Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

Jetzt nach prEN 12101-9 und EN 12101-10 geprüft

Donnerstag, 24. Juni 2010

Bewährte MZ2 Modulzentrale für Rauchabzug und Lüftung erfüllt aktuelle europäische Normen

Das Zentralensystem MZ2 ist bereits seit mehren Jahren erfolgreich am Markt vertreten und dient zur Steuerung von Rauch- und Wärmeabzügen (RWA) und DIN-geprüften natürlichen Rauch-Wärmeabzugsgeräten (NRWG). Neu ist, dass die MZ2 – neben der TÜV-Bauartzulassung – nun auch nach den aktuellen Normen DIN prEN 12101-9 und EN 12101-10 erfolgreich geprüft wurde. Diese Normen beinhalten Prüfkriterien zur Beurteilung der Funktionssicherheit von RWA-Steuerungen und entsprechen zu großen Teilen den VdS Richtlinien 2593 und 2581. Inhalt der Normen ist die Prüfung der Energieversorgung und der elektrischen Steuereinrichtungen, welche im MZ2 System serienmäßig enthalten sind. Durch diesen Prüfnachweis erlangt der Anwender einen Verwendbarkeitsnachweis zur Vorbeugung von Differenzen unterschiedlicher Meinungsbilder bei Abnahmen über die Funktionssicherheit der Anlage. Zugleich erhält der Anwender eine moderne, modular aufgebaute und frei konfigurierbare RWA-Steuerung, bei der die Flexibilität und die Wirtschaftlichkeit an erster Stelle steht.

Bei der MZ2 handelt es sich um ein digital programmierbares Kontrollsystem, dessen Konfiguration vor Ort mit einem PC und der entsprechenden Software geändert werden kann. Im Gegensatz zu herkömmlichen hardwaremäßig betriebenen Steuerungen erlaubt die Modulzentrale MZ2 eine nachträgliche Veränderung anhand eines intelligenten Konfigurations-Softwareprogramms. Hiermit lassen sich problemlos alle Funktionen nachträglich anpassen, ohne dass aufwendige Veränderungen in der Verdrahtung vorgenommen werden müssen. Viele Abläufe werden dadurch bereits im Planungsstadium vereinfacht. Es genügt lediglich die Basiseinstellung in der Projektstartphase. In der späteren Projektierung folgt dann ohne großen Aufwand und ohne nachträgliche Korrekturen in der Technik die problemlose Feinjustierung.

Die MZ2 kann nicht nur in RWA-Anlagen eingesetzt werden, sie kann auch zur Natürlichen Be- und Entlüftung oder für Belüftungssysteme der Gebäudeleittechnik genutzt werden. Die MZ2 vereinigt viele Funktionen, die andere Modulsysteme nur durch Zusatzsysteme leisten können, wie z. B. eine integrierte Wartungsfunktion, die Weiterleitung von Meldungen, einen serienmäßigen Anschluss für
Wind-/Regenmelder, die Auswertung der Wind-/Regenmeldung sowie eine Hubbegrenzung. Zudem stellt die Anbindung an das STG-BEIKIRCH RWA-LON-BUS System ein Novum dar, und bietet dadurch erweiterte Steuerungs- und Regelungsmöglichkeiten in der Gebäudeleittechnik (GLT).

Riegelmotor RM Basic

Donnerstag, 24. Juni 2010

Der neue Riegelmotor RM Basic von STG-BEIKIRCH zur Ent- und Verriegelung von Fenstern. Der RM Basic dient zur motorischen Verriegelung an Kipp-, Dreh- und Schwingfenstern einwärts öffnend über den im Fenster integrierten Beschlag in Kombination mit weiteren Kettenantrieben an einem Fenster.

Wahlweise kann der RM Basic bis max. 600 N oder bis max. 1200 N Schubkraft bestellt werden. Die Hubweite beträgt 18 mm, Sondervarianten bis 36 mm sind ebenfalls möglich. Durch eine eingebaute Lastabschaltung und Folgesteuerung ist ein automatisches lastabhängiges Abschalten beim Erreichen der Endpositionen möglich. Die Montage kann problemlos auf dem Flügel oder verdeckt liegend im Profil erfolgen. Je nach Einbausituation kann der Mitnehmer links oder rechts montiert werden und die Verriegelungsrichtung kann jederzeit verändert werden. Der Riegelmotor RM Basic ist nach neustem Stand TÜV Baumuster geprüft und ist kompatibel mit den Kettenantrieben der Serien FM (mit Meldekontakt), LM/2 und demnächst mit CM, EM/2 und OM/2.

Nenndaten
Nennspannung:       24 V DC
Hubweite:              18 mm (Sonderhub bis 36 mm auf Anfrage)
Kraft:                    600 N oder 1200 N
Zuhaltekraft:          3000 N
Laufzeit:                ca. 6 Sekunden bei Nennlast
Gehäuse:               Aluminium
Endkappen:            Kunststoff, schwarz
Farbe:                   RAL 9006 oder RAL 9010

Zubehör
Mitnehmer: mit 30 oder 35 mm Länge, nicht im Lieferumfang enthalten

Rauchmelder in Aufzugsschächten

Donnerstag, 24. Juni 2010

Die DEKRA (Deutscher Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein) hat zum Thema Aufzugsschacht-Entrauchung ein Gutachten erstellt und den Einsatz von Rauchmeldern in Aufzugsschächten praxisrelevant geprüft. In der Stellungnahme wird unter Berücksichtigung von aktuellen Normen und VdS-Richtlinien auf den sachgerechten Einsatz von Rauchmeldern in Aufzugsschächten hingewiesen.

Hier eine kurze Zusammenfassung der Stellungnahme der DEKRA vom 24.02.2010:
1. Punktförmige Rauchmelder in Aufzugsschächten sind zurzeit aufzugfremde Einrichtungen im Sinne der Aufzugsrichtlinie 95/16/EG, der TRA 200 und der DIN EN 81-1 und -2.
2. Der Einsatz von Rauchmeldern ist entsprechend der Norm VDE 0833-2 (06.2009) zu planen. Als Rauchmelder bei Raumhöhen über 12 Metern müssen gemäß Punkt 6.1.5.3 (Tabelle 1) Ansaug-rauchmelder nach DIN EN 54-20 verwendet werden.

Zu beachten ist allerdings, dass sich dieses Gutachten nur auf einen Rauchmelder in einem Aufzugsschacht von 12 m Höhe bezieht. Die Möglichkeit der Differenzierung zwischen Singular- und Pluralform bezogen auf die Rauchmelder im Aufzugschacht wird im Gutachten leider gänzlich vernachlässigt.
Die DIN VDE 0833-2 bezieht sich nicht auf Fahrschächte, da es keine Norm für Rauchmelder in Fahrschächten gibt. Aus diesem Grund können Vorgaben aus dieser Norm für z. B. Installationsabstände nicht pauschal übernommen werden. Denn je kleiner das Raumvolumen ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Rauch detektiert wird. Der Bezug auf die DIN VDE 0833-2 kann somit nicht verbindlich für die Gegebenheiten in einem Fahrschacht herangezogen werden.
Die Herleitung dieses Gutachtens könnte ebenso die Aussage „…ein Rauchmelder funktioniert nicht im Hochregallager“ implizieren.

Aus diesen Gründen wurde das LiSE® System von STG-BEIKIRCH mit mehreren Rauchmeldern ausgestattet und die Funktion durch reale Praxistests seitens des TÜV gutachterlich nachgewiesen.

Fazit:
Das Rauchansaugsystem und das LiSE® System sind beides anwendbare Produkte, wofür es jedoch weder Normen noch Richtlinien gibt und somit Zertifizierungen nicht möglich sind. Für den Nachweis einer Tauglichkeit wurde das LiSE® System im realen Fahrschacht verbaut und mit heißem Brandrauch positiv auf die Funktion der Rauchdetektion vom TÜV getestet. Fehlinterpretationen, basierend auf Stellungnahmen mit nur einem Rauchmelder, tragen nicht zur gewünschten Transparenz im Markt bei.

Fachverband Sicherheit gegründet

Montag, 14. Juni 2010

Die beiden ZVEI-Fachverbände Sicherheitssysteme und Wehrtechnik haben sich zum neuen Fachverband Sicherheit zusammengeschlossen.

Mit der Verschmelzung bündelt der ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie die vielseitigen Kompetenzen der Branche unter einem Dach. Ausschlaggeben war das operative und technologische Zusammenwachsens der Themenbereiche äußere und innere Sicherheit.

Mit dem neuen Fachverband unterstreicht der ZVEI seine Themen- und Technologieführerschaft in den Feldern Elektronik und ITK (Informations- und Telekommunikationstechnologie) in Bezug auf die Leitmärkte ‚Safety‘, ‚Security‘ und ‚Defence‘. Der europäische Markt für Sicherheitstechnik hat ein jährliches Volumen von rund 30 Milliarden Euro.

Der 90 Mitglieder starke Fachverband ‚Sicherheit‘ bündelt die drei Leitmärkte ‚Safety‘ (Schutz von Menschenleben, technische Sicherheit von Anlagen und Gebäuden), ‚Security‘ (Schutz von Infrastruktur wie Flughäfen und Energieversorgung, ITK sowie und Bevölkerungs- und Katastrophenschutz) und ‚Defence‘ (äußere Sicherheit).

Vorsitzender des neuen Fachverbands ist Gert van Iperen (Bosch Sicherheitssysteme). Gemeinsam mit seinen beiden Stellvertretern Uwe Bartmann (Siemens Industry, Building Technologies) und Gerhard Schempp (ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH) sowie den weiteren Vorstandsmitgliedern Dr. Karsten Deiseroth (EADS Defence & Security), Dr. Markus Hellenthal (Thales Deutschland) und Dirk Dingfelder (D+H Mechatronic) wird er den Fachverband Sicherheit führen.

Zum Geschäftsführer des neuen Fachverbands wurde der bisherige Geschäftsführer des Fachverbands Sicherheitssysteme, Peter Krapp (43), berufen.

Deutsche Norm für RWA-Anlagen wird globaler ISO-Standard

Mittwoch, 9. Juni 2010

Logo ZVEI

Dem ZVEI-Fachkreis Rauch- und Wärmeabzug und natürliche Lüftung (RWA und nL) ist es gelungen, das in Deutschland seit Jahrzehnten bekannte hohe technische Niveau von RWA-Steuerungen und -Energieversorgungen über die europäische Ebene hinaus auf den weltweiten ISO-Standard zu heben.

Der Fachkreis im ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie hat zwei wesentliche Normungsvorhaben auf den Weg gebracht und stellt im ISO TC 21/SC11 zwei wichtige Working Group Convenors. Die Working Group 5 definiert in der ISO 21927-9 die Anforderungen und Prüfmethoden an die Steuerungszentralen. In der Working Group 6 werden die Anforderungen und die Prüfmethoden für die Energieversorgungen definiert. Beide Normen entsprechen im Wesentlichen dem Stand der bereits in Europa veröffentlichten Norm EN 12101-10 und der sich in der Veröffentlichung befindlichen EN 12101-9.

Obwohl – im Gegensatz zur europäisch harmonisierten, unter der Bauproduktenrichtlinie mandatierten Normenreihe EN 12101 – die Anwendung der ISO-Normen nicht in jedem Land verpflichtend vorgeschrieben ist, setzen sie dennoch den Sicherheitsstandard auf ein weltweit vergleichbares Maß. Die Erstellung dieser beiden Normen war notwendig, da mit den bereits veröffentlichten Normen ISO 21927 Teile 1 bis 3 zwar die Rauchschürzen, natürlichen Rauch- und Wärmeabzugsgeräte und maschinellen Entrauchungsventilatoren geregelt waren, deren Ansteuerung und Energieversorgung aber bislang nicht.

Die beiden Normen ISO 21927-9 und 21927-10 sollen, wie die europäischen Normen, für alle Systeme der Rauch- und Wärmefreihaltung angewendet werden, das heißt für Rauchschürzen, NRWGs, MRAs, RDAs und weitere. Auch die unterschiedlichen Arten der Energieversorgung (zum Beispiel elektrisch, Kohlendioxid) werden in diesen Normen behandelt. Die beiden DIS (draft international standard) ISO-Normen befinden sich derzeit in der Umfrage. Es ist damit zu rechnen, dass diese beiden ISO-Normen noch im Jahr 2010 veröffentlicht werden.

Text: ZVEI

Innovation in der Rauchfreihaltung von Rettungswegen

Freitag, 30. April 2010

Architektur

Mit 23 Stockwerken und 89 m Gesamthöhe ist das Sky Office einer der auffälligen Büro­türme in Düsseldorf. Die transparente, filigran wirkende Hülle und das flügelförmige Dach machen das Sky Office zum Blickpunkt für den nahen Kennedydamm. Der Grundriss- und das Erschließungskonzept ermöglichen effiziente Arbeitswelten, die die heuti­gen Anforderungen an Flexibilität und Kommunikation erfüllen.

Technik

Weiterführende Informationen zur innovativen RDA LON-Bus-Technologie entnehmen Sie bitte dem Fachartikel hier.
(hier speziell die Seiten 38 / 39 im PDF-Dokument)

oder der dieses Thema noch einmal vertieft finden Sie hier.

anlässlich eines Fachvortrages

Marktverunsicherung in LV-Texten

Freitag, 23. April 2010

In jüngster Zeit findet man im Markt LV’s, die sich auf die prEN 12101-9 und EN 12101-10 beziehen.

Die Spitzfindigkeit einzelner Anbieter im Markt liegt jedoch im Begleittext. Hier werden salop Bezeichnungen, wie „zertifiziert nach….“ oder „Zulassung nach….“ mit diesen beiden Normen in Verbindung gebracht.

Synonyme aus dem „Duden“ für „Zulassung“:

Duldung, Erlaubnis, Genehmigung, Gestattung; (bildungsspr.): Tolerierung.

Somit sollten keine geprüften (pr) EN 12101-9/10 Produkte mit einer „Zulassung“ bezeichnet werden, sondern allenfalls als „geprüft nach …“ mit Hinweis auf die Prüfgrundlagen, z.B. DIN EN 12101-10.

Die Bezeichnung „zertifiziert“ verbietet sich von selbst bei der prEN 12101-9, da KEINE Zertifizierung erfolgen kann wenn eine Norm zwar veröffentlicht wurde, diese jedoch nicht verabschiedet ist. Bei der EN 12101-10 wurde die Koexistenzphase verlängert.

Achtung „Spitzfindigkeit“:

„Geprüft nach …“ sagt nichts darüber aus, ob die Prüfungen auch bestanden wurden!

Beispiele:

„Bedienstelle gemäß pr EN 12101-9 und VdS 2592 entwickelt“, sagt ebenfalls nichts über die Tauglichkeit aus. Kann sachlich jedoch erst mal nicht angezweifelt werden, außer es sind offensichtliche Mängel erkennbar (z.B. Farbe des Gehäuses in blau).

Fazit:

Marktbegleiter zeigen eindrucksvoll, wie die Unwissenheit geschickt für eigene Zwecke genutzt wird und letztendlich zu Verunsicherungen im Markt führt.

Neuheiten im Bereich RWA

Dienstag, 16. März 2010

Die Firma STG-BEIKIRCH, ein Unternehmen der ESSMANN GROUP, stellt in Nürnberg die neuesten Produkte und Technologien im Bereich Rauch und Wärmeabzugsanlagen vor. Das Thema energieeffizientes Bauen rückt dabei immer mehr in den Fokus. Klimawandel, abnehmende Ressourcen und steigende Energiepreise stellen große Herausforderungen für Unternehmer und private Verbraucher da. Welche Möglichkeiten gibt es, energieeffizientes Bauen wirtschaftlich und planbar zu realisieren? Die Lösung bieten Flachdächer und Fassaden, ausgestattet mit intelligenten Belichtungs-, Be- und Entlüftungs- sowie Entrauchungssystemen. Der konfigurierbare RWA-Kettenantrieb für Rauchabzug und Lüftung LM- EasyDrive erfüllt die Anforderungen an kraftbetätigte Fenster mit Eingriffs- und Einklemmschutz nach Schutz-klasse 3. Druck; Zugkräfte, Hublängen und Ausstellgeschwindigkeiten sind je nach Wunsch konfigurierbar. Der Kettenantrieb OM für RWA und natürliche Be-und Entlüftung wird profilintegriert eingebaut und ist für die verdeckt liegende Montage in Holz- und Aluminiumfenstern geeignet. Der CM-Kettenantrieb ist als Spezialist für hohe Druckkräfte ideal für den Einsatz an Dach- und Klappfenstern, wo hohe Kräfte benötigt werden. WPS ist ein „intelligenter Schutzengel“ für automatisch schließende Fenster. Es handelt sich um einen Eingriffsschutz, bei dem eine spezielle Lichtschranke die Gefahr, dass ein Mensch eingeklemmt werden könnte, schon im Vorfeld erkennt. Der Schließvorgang des Fensters wird frühzeitig gestoppt. Das WPS ist ohne bauliche Maßnahmen installierbar und herstellerunabhängig bei allen Antrieben und Fenstern einsetzbar.

Fensterautomation auf hohem Niveau

Donnerstag, 4. März 2010

STG-BEIKIRCH auf der fensterbau/frontale 2010

Energetisch optimierte Fensterkonstruktionen mit intelligenten Antriebssystemen und erhöhten bauphysikalischen Ausstattungen sind angesichts der EnEV 2009 sowie der bereits für das Jahr 2012 angekündigten weiteren Verschärfung ganz bestimmt ein herausragendes Thema auf dem Messegelände in Nürnberg. Die Industrie ist hier besonders gefordert, gerade für das Bauelemente Fenster optimale Lösungen und Systeme zur Verfügung zu stellen, damit die Planer und Verarbeiter auch für die Zukunft gut gerüstet sind. Denn diese erwarten entscheidende Impulse für kundenorientierte Lösungen von der Planung bis zur Ausführung.

Das alles gibt es bei STG-BEIKIRCH in Halle 7A auf dem Stand 7A-526. Unter dem Motto „Neue Trends in der Fensterautomation“ präsentiert das Unternehmen aus Lemgo-Lieme auf der 12. Internationalen Leitmesse fensterbau/frontale 2010 vom 24. bis 27. März 2010 in Nürnberg ein ganzheitliches Bild ihrer umfangreichen Leistungspalette aus dem innovativen Geschäftsbereich der Antriebs- und Steuerungstechnik. Dabei geben die Techniker Antworten auf die Fragen zur Belichtung, Be- und Entlüftung sowie Entrauchungssystemen RWA und NRWG.

Anhaltender Trend zur natürliche Be- und Entlüftung der Fassade
Fensterautomation ist und bleibt auch ein deutlich wachsender Markt innerhalb Europas. Gerade im Bereich des industriellen Hochbaus beobachtet STG-BEIKIRCH einen anhaltenden Trend, die natürliche Be- und Entlüftung immer mehr zu nutzen und mit weiterem Zusatznutzen, z.B. für den natürlichen Rauch- und Wärmeabzug (NRWG) zu verbinden. Die Antriebsspezialisten haben sich deshalb auf die Fahne geschrieben, noch mehr Anreize für die intelligente Ausstattung von großen und kleinen Bauelementen zu bieten und präsentieren in Nürnberg neben ihren intelligenten bewährten Antrieben ein Feuerwerk an aktuellen Neuentwicklungen.

Profilintegrierte Kettenantriebe für Flügel- und Rahmenkonstruktionen
Der Architekt bevorzugt heutzutage für seine Fassade intelligent ausgestattete puristische Profilgenerationen ohne sichtbare störende Beschlags- oder Antriebskomponenten. Hierfür hat STG-BEIKIRCH seine profilintegrierten Kettenantriebe mit im Gepäck. Präsentiert werden interessante Lösungen, die ein hohes Maß an projektspezifischen Anpassungen erlauben und sich darüber hinaus entsprechend dem Nutzungskonzept des Bauprojektes steuerungs-technisch individuell konfigurieren lassen. Die Antriebe lassen sich selbst in filigranste Profilgenerationen integrieren, ohne die bauphysikalischen Eigenschaften des Fensters im Hinblick auf Wärmedurchgang, Dichtigkeit oder Statik zu beeinträchtigen.

Die Highlights auf dem Messestand sind profilintegrierte und frei konfigurierbare Kettenantriebe wie z.B. der LM-EasyDrive, der Kettenantrieb OM für RWA und natürliche Be- und Entlüftung, der CM Kettenantrieb für hohe Druckkräfte und der WPS-Eingriffsschutz für automatisch schließende Fenster.

Kettenantrieb LM Easy-Drive
Der Kettenantrieb LM Easy-Drive wurde für die Anforderungen an kraftbetätigte Fenster mit Eingriffs- und Einklemmschutz nach Schutzklasse 3 konstruiert und kombiniert den Rauchabzug und die Lüftung. Dabei sind die Hublängen und Ausstellgeschwindigkeiten je nach Wunsch konfigurierbar. Alle Einstellungen können praktisch über USB über eine PC-Bedienoberfläche vorgenommen werden. Durch die automatische Synchronisierung können bis zu acht Antriebe an einem Flügel, ohne ein zusätzlich benötigtes Synchronmodul, laufen.

Profilintegrierten Kettenantrieb OM für RWA und natürliche Be- und Entlüftung
Der schmale OM Kettenantrieb ist die Antwort auf die Forderung nach einer ansprechenden Lösung für die verdeckt liegende Montage von besondere Baukonstruktionen, wie z.B. Glasarchitekturen, Fassaden und Treppenhäusern. Er eignet sich besonders für die Profilintegration.

CM Kettenantrieb für hohe Druckkräfte
Der CM Kettenantrieb ist der Shooting-Star der Produktfamilie. Er wurde für die Aufnahme hoher Druckkräfte konstruiert und eignet sich besonders für den Einbau überall dort, wo hohe Kräfte benötigt werden. Ein schlankes und geradliniges Design bietet eine optisch ansprechende Kombination zur hohen Kraft. Eine einfache Montage und Elektroinstallation war bei der Entwicklung des CM Antriebs besonders wichtig, sowie die Möglichkeit, ein Single- und Tandembetrieb auch in Kombination mit einem Verriegelungsantrieb zu realisieren.

WPS – intelligenter Schutzengel für automatische schließende Fenster
Mit seinem WPS-System reagiert STG-BEIKIRCH auf die Anforderung nach automatischer Bedienung oder Zentralsteuerung, wo es besonders auf Sicherheit und Eingriffschutz für automatisch bedienbare (kraftbetätigte) Fenster ankommt. Gerät z. B. beim automatischen Schließen eine Kinderhand zwischen Fenster und Rahmen, droht sie eingeklemmt zu werden. In dieser Situation greift das WPS als “unsichtbarer Schutzengel“ ein, das den Schließvorgang des Fensters frühzeitig stoppt. Das WPS wird ohne bauliche Maßnahmen installiert und ist daher auch völlig herstellerunabhängig bei allen Antrieben und Fenstern einsetzbar.

Intelligente Steuerungen nach individuellen Nutzerbedürfnissen
Meistens wird die Fensterautomation über eine Gebäudeleittechnik automatisiert betrieben, sodass der Anwender gar nicht bewusst registriert, wann gelüftet wird. Der Ersatz von teuren Klimaanlagen wird längst nicht mehr diskutiert. Im Vordergrund der Projektierung steht die EnEV-gerechte Ausnutzung der Energie, verbunden mit weiterem Zusatznutzen, beispielsweise durch automatisierte RWA-Steuerung. Heute hat der Anwender die Möglichkeit individuell zu entscheiden, entweder die Steuerung seiner Antriebe über die GLT vorzunehmen oder manuell zu betätigen.

Grundsätzlich steht der Doppelnutzen in erste Linie im Vordergrund der Automation. Dabei ist die Integration der Antriebe je nach Antriebstyp auch im Flügel oder im Blendrahmen möglich. Ein weiteres Kriterium ist der Intelligenzgrad der Steuerungsmöglichkeiten. Hier bietet STG-BEIKIRCH einerseits Antriebe an, die sich über die GLT steuern lassen, oder andererseits Antriebe mit bauseitigen intelligenten Ausstattungen, so dass sich nachträglich anwendungsbezogen einzelne Parameter konfigurieren lassen. Hierzu gehören z.B. die nachträgliche Synchronisierung der Ausstellgeschwindigkeiten und -weiten, Kräfte usw.

Öffnungsartenvarianten und automatische Verriegelungen:
STG-BEIKIRCH bietet seine Antriebe für unterschiedliche Fensterkonstruktionen an. In der Regel werden Kipp-, Klapp, Senk-/Klapp- und Parallelausstellfenster bevorzugt mit profilintegrierten Antrieben ausgestattet. Denkbar sind aber auch projektspezifische Sonderlösungen. Die Varianz der Möglichkeiten ist unendlich. Auch das Thema Verriegelung kommt nicht zu kurz. Die profilintegrierten Kettenantriebe lassen sich auch mit Verriegelungsantrieben kombinieren. Nach der verschärften EnEV kommt es dabei besonders auf die Dichtigkeit eines Fensters an. Um alle Angriffs- und Verschlusspunkte dicht zu bekommen empfiehlt STG-BEIKIRCH die Verriegelung über einen integrierten Beschlag. Die Ideen für neue Produktenwicklungen sind noch lange nicht ausgeschöpft.

Ausstellweiten und Hublängen 
STG-BEIKIRCH bewegt sich bei den Ausstellweiten, z.B. bei RWA, bis zu 800 mm Hublänge innerhalb von 60 Sekunden, so wie es die EN Norm 12101 – 2 verbindlich vorschreibt. Für die kontrollierte natürliche Lüftung werden meistens Hublängen zwischen 300 bis 500 mm verlangt. Für Lüftungszwecke lässt sich die Steuerung auch über die GLT so konfigurieren, dass im RWA-Fall die volle Ausstellweite benutzt und für den Lüftungsfall z.B. nur eine für den Tagesbetrieb ausreichende Hublänge von 300 mm steuerungstechnisch hinterlegt wird.

Umfangreiches Produktportfolio und Know-how
Auf dem Gebiet von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, natürlichen Lüftungssystemen und Antriebssystemen für Rauch- und Lüftungsklappen entwickelt das Unternehmen eine Vielzahl technischer Innovationen und Dienstleistungen rund um das Thema „Fensterautomation“. STG-BEIKIRCH bietet Planern und Verarbeitern individuelle Lösungsvorschläge und intelligente Produktentwicklungen für unterschiedliche Bauaufgaben. Das scheinbar Unmögliche wird möglich gemacht, durch die zur Unternehmensgruppe gehörenden Hauptgeschäftsbereiche Forschung & Entwicklung sowie durch das umfangreiche Know-how der Projektierung, die seit beinahe drei Jahrzehnten die Fensterindustrie erfolgreich begleitet.

Marktplatz für innovative Fensterautomation
Die fensterbau frontale 2010 ist die ideale Plattform, um unseren Marktpartnern die Möglichkeiten innovativer Antriebstechniken in einem internationalen Umfeld zu präsentieren“, so Heino Schello, Geschäftsbereichsleiter der Fensterautoma-tion bei STG-BEIKIRCH Industrieelektronik und Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG in Lemgo-Lieme. „Wir wünschen uns interessante Kontakte und natürlich aufschlussreiche Diskussionen mit den Fachbesuchern der Branche für weitere Produktideen, die uns langfristig interessante Entwicklungsaufgaben für unseren innovativen Geschäftsbereich der Fensterautomation bescheren.“

ZVEI Seminar mit Sachkundenachweis

Montag, 15. Februar 2010

– Rauch und Wärmeabzugsanlagen – elektromotorisch und pneumatisch

Die ZVEI Akademie bietet in diesem Jahr umfassende 3-Tages-Seminare im Bereich Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) in Frankfurt am Main an.
Die Akademie für Sicherheitssysteme veranstaltet regelmäßig hersteller- und produktneutrale Seminare. Eine firmen- und produktneutrale Vermittlung des technischen, praktischen, juristischen und wirtschaftlichen Wissens für den professionellen Verbau von Sicherheitssystemen liegt dabei im besonderen Interesse der im Januar 2007 gegründeten Akademie.

Sie erhalten in diesen 3 Tagen firmen- und produktneutral das umfassende elektromotorische und pneumatische Grundlagenwissen für die Planung, Errichtung und Instandhaltung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA). Die Seminare schließen jeweils mit einer Fachprüfung ab und Sie erhalten bei erfolgreichem Bestehen den Sachkundenachweis für elektromotorische und pneumatische RWA. Der Sachkundenachweis ist eine wesentliche Voraussetzung für die Zertifizierung zum ZVEI-anerkannten Errichter für RWA.

Die Referenten der Seminare sind Experten für Sicherheitssysteme der führenden Hersteller aus den nationalen und internationalen Normungsgremien und der Wissenschaft, aber auch Praktiker mit Erfahrung im täglichen Umgang mit den betreffenden Anlagen.

Die Veranstaltungen sind für Errichter, Planer, Sachverständige, Behörden und Betreiber von RWA Anlagen von hohem Interesse. Seminarteilnehmer gewinnen Sicherheit bei der Planung, Projektierung, Wartung und Instandhaltung von Anlagen und erschließen sich durch erweitertes Fachwissen neue Geschäftsmodelle.

Termine in Frankfurt am Main
24. – 26. Februar 2010
19. – 21. Mai 2010
25. – 27. August 2010

Anmeldung sowie weitere Informationen finden Sie hier .