untereinander abgefragt und ausgetauscht werden. Eine intelligente Steuerung für Lüftungs- und Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, sowie ein verringerter Verkabelungsaufwand mit 4-adrigen Bus-Kabel, anstelle langer Leitungen mit großem Querschnitt, sind nur zwei von reichlichen Vorteilen von LON Steuerzentralen, die in der Filiale eingesetzt wurden.
Begonnen hatte alles auf der Veteco, der internationalen Fachmesse für Fenster, Fassadenbau, Rollladen und Sonnenschutz in Madrid. Dieser zentrale Treffpunkt von internationalen Herstellern und fachkundigem Publikum überzeugte den spanischen Endkunden, der den Auftrag im Juni 2006 erteilte.
Objektbezogene Verkabelungspläne und die Objektberatung vor Ort garantierten den reibungslosen Ablauf, sodass das Kaufhaus Anfang Oktober 2006 seine Pforten öffnen kann.

Textbeitrag in der Sicherheits-Forum Juni 2008

Freitag, 4. Juli 2008

Die JOMOS Brandschutz AG mit Sitz in Balsthal/SO ist seit Jahrzehnten im Geschäft mit Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) als RWA Planer und RWA Errichter. Mit der deutschen STG-BEIKIRCH, die seit 1988 zur ESSMANN GROUP gehört, verbindet JOMOS eine über zehnjährige Zusammenarbeit im RWA Antriebs- und Steuerungsgeschäft. Die Essmann Gruppe bietet qualitativ hochstehende Lichtkuppeln und Lichtbänder sowie Lamellenlüfter- und Doppelklappensysteme für die Montage auf Dächer und in die Fassade an. Sie eignen sich für die Installation von kompletten Rauch- und Wärmeabzugsanlagen. Dank der Zusammenarbeit von JOMOS Brandschutz AG und der ESSMANN GROUP kann der Vertrieb nun aus einer Hand erfolgen.

Komplette Systeme (nach der in der Schweiz gültigen Norm SN EN 12101-2), Geräte, Antriebe und Steuerungen mit qualitativ sehr guten und zugelassenen, aufeinander abgestimmten Produkten und Technologien werden von der Kooperationspartnerschaft mit der ESSMANN GROUP als Hersteller und der JOMOS Brandschutz AG als Dienstleiter angeboten.

Ein wichtiger Kompetenzbereich der ESSMANN GROUP sind die Sicherheitssysteme. Sie legt schon lange grossen Wert auf entsprechende Personen-Absturz-Sicherungssysteme. Die Lichtbänder wie auch die Lichtkuppeln können zusätzlich mit Multi-Sicherheitssystemen ausgestattet werden. In Form eines perforierten Aluminiumbleches kann der HDS-Schutz zum Schutz vor Hagelschlag, Durchsturz von Personen und als Sonnenschutz verwendet werden. Zur Sicherung von Personen gegen den Absturz sowie als Rückhaltesystem besteht mit der Personen-Absturz-Sicherungskonsole die Möglichkeit, diese direkt an den Lichtbandrandprofilen bzw. Lichtkuppel-Aufsetzkränzen zu montieren.

Kompetenzzentrum

Die JOMOS Brandschutz AG hat das bestehende Kompetenzzentrum um eine 400m² grosse Ausstellung erweitert, wo Generalunternehmungen, Bauherren, Architekten, Planer sowie Behörden Mustergeräte und Installationen besichtigen und begreifen können. Die Ausstellung eignet sich aber auch für Schulung und Weiterbildung von Fachpersonen, Studenten und Handwerkern.

Größte RWA-Dauerausstellung in der Schweiz

Dienstag, 10. Juni 2008

Lichtkuppeln, Lichtbänder, Lamellenlüfter, Doppelklappen, Antriebe, Steuerungen und viel mehr … das gesamte Leistungsspektrum der ESSMANN GROUP ist seit dem 10. Juni 2008 im ESSMANN Park der Firma JOMOS ausgestellt.

Die Firma JOMOS Brandschutz AG mit Sitz in Balsthal in der Schweiz ist als RWA-Planer und RWA-Errichter im Bereich Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) tätig.

STG-BEIKIRCH und JOMOS verbindet bereits seit mehr als 10 Jahren eine partnerschaftliche Zusammenarbeit im Bereich Antriebe und Steuerungen für RWA in der Schweiz.

Durch diese enge Zusammenarbeit wurden die Kontakte zur ESSMANN GmbH nun intensiviert und das Sortiment um Belichtung-, Be- und Entlüftungs- sowie Entrauchungssysteme erweitert.

Essmannpark1

Zur Präsentation dieser Produkte hat JOMOS sein bestehendes Kompetenzzentrum um eine 400 m² große Ausstellung ? den ESSMANN Park ? erweitert. Hier können Architekten, Planer und Ingenieure, Bauherren sowie Vertreter von Behörden Mustergeräte, Sicherungssysteme, Technologien und Installationen besichtigen und live erleben. Die Ausstellung eignet sich darüber hinaus ideal auch für Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen von Fachpersonen, Studenten und Verarbeitern. www.jomos.ch

Fensterformen und -größen

Freitag, 4. Januar 2008

Den verschiedenen klimatischen Gegebenheiten entsprechend, begegnen wir heute in Europa unterschiedlichsten Fensterausbildungen. Die Tageslichtöffnungen in der Fassade entwickelten sich am Baukörper zu einem wesentlichen funktionalen wie stilbildenden Element an der Schnittstelle zwischen innen und außen. Der Formenvielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt – vom romanischen Rundbogenfenster über das verzierte Barockfenster zum modernen, horizontalen Bandfenster.
Die Fensterform und die Fenstergröße stehen dabei in einem direkten Verhältnis zur Größe des zu belichtenden Innenraumes und den entsprechenden klimatischen Anforderungen der Umgebung. Während es nördlich der Alpen vermutlich eher ein Problem darstellt, die Innenräume möglichst gut bei geringen Wärmeverlusten zu belichten, steht die Vermeidung solarer Gewinne im Mittelpunkt des Interesses einer Fensterausbildung im Süden Europas.
„Licht, Luft und Sonne“ lauteten die zentralen Forderungen der Moderne. Seither steht die Gewährleistung einer guten Besonnung, Belichtung und Belüftung zu Recht im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses.

Verschiedene Regelwerke ordnen heute die Größe und Anordnung von Fensteröffnungen.

  • So gilt fast überall im Bundesgebiet die Regel dass die lichtdurchlässige Fläche eines Fensters mindestens 1/20 der Grundfläche des relevanten Innenraumes betragen muss.
  • Bei der Gesamtbreite aller Fenster spricht der Gesetzgeber oft von 1/10 der Gesamtbreite aller raumbegrenzenden Wände (oder 55 % der Innenraumbreite).
  • So muss unter anderem auch jeder Arbeitsplatz natürlich belichtet sein, und bei Räumen über 3,50 m Raumhöhe muss die lichtdurchlässige Fläche mindestens 30 % der Außenwandfläche des dahinter liegenden Raumes betragen.
  • Die Mindesthöhe der Glasfläche beträgt oft, z.B. bei Wohnräumen, 1,30 m.

Die entsprechenden Regelungen in den Landesbauordnungen sind oft detaillierter und können geringfügig von diesen Erfahrungswerten abweichen.
Die Höhe der Fensterbrüstung und die Höhe des Fenstersturzes sind stark abhängig von der gegebenen Raumhöhe und der Lage des Raumes über dem Außenterrain. Zu beachten sind dabei die günstige Aussicht, auch im Sitzen, und die entsprechenden Regelungen der jeweils gültigen Bauordnungen.
Eindeutig genormte Fensterformate gibt es heute selten. In den meisten Fällen werden Fenster individuell auf eine bestimmte Situation maßgeschneidert. Trotzdem gibt die DIN 18050 so genannte Rohbaurichtmaße (RR) für Fensteröffnungen an. Diese Richtmaße beziehen sich wie die Standardtürmaße auf das Ziegelmodul (12,5 cm). In einer Tabelle zwischen 37,5 cm und 225,0 cm sind einige dieser Richtmaße für Fensteröffnungen dargestellt.

Die vorgesehene Lebensdauer eines Fensters hat ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf die möglichen und sinnvollen Fensterproportionen. Die Lebensdauer steht dabei in direktem Zusammenhang mit den auftretenden Hebelkräften beim Öffnen und Schließen des Fensters. Die Belastung der Gesamtkonstruktion nimmt in diesem Fall proportional zur Breite des Fensters zu. Das geometrische Optimum bleibt daher in einem Spielraum erhalten, bei dem die Fensterbreite das Eineinhalbfache der Höhe nicht übersteigt.